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Was sind Potenzmittel Testpackungen?

Zusammenfassung: Die Potenzmittel Testpackung enthält drei verschiedene Medikamente zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion: Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis) und Vardenafil (Levitra). Durch die Potenzmittel-Testpackung können die einzelnen Medikamente miteinander verglichen werden. So kann jeder Anwender entscheiden, welches Potenzmittel am besten zu ihm passt. Wählen Sie zwichen den Markenpräparaten oder deren Generika.

Inhatltsverzeichnis

Was ist die Potenzmittel-Testpackung?

Obwohl die Wirkstoffe von Viagra, Cialis & Levitra einander ähneln, weisen die drei weltweit meistverkauften Medikamente gegen Potenz- und Erektionsstörungen (Impotenz) Unterschiede bezüglich der Wirkgeschwindigkeit und der Wirkungsdauer auf.

Die persönliche Anwendungserfahrung durch eine Potenzmittel-Testpackung ist am ehesten geeignet, um ermessen zu können, welches Präparat sich im individuellen Fall als das wirkungsvollste und verträglichste herausstellt.

Viagra, Cialis und Levitra bzw. die darin jeweils enthaltenen Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil, gelten als die weltweit am häufigsten verwendeten Mittel zur wirkungsvollen medikamentösen Behandlung erektiler Dysfunktionen.

Um die Medikamente bezüglich ihrer persönlichen Wirkung aussagekräftig miteinander vergleichen zu können, empfiehlt es sich, die jeweils einander entsprechenden Dosierungsgrade zu wählen.

Aufregender Sex mit Viagra

Cialis wird in zwei, Viagra und Levitra in jeweils drei Dosierungsformen dargeboten. Wenn zum Beispiel bei Viagra eine mittlere Dosierungsstufe von 50mg gewählt wird, können analog dazu die 10 mg-Dosierung von Levitra und die 10 – oder 20mg-Version von Cialis einen aufschlussreichen Testvergleich ermöglichen.

Die Gemeinsamkeit der Hauptwirkstoffe in den drei Präparaten besteht darin, dass sie als sogenannte "PDE-5-Hemmer" direkten Einfluss auf körpereigene Enzyme nehmen, welchen den Blutzufluss in den Penis regeln.

Unterschiede in der Wirkungsgeschwindigkeit und -dauer

Die Unterschiede zwischen den drei Präparaten werden am deutlichsten durch ihre jeweiligen therapeutischen Versprechen bezüglich Wirkungseintritt und Wirkungszeit, innerhalb der sich bei sexueller Stimulation eine Erektion ergeben kann.

Empfundene Unterschiede in der Anwendung können sich individuell auch bezüglich der Wirkungsintensität und der Verträglichkeit gegenüber den Wirk- und Inhaltsstoffkombinationen der drei Präparate ergeben.

Sollte den drei Medikamenten eine jeweils einprägsame Anwendungsformel zugeordnet werden müssen, so würde sich für Viagra die "spontane", für Levitra die "tagesaktuell geplante" und für Cialis die "möglicherweise absehbare" Anwendungssituation ergeben.

Unterschiedliche Anwendungssituationen

Am deutlichsten werden die Unterschiede im direkten Vergleich der beiden marktführenden Präparate Viagra und Cialis: Die Wirkung von Viagra setzt schon nach ca. 30 Minuten ein. Nach circa 4 Stunden setzt die sogenannte Halbwertszeit der Wirkung ein und der Wirkstoffspiegel lässt nach.

Cialis benötigt ab dem Zeitpunkt der Einnahme ca. 1 bis 2 Stunden, um seine Wirkung aufzubauen und hält sie dann im günstigsten Falle bis zu 36 Stunden vor. Levitra bildet einen Kompromiss zwischen Viagra und Cialis: Es baut seine Wirkung etwas langsamer als Viagra auf, wirkt dann allerdings auch bis zu 2 Stunden länger.

Einfluss der Dosierung auf die Wirkung

Die Dosierung hat weder Einfluss auf die Wirkgeschwindigkeit noch auf die Wirkdauer. Wirkstoffe treten grundsätzlich immer in Konkurrenz zu bereits bestehenden, eben auch unerwünschten biochemischen Vorgängen im Körper.

Die Dosierung eines Medikaments spielt insofern eine Rolle, als dass manchmal ein größeres Quantum an Wirkstoffen notwendig ist, um den "Umkehrpunkt" zu erreichen, ab dem die körpereigenen unerwünschten Prozesse in einen Heilungsprozess übergehen.

Toller Sex mit Potenzmitteln

Wer bereits bei niedriger Dosierung das Therapieziel, also im Falle der Anwendung von Potenzmitteln eine zufriedenstellend ausgeprägte Erektion erreicht, sollte sich dann auch zukünftig an der niedrigeren Dosierung orientieren, um dadurch auch das Risiko von Nebenwirkungen zu mindern.

  • Viagra (Sildenafil) Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 25mg Maximaldosis: 100mg täglich
  • Cialis (Tadalafil) Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 5mg Maximaldosis: 20mg täglich
  • Levitra (Vardenafil): Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 5mg Maximaldosis: 10mg täglich

Umgekehrt könnten Patienten, die zum Beispiel durch Diabetes Mellitus oder andere, mit Durchblutungsstörungen einhergehenden Krankheitsbildern belastet sind, möglicherweise erst mit der hoch dosierten Darreichungsform von einem Potenzmittel profitieren.

Auch Männer mit allgemein gutem Gesundheitszustand können die Erfahrung machen, dass sie ggf. eine stärkere Dosierungsform von Viagra, Cialis oder Levitra benötigen, um günstigen Einfluss auf ihre Potenz zu nehmen. Sprechen Sie eine Dosiserhöhung gegebenenfalls mit Ihrem Arzt ab.

Sollten während der Einnahme vermehrt Nebenwirkungen auftreten, wird ein Behandlungsabbruch empfohlen, bis die Ursachen dieser durch einen Arzt geklärt werden konnte.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Wie bei fast allen Medikamenten, ergibt sich auch bei Potenzmitteln eine Wirkungsbeeinträchtigung durch den Genuss von Alkohol, da dieser die Erektionsfähigkeit beeinflussen und weiter verschlechtern kann.

Es ist grundsätzlich nicht bedenklich, wenn während des Wirkungszeitraums Alkohol in Maßen genossen wird. Es ist dann jedoch eine verzögerte Wirkung zusätzlich in die Anwendung einzukalkulieren.

Generell werden bei der Behandlung mit den Potenzmitteln Viagra, Cialis und Levitra am häufigsten folgende Begleiterscheinungen berichtet:

  • Kopfschmerzen
  • Magenschmerzen
  • schnupfende oder verstopfte Nase
  • Hautrötungen

Weitere mögliche Nebenwirkungen, zu denen auch Sodbrennen und Sehstörungen zählen, sind in den Packungsbeilagen ebenso detailliert aufgeführt wie Hinweise zu Wechselwirkungen bei der Einnahme anderer Medikamente.

Naturgemäß besteht bei Potenzmitteln der Reflex, bei nicht erhoffter Wirkung eine Zusatzdosierung vorzunehmen, die dann zu einer Überdosierung führen kann. In solchen Fällen ist damit zu rechnen, dass unerwünschte Nebenwirkungen sich deutlich verstärken können bzw. überhaupt erst eintreten. Daher sollte eine Dosiserhöhung nie ohne vorherige Absprache mit dem Arzt vorgenommen werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Zu den bekannten Gegenanzeigen der rezeptpflichtigen Potenzmittel gehören:

  • Erkrankungen des Auges
  • Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen
  • kürzlich zurückliegende Herzinfarkte
  • kürzlich zurückliegende Schlaganfälle
  • Angina Pectoris
  • Hypotonie (zu niedriger Blutdruck) oder Hypertonie (Bluthochdruck)

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Viagra, Cialis und Levitra nicht einnehmen. Auch, wenn Frauen ohnehin nicht zur Einnahme von Viagra, Cialis und Levitra indiziert sind, muss für Schwangere und stillende Mütter betont werden, dass die Einnahme dieser Potenzmittel streng kontraindiziert ist.

Besondere Vorsicht bei der Verwendung der drei Präparate ist geboten, wenn einem Patienten die generelle ärztliche Empfehlung vorliegt, von sexueller Aktivität möglichst Abstand zu nehmen, da diese eine physische Belastung darstellt.

Gerade bei Patienten mit diagnostizierten Herz- und Kreislaufkrankheiten kann sowohl der Wirkmechanismus selbst (Durchblutungsförderung) als auch die dadurch ermöglichte sexuelle Aktivität gefährliche gesundheitliche Risiken bergen. Im Zweifelsfall ist eine gesonderte Rücksprache mit einem behandelnden Arzt zu treffen.

Bei keinem der drei Medikamente ist zu befürchten, dass sich ungewünschte Erektionen einstellen. Denn ohne entsprechende sexuelle Erregung wird sich auch keine ungewollte bzw. situativ "unpassende" Wirkung entfalten.