Ist onmedikus.de legal & seriös?

Zusammenfassung: ein erster Testbericht zur neuen Online-Plattform für Männergesundheit: OnMedikus.de. Was bietet diese Online Apotheke, ist sie legal und wie läuft die Bestellung ab? Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt und antworten Ihnen.

Inhaltsverzeichnis

OnMedikus.de in Kürze

OnMedikus ist ein in Deutschland registriertes Startup, bei dem Patienten die Möglichkeit haben, sich verschreibungspflichtige Medikamente wie z. B. Viagra online verschreiben zu lassen. Warum die Nutzung von OnMedikus legal ist, liegt an der sogenannten EU-Patientenmobilitätsrichtlinie1. Diese besagt, dass sich jeder EU Bürger seinen Arzt, in der EU selbst aussuchen darf. Und da das Verschreiben von Potenzmitteln wie z. B. Viagra oder Cialis in Großbritannien online legal ist, dürfen auch deutsche Patienten den Dienst von OnMedikus in Anspruch nehmen. Mehr dazu finden Sie unter: www.onmedikus.de

Wer steckt hinter onmedikus.de?

OnMedikus wird von der OnMedikus Consulting AG geführt, einem schweizer Startup aus Luzern. Dahinter steht die Gründerin Melanie Freudiger. Sie hat langjährige Managementerfahrung in unterschiedlichen Branchen. Dank einiger weiterer Gesellschafter mit weitreichenden Erfahrungen konnten mehrere Millionen Euro Startkapital zur Gründung eingesammelt werden.

Das Angebot von OnMedikus beschränkt sich dabei zunächst ausschließlich auf den Bereich Männergesundheit mit den Gebieten Erektionsstörungen und vorzeitigen Samenerguss.

Medikamentenseite Viagra auf OnMedkus.de

Welche Medikamente werden bei OnMedikus verschrieben?

Zur Zeit fokussiert sich OnMedikus auf das Verschreiben von Potenzmittel wie Viagra & Cialis, sowie Medikamente gegen den vorzeitigen Samenerguss.

Wie läuft eine Bestellung auf onmedikus.de ab?

Um ein verschreibungspflichtiges Medikament, beispielsweise Viagra, über onmedikus.de verschrieben zu bekommen, müssen Sie sich als Patient im ersten Schritt en Profil auf der Plattform anlegen.

Es öffnet sich ein Online-Fragebogen, den Sie wahrheitsgemäß ausfüllen müssen. Nach Abschicken des Fragebogens können Sie aus der Liste der Medikamentenvorschläge Ihr Wunschmedikament auswählen.

Der Online-Fragebogen wird dann durch einen zugelassenen Arzt geprüft. Spricht medizinisch nichts gegen Ihr ausgesuchtes Medikament, erhalten Sie ein entsprechendes Online-Rezept. Das Rezept wird dann automatisch bei einer Versandapotheke eingelöst und Sie erhalten ihr Arzneimittel innerhalb von wenigen Tagen nach Hause zugeschickt.

  1. Ausfüllen des Online Fragebogens
  2. Ärztliche Überprüfung des Fragebogens
  3. Rezeptausstellung durch den Arzt Kostenfreie
  4. Zustellung durch die Apotheke

EU-Richtlinie macht’s möglich

Die ärztliche Fernbehandlung und das Versenden von verschreibungspflichtigen Medikamenten ist in Deutschland zurzeit in einer rechtlichen Situation, die noch nicht klar neu geordnet ist. Dennoch ist das Vorgehen von OnMedikus vollkommen legal.

Hintergrund ist die EU-Richtlinie zur Patientenmobilität. Diese erlaubt deutschen Patienten, beispielsweise die Dienste ausländischer Versandapotheken zu nutzen. Und da das Verschreiben von Potenzmitteln wie Viagra in England online erlaubt ist, dürfen auch deutsche Staatsbürger diesen Dienst nutzen.

Welche Kosten entstehen bei der Nutzung von onmedikus.de?

Die Kosten bei OnMedikus setzen sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen gibt es die Versandgebühr in Abhängigkeit vom Wohnort bzw. der Versandart. Hinzu kommen dann noch die Kosten des Medikaments. Die hängen natürlich von dem Präparat selbst ab. Bei Mitteln gegen Erektionsstörungen erhalten Sie beispielsweise Generika bereits für etwas über einem Euro die Tablette. Allgemein sind die Medikamente aber nicht teurer als in einer Apotheke vor Ort.

Gibt es bereits Erfahrungsberichte?

Da onmedikus.de noch recht neu am Markt ist, gibt es noch nicht sehr viele Erfahrungsberichte. Auf Tristpilot sind bisher mehr als 40 Bewertungen zu OnMedikus gelistet. Diese sind überwiegend sehr positiv. Vor allem der Prozess von der Bestellung, der Abwicklung und Lieferung wird positiv hervorgehoben.

Gibt es Alternativen?

Bei den Online-Praxen und medizinischen Online-Plattformen gibt es einige Alternativen. Vor allem die Online-Praxen mit Sitz in England sind lange am Markt etabliert und werden von vielen deutschen Patienten geschätzt. Dazu zählen Anbieter wie 121doc und EuroClinix. Der Ablauf dort ist sehr ähnlich zu dem auf onmedikus.de und wie bei OnMedkus werden bei 121doc und EuroClinix selbstverständlich nur in der EU zugelassene Medikamente verschrieben und versendet. Im Gegensatz zu OnMedikus ist das Angebot bei 121doc und EuroClinix aber deutlich breiter und nicht nur auf die Männergesundheit beschränkt.

Fazit

Mit onmedikus.de gibt es nun eine deutsche Online-Plattform als Alternative zu den bereits etablierten Online-Praxen. Der Ablauf ist denkbar einfach gestaltet, die Internetseite übersichtlich und die Abwicklung sehr schnell. Ob sich OnMedikus als Startup auf dem hart umkämpften Markt der Männergesundheit in Deutschland behaupten wird bleibt abzuwarten.


Führt Corona zu Erektionsstörungen?

Zusammenfassung: Als wenn Covid-19 nicht schon schlimm genug ist, verdichten sich die Anzeichen, dass Corona auch zu Erektionsstörungen führen kann. Was an dieser Behauptung dran ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Erektionsstörungen als Nachwirkung?

Jetzt auch noch Erektionsprobleme? Da drängt sich die Vermutung auf, dass es sich hier vielleicht doch eher um Panikmache handelt. Allerdings berichten verschiedene deutsche Medien von dem Phänomen. Demnach berichten einige Wissenschaftler aus Deutschland und den USA von Corona-Patienten, die über Erektionsprobleme klagten.

Coronavirus: US-Forscherin macht Entdeckung zu Potenzproblemen und Covid-19

Allen voran die anerkannte US-amerikanische Ärztin und Forscherin Dr. Dena Grayson. In einem Interview mit dem Nachrichtensender NBC erklärte sie, dass eine Covid-19-Erkrankung in einigen Fällen eine „erektile Dysfunktion“ verursachte.

Dr. Dena Grayson

Potenzprobleme durch COVID-19 – auch deutsche Mediziner mit derartigen Patientenberichten

Der Begriff „erektile Dysfunktion“ bedeutet dabei nichts anderes als Potenzprobleme. Tatsächlich kennen auch deutsche Mediziner solche Patientenbeschwerden. So beispielsweise Prof. Dr. Gernot Rohde von der Post-Covid-Ambulanz am Uniklinikum in Frankfurt am Main. Er erklärt: „Das Thema Potenzstörungen“ sei etwas, das „ein durchaus relevanter Anteil der Patienten geschildert hat“.

Professor Dr. Rohde forscht in der Post-Covid-Ambulanz am sogenannten Long COVID, also Beschwerden, die auch 28 Tage nach der Infektion noch auftreten. Auch wenn man Potenzstörungen „zunächst nicht vermuten würde“, da es sich bei COVID-19 primär um eine Atemwegsinfektion handelt, klagten einige seiner Patienten darüber. Auch Dr. Sandra Ciesek, die zusammen mit Virologe Christian Drosten arbeitet, verweist auf untypische Beschwerden. So sei Corona keine reine Lungenkrankheit, sondern eine multisystemische Erkrankung.

Typische Corona-Symptome – was viele Patienten beklagen

Allerdings berichten bislang nur wenige Wissenschaftler von Erektionsstörungen. Zu den häufigsten Corona-Beschwerden zählen bis dato unter anderen:

  • Husten, Atemwegsbeschwerden
  • Fieber
  • Schnupfen
  • neurologische Beeinträchtigungen wie Taubheitsgefühle oder Nervenschmerzen
  • geminderter Geruchs- und Geschmacksinn
  • Kopf- oder auch Muskelschmerzen
  • starke Müdigkeit kardiologische Beschwerden

Dr. Grayson aus den USA geht davon aus, dass Potenzstörungen auf die kardiologischen Beschwerden zurückzuführen sind: „Wir wissen ja bereits, dass das Virus Probleme mit den Blutgefäßen bereitet. Dies ist etwas, das wirklich Anlass zur Sorge gibt.“ Laut der Medizinerin könne es als lebenslange Langzeitfolge zu Einschränkungen der Potenz kommen.

Potenzstörung durch Corona – das sind für Mediziner mögliche Gründe

So weit gehen deutsche Forsche aber derzeit noch nicht. Tatsächlich führt Corona zwar bei einem Drittel der in Kliniken behandeln Patienten zu Blutgerinnseln, wie die Internisten im Netz darlegen.

Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor des Hygienezentrums Bioscientia stellt klar: Die Erektionsprobleme könnten ebenso auch durch die allgemeine Erschöpfung infolge einer Corona-Erkrankung verursacht werden. So berichten auch junge Patienten oftmals noch Wochen nach Corona von einem schlechten Allgemeinzustand. Darüber hinaus seien auch neurologische Ursachen denkbar.

Impotenz durch Corona – weitere auswertbare Daten nötig

Macht Corona nun impotent oder nicht? Fakt ist: Einige Mediziner erzählen von dementsprechenden Patientenbeschwerden. Noch ist aber kein direkter Zusammenhang belegt. Laut Professor Dr. Rohde ist es daher besonders wichtig, dass man „systematisch diese Daten erhebt und versucht, relativ umfassend und genau die einzelnen Fälle im Verlauf zu beurteilen.“

Gerade Potenzstörungen seien etwas, dass man vielleicht „nicht bei der ersten Visite benennen“ würde. Daher sei es von Bedeutung, dass Ärzte hier gezielt nachfragten. Erst durch eine größere Anzahl auswertbarer Daten könnten dann weitere Schlüsse gezogen werden.


So trainierst du deinen Penis

Zusammenfassung: Wer wünscht sich nicht, dass sein Prachtstück parallel zum stählernen Körper ein Muskelpaket wird? Im Internet finden sich unendlich viele Artikel mit Fitnessprogrammen, die den Penis angeblich nachweislich verlängern und vergrößern. Wer jetzt schon eifrig in Google eintippt, sollte sich noch einen Moment gedulden: Ärztlich geraten wird zu solchen künstlichen Erweiterungsmethoden nämlich absolut gar nicht. Allerdings gibt es medizinisch anerkannte Fitnessübungen, welche die Potenz steigern.

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Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht!

Wie schon bemerkt: Von Geräten aus dem Schmuddelmarkt zum Penis Strecken sollte man lieber mal alle Finger und Lümmel lassen. Wenn man sich wirklich größer machen möchte, als man ist (was man zumindest von Frau zu Mann wirklich nicht braucht), könnte man mal „Jelqing“ probieren, zu Deutsch: „melken“. Wer die Dehn-Massage konsequent eine halbe Stunde täglich durchzieht, soll angeblich nach etwa einem Jahr erste Ergebnisse erkennen. Die sind aber praktisch auch nur Mythos: Der Penis wächst davon nicht, man leiert lediglich das Gewebe aus. Also – lieber lernen, sich und seinen Körper so zu lieben, wie er ist, und sich darauf konzentrieren, dass man standfest bleibt. Stichwort Potenz.

Impotenz Hilfe für besseren Sex

Greifzangentraining für Zuhause

2015 wagt Vice-Journalist Justin Caffier einen Selbstversuch, als er auf die „Fitness“ Marke Private Gym aufmerksam wird: Angeblich sollen Kegel Übungen für Männer dabei helfen, die Potenz zu steigern. Er bestellt das Starterset, ein Penisring, der aussieht wie eine Greifzange, und übt einen Monat lang täglich das An- und Entspannen mit umgebundenem Ring. Ergebnisse kann er trotz konsequentem Training keine erkennen, auch das Feedback seiner Sexpartnerinnen bleibt ernüchternd.

Ist nun was dran an den Kegeln oder nicht? Private Gym argumentiert, dass bereits Dr. Kegel, der, wie auch sonst, die Kegel-Übungen für Frauen bereits 1940 erfunden hat, auch schon festgestellt hatte, dass dieselben Übungen auch Männern ähnliche Ergebnisse bringen würden. Allerdings sei die amerikanische Greifzangenfirma die erste und einzige, die das Potenzial männlicher Kegel erkannt hätte. Ich habe da mal weitergeforscht.

Potenzsteigerung deluxe

Erektionsstörungen sorgen dafür, dass einem die Lust auf Sex ziemlich schnell vergeht. Weniger Sex führt allerdings dazu, dass sich Muskelzellen langsam abbauen — was eine Erektion zusätzlich erschwert. Kein Sex ist also auch keine Lösung, und Viagra sicherlich nicht der Lieblingsausweg. Aber auch wenn man sich sehr hohen lusthaften Fähigkeiten erfreut: Impotenz kann jeden treffen und wird besonders mit zunehmendem Alter zum Problem. Ähnlich wie beim Training der Beckenbodenmuskulatur der Frau kann mit gezielten Übungen diesen körperlichen und dann auch psychischen Dilemmas vorgebeugt werden. Es geht also nicht in erster Linie um die Verwandlung zum Sexgott, sondern auch allen voran um gesundheitliche Vorteile, welche man durch Potenzübungen erreicht.

Dass man den Penis direkt trainieren könnte, ist so nicht ganz richtig. Allerdings wird er von Schwellkörpern umschlossen, welche mit der Beckenbodenmuskulatur verbunden sind — diese wiederum erfreut sich an speziellen Übungen. Erektionen werden stärker, auch ohne Potenzschwierigkeiten.

How To: Potenz Training

Eine der einfachsten Übungen lässt sich laut Dr. Sommer (übrigens nicht der aus der Bravo sondern Hamburger Urologe und Universitätsprofessor für Männergesundheit) wie folgt erklären: „Man muss sich vorstellen, die Penisspitze nach innen zu saugen und zu halten.“ Das wiederholt man täglich einige Minuten lang.

Der Doktor schlägt auch vor, es mal mit „Potenz-Gymnastik“ zu versuchen: Mit ihnen stärkt man die Beckenbodenmuskulatur und sorgt so für mehr, bessere und härtere Standhaftigkeit. Super Übungen findet man auch im Yoga, diese beiden zum Beispiel:

  • Verkehrter Plank Auf dem Rücken liegend auf die Ellbogen stützen, dann den Hintern hochheben. Die Beine bleiben dabei gestreckt, nur die Füße berühren den Boden. Die ganz Wilden können noch abwechselnd ein Bein anheben.
  • Beckenheben Auf den Rücken legen, die Knie aufstellen und die Hüften nach oben schieben. Dabei den Unterkörper anspannen, die Pobacken zusammenzwicken und einige Sekunden lang halten, dann wiederholen.

Alltagstipps für jeden Tag

Wer kein Fan von Gymnastik ist, sollte es aber trotzdem mal mit Sport versuchen. Bereits 30 Minuten Sport jeglicher Art pro Tag steigern die Potenz um fast 40 Prozent. Mit regelmäßiger Bewegung wirkt man nämlich Arterienverkalkung entgegen. Zusätzlich nicht zu unterschätzen ist natürlich die höhere Ausschüttung von Testosteron durch Sport, was einen zusätzlichen hormonellen Booster beschert.

Auch beim Masturbieren kann man Potenzübungen unterbringen: Einfach immer dann, wenn es kurz vor knapp ist, bewusst Pausen einlegen. Das trainiert die Funktion der Blutgefäße und verstärkt dadurch auf Dauer die Erektion. Im Idealfall bringt man sich hin und wieder sogar gar nicht bis zum Orgasmus, sondern hört davor komplett auf.

Diese Technik funktioniert auch super mit der Partnerin oder dem Partner: Einfach während dem Sex immer wieder abbremsen und pausieren, wenn man kurz vorm Orgasmus ist. In der Zwischenzeit kann man sich genüsslich ganz dem Gegenüber widmen und dieses mal richtig verwöhnen. Die Glücklichen werden es einem danken.


Erektionsprobleme erkennen durch die Zwei-Drittel-Regel

Zusammenfassung: Beim Liebesspiel kappt nicht immer alles wie geplant. Das kennt wohl jeder Mann. Wenn es mal mit der Erektion nicht funktionieren will, ist das erstmal kein Grund zur Besorgnis. Aber wann steckt ein ernsthaftes Problem dahinter? Die Zwei-Drittel-Regel gibt Aufschluss. Wir erklären, wie das funktioniert.

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Wann spricht man von Impotenz?

Fast jeder Mann wird das kennen: Beim Sex klappt es mit der Erektion nicht, so wie beide Partner es gern hätten. Dafür können mehrere Faktoren ein Auslöser sein. Aber wann steckt ein ernsthaftes Problem dahinter? Ärzte unterscheiden zwei Formen von Impotenz.

Eine Form ist die sogenannte Impotentia coeundi. Sie beschreibt die Unfähigkeit zur Durchführung des Geschlechtaktes. Sie wird im allgemeinen Sprachgebrauch unter Impotenz verstanden. Die zweite Form ist die Impotentia generandi und ist weniger bekannt als die erste Form. Bei dieser wird der Penis steif und es kann zum Geschlechtsverkehr kommen, aber der Mann ist unfähig, sich fortzupflanzen.

Wenn Männer Erektionsprobleme haben

Impotenz: Ärzte unterscheiden zwei Arten 

Die Qualität und Quantität des Samens genügt in diesem Fall nicht, um Kinder zu zeugen. Es kann sogar sein, dass es trotz Orgasmus zu keiner Ejakulation (Anejakulation) kommt. Das kommt daher, dass die Kontraktion der Geschlechtsorgane trotz vorhandenem Orgasmus nicht stattfindet.

Bei häufigen Erektionsstörungen sollte sich der Betroffene an einen Urologen wenden, um die genaue Ursache und die entsprechende Behandlung einzuleiten. Es gibt aber häufig auch andere Gründe für Erektionsstörungen, die anders zu beheben sind:

Psyche

Gerade bei jungen Männern sind es selten organische Erkrankungen, die eine Erektionsstörung auslösen. Denn wie bei vielen Prozessen im Körper spielt auch dabei die Psyche eine große Rolle. Dafür kann es verschiedene Blockaden geben. Zum einen ist es möglich, dass sie ihren Sexualpartner oder ihre Sexualpartnerin nicht mehr so attraktiv finden wie zuvor, dass sie unter Depressionen leiden oder allgemein unter (zu) viel Druck stehen. Außerdem können sexueller Leistungsdruck, die Angst zu versagen oder Übermüdung entscheidende Faktoren sein.

Lebensstil

Die Manneskraft kann auch durch den Lebensstil nachlassen. Der Konsum von Alkohol, Zigaretten, fettigem Essen und Bewegungsmangel können sich negativ auf die Potenz auswirken. Hinter der Erektionsschwäche stecken zudem manchmal organische Ursachen. Dazu zählen unter anderem Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck oder zu hohe Cholesterinwerte. Auch Nervenerkrankungen, wie Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall und Hormonstörungen können die Erektion des Mannes beeinflussen.

Krankheiten

Besonders Männer über 50 sollten bei Erektionsstörungen genauer hinsehen. Bei ihnen kann dies ein Warnhinweis auf einen drohenden Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. In dem Fall würde die erektile Dysfunktion auf eine Verkalkung der Blutgefäße hinweisen, weil dann der Penis nicht mit genügend Blut versorgt werden kann und man dies bei weiteren Gefäßen Richtung Gehirn und Herz ebenfalls vermuten kann.

Medikamente

Einige Medikamente können eine Erektion beeinflussen. Das sind Betablocker, entwässernde Medikamente, Medikamente gegen Depressionen und Lipidsenker.

Ursachen von Impotenz: Video

Die Zwei-Drittel-Regel – die richtige Behandlung

Ärzte sprechen erst von einer erektilen Dysfunktion, wenn es in zwei Dritteln der Fälle innerhalb eines halben Jahres nicht möglich ist, eine für den Geschlechtsverkehr hinreichende Erektion zu bekommen und diese aufrechtzuerhalten. Wenn es ab und zu mal nicht klappt, muss man sich noch keine ernsthaften Sorgen machen.

Eine ernsthafte Erektionsstörung lässt sich aber auch gut behandeln. Viele Männer scheuen sich vor einem Gespräch beim Hausarzt oder einem Termin beim Urologen, doch das ist sehr wichtig um das belastende Problem aus der Welt zu schaffen. Eine Möglichkeit ist die Behandlung mit der verschreibungspflichtigen PDE-5-Hemmern wie Viagra oder Cialis.

Diese Potenzmittel sorgen vor allem dafür, dass mehr von dem Botenstoff, der für die Erektion verantwortlich ist, übrig bleibt. die Wirkung kann sich nur dann entfalten, wenn der Mann bereits sexuell erregt ist.

Was außerdem helfen kann, sind bestimmte Lebensmittel, die als Aphrodisiaka genutzt werden können. Ein bekanntes Aphrodisiakum ist beispielsweise die spanische Fliege, Aus ihr wird ein Pulver hergestellt, welches die sexuelle Erregung anregt. Zudem zählen zu den Lebensmitteln Ingwer, Pfeffer oder Yohimbim.

Ein weiteres natürliches Potenzmittel stellt L-Arginin dar. Es zählt zu den zwanzig Aminosäuren, aus denen sich menschliches Eiweiß bildet. Laut Studien trägt der Stoff zur Verbesserung des gesamten Gefäßsystems im Körper bei, was auch eine Verbesserung der Gefäße im Penis bewirkt.

Hochdosiertes L-Arginin gibt es rezeptfrei in Apotheken in Form von Kapseln oder Pulver zu kaufen. Die Aminosäure ist zudem in Nüssen (besonders in Walnüssen), Pinienkernen, Hülsenfrüchten und Kürbis vorhanden. Auch in Milchprodukten, rohem Lachs und Hühnerfleisch ist ebenfalls viel vorhanden.

Wie kann der Sexualpartner helfen?

Männer, die unter einer Erektionsstörung leiden, fühlen sich ihrem Gegenüber oft verunsichert. Der Sexualpartner oder die Sexualpartnerin sollte vor allem motivieren einen Arzt für das Problem aufzusuchen und sollte durch Verständnis das Selbstwertgefühl des Partners stärken.

Lesetipp: In diesem interessanten Artikel erhalten Sie mehr Informationen darüber, wie der Partner bei Erektionsproblemen helfen kann.


Erektionsstörungen durch häufigen Pornokonsum?

Zusammenfassung: Männer, die häufig Pornos schauen, leiden häufiger an erektiler Dysfunktion – also an Erektionsstörungen. Zu diesem Ergebnis kamen belgische Forscher bei einer Studie, bei der 3267 Teilnehmer befragt wurden.

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Studie: Risiko für Erektionsstörungen steigt mit hohem Pornokonsum

Das Forscherteam der belgischen Universität Antwerpen stellte den Männern aus Dänemark und Belgien 118 Fragen zu ihrem Pornokonsum, zur Selbstbefriedigung und ihrem Sexleben. Im Anschluss wurden ihre "Porno-Gewohnheiten" mit ihren sexuellen Gewohnheiten verglichen. Die Ergebnisse stellten die Wissenschaftler Mitte Juli 2020 auf einem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Urologie vor.

"Männer schauen ziemlich viel Pornos, im Durchschnitt etwa 70 Minuten pro Woche, normalerweise für fünf bis 15 Minuten", so Studienleiter Gunter de Win von der belgischen Universität Antwerpen. Dabei lag der Spitzenwert bei etwa 26 Stunden pro Woche. Doch erst im Zusammenhang mit den Antworten zu Erektionsstörungen ergaben die Fakten ein Gesamtbild. Denn 23 Prozent der befragten Männer unter 35 Jahren berichteten über Potenzstörungen beim Sex mit ihren Partnern.

Tipp: Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Partner mit Erektionsstörungen umgehen sollten.

Pornokomsum macht impotent

Erektionsstörungen durch Pornos: Männer werden desensibilisiert

Das verdeutliche einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Dauer des Pornokonsums und Problemen beim Sex, so die Forscher. Wissenschaftler de Win ist sich daher sicher: "Es besteht kein Zweifel, dass Pornos die Art und Weise beeinflussen, wie wir Sex sehen." Schuld daran sei unter anderem der leichte Zugang zu Pornografie im Internet, die Männer für den wahren Sexakt desensibilisiert und somit schwerer erregbar macht.

Dazu passen die Antworten vieler Männer, dass sie aktuell extremere Pornos schauen, um überhaupt noch in einen angemessenen Erregungszustand zu kommen. 90 Prozent der Probanden würden auch regelmäßig vorspulen, um die sexuell aufregendsten Szenen möglichst schnell sehen zu können. Die Forscher raten Ärzten daher, die Patienten mit Erektionsstörungen behandeln, unbedingt nach deren Pornokonsum zu fragen. So könne man die Ursachen der Potenzprobleme besser und schneller behandeln. Ob umgekehrt auch Erektionsstörungen dazu führen, dass Männer häufiger Pornos ansehen, wurde in der Studie nicht untersucht.


Cannabis, Erektionsprobleme und die Leisung im Bett

Zusammenfassung: Die Beziehung zwischen Weed, Erektionstörungen und sexueller Leistung ist ein heiß diskutiertes Thema unter Cannabisnutzern. Sowohl Männer als auch Frauen haben bemerkt, dass Cannabis einen Einfluss auf ihre Fähigkeit hat, Sex zu haben und diesen zu genießen. Für manche ist Gras ein großartiges sexuelles Stimulans. Für andere ist es ein totaler Spaßverderber. Wie genau beeinflusst Weed die sexuelle Leistungsfähigkeit?

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Wie beeinflusst Cannabis die Leistung im Bett?

Die Antwort auf diese Frage ist bei weitem noch nicht geklärt. Frage mehrere Cannabiskonsumenten, wie Weed ihre Leistung im Bett beeinflusst, und Sie werden komplett unterschiedliche Antworten erhalten: Manche werden Ihnen erzählen, dass das Rauchen von Weed ihnen bei ihrer sexuellen Performance hilft, nicht nur weil es ihre Lust steigert, sondern auch, weil sie dann "länger können". Andere werden Ihnen vielleicht sagen, dass der Sex sich "besser anfühlt", wenn sie high sind, während wieder andere Ihnen sagen, dass Weed ihre sexuelle Leistung sogar hemmt, besonders ihre Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder beizubehalten, den Höhepunkt zu erreichen oder überhaupt "voll dabei zu sein".

Cannabis und Erektionsprobleme

Leider existiert nur eine sehr limitierte Anzahl an Beweismaterialien, die die Beziehung von Cannabiskonsum und sexueller Leistungsfähigkeit untersucht hat und die existierenden Studien und Umfragen zu diesem Thema bringen leider nicht viel Licht ins Dunkle.

Eine wissenschaftliche Abhandlung, die im Journal of Psychoactive Drugs im Jahr 2012 erschien, zeigte, dass die meisten Männer Cannabis eine sexuelle Wirkung zuschreiben und es ihre Lust auf Sex steigert. Allerdings brachte der gleiche Artikel Nachweise hervor, die nahe legen, dass der Konsum von Cannabis Potenzprobleme, eine geringere Spermienanzahl und einen niedrigeren Testosteronspiegel (welcher meistens mit Erektionsstörungen in Verbindung steht) hervorrufen kann.

In einer anderen Abhandlung, die im Jahr 2010 im Journal of Sexual Medicine veröffentlicht wurde, ist dargelegt worden, dass Tier- und in vitro-Studien ähnliche Bedenken aufgeworfen haben. Die Autoren des Berichts (Forscher der University of Ottawa, Queen's University und der Universität Kairo) stellten fest, dass einige Stoffe im Cannabis nachteilige Effekte auf Rezeptoren des Schwellkörpers im Penis haben und möglicherweise zu Erektionsstörungen führen können.

Auch wenn die Ergebnisse dieser Berichte sehr interessant sind, kann man daraus noch keine eindeutigen Schlüsse ziehen, inwiefern Cannabis die sexuelle Leistung beeinflusst.

Welchen Einfluss hat Cannabis auf die sexuelle Leitung von Frauen?

Vergessen wir nicht, dass Männer nicht die einzigen sind, die Probleme mit ihrer sexuellen Leistung haben. Auch wenn Frauen offensichtlich keine Erektionsstörungen haben, können sie unter vielen verschiedenen Problemen leiden, die das Vergnügen am Sex einschränken.

Wie gesagt haben sich bisher nur wenige Forscher mit diesem Problem beschäftigt (eigentlich fast gar keine). Allerdings interviewte die Vice-Reporterin Sophie Saint Thomas die Psychologin Dr. Judie Holland, Autorin von “Moody Bitches: The Truth About the Drugs You're Taking, the Sleep You're Missing, the Sex You're Not Having and What's Really Making You Crazy” und fragte sie, wie Cannabis Frauen im Schlafzimmer beeinflusst.[1]

Genauer gesagt fokussierte sich der Artikel auf vaginale Trockenheit und Dr. Holland erklärte, dass Cannabis nicht nur die Schleimmembranen im Mund beeinflusst, die für einen trockenen Mund sorgen, sondern auch die Schleimmembranen in der Vagina, was letztlich die Fähigkeit der Selbstbefeuchtung hemmt.

"Nicht jedes Gras sorgt für einen trockenen Mund, aber hast Du eine Sorte, die für einen trockenen Mund sorgt, macht sie Dich auch (dort unten) trockener", sagte Dr. Holland.

Wie viel Weed ist schäflich?

Andere Variablen die Einfluss nehmen

Es ist wichtig, eine gewisse Anzahl an Variablen zu beachten, wenn wir an Cannabis denken und daran, wie es die sexuelle Leistung beeinflusst.

Zum Beispiel ist die Dosierung sehr wichtig. Denke an Alkohol: In kleinen Dosen kann Alkohol dabei helfen, Hemmschwellen zu senken und das Lustverlangen zu steigern, was letztlich auch dabei helfen kann, in Stimmung für Sex zu kommen.

In großen Dosen kann Alkohol allerdings die Koordination beeinflussen und zu Problemen wie Erektionsstörungen, Schwierigkeiten, den Höhepunkt zu erreichen oder anderen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen führen, die ebenfalls die Fähigkeit einschränken, Sex zu haben und genießen zu können.

Neben der Dosierung ist es auch wichtig zu bedenken, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Rauschmittel wie Cannabis oder Alkohol reagiert.

Wir alle kennen jemanden, der nach nur ein oder zwei Drinks bereits eine tickende Zeitbombe ist. Andererseits kennen wir auch alle jemanden, der unabhängig von der getrunkenen Menge immer ruhig und gefasst wirkt.

Das Gleiche gilt für Cannabis: Während Weed manche Leute ruhig, fröhlich und erregt macht, löst es bei anderen Gefühle wie Übelkeit, Angst und Paranoia aus. Das hängt von der individuellen Reaktion der Person auf Cannabis ab, sowie der Sorte, die konsumiert wurde.

"Es gibt einige Cannabissorten, die dabei helfen, den Körper bewusster zu werden, doch manch andere Sorten verleiten dazu, Dich mehr in Deine Gedanken zu vertiefen und kritischer zu sein. Du musst ein wenig experimentieren, um herauszufinden, was für Dich funktioniert", führte Dr. Holland aus.

Wann gibt es mehr Erkenntnisse vom Zusammenspiel Cannabis und Sex?

In ihrem Interview mit Vice machte Dr. Holland klar, dass voraussichtlich nur wenige wissenschaftliche Forschungen die Beziehung zwischen Cannabis und sexueller Leistung untersuchen werden.

"Bedenke, was die Forschung antreibt. Arzneimittelhersteller zahlen für Forschung, damit sie neue Medikamente entwickeln können und die Regierung zahlt für die Forschung, wenn etwas gefährlich ist. Dies ist eine Situation, in der niemand Nachforschungen anstellen wird. Es gibt keine Notwendigkeit und man kann kein Geld damit machen", sagte sie.

Dies ist die unglückliche Realität in der medizinischen Forschungsindustrie. Während Leser wie Sie eventuell Interesse an der Beziehung zwischen Gras und sexueller Leistung haben, hat diese Forschung keine hohe Priorität für Arzneimittelhersteller und staatliche Forscher, also erwarten Sie in Zukunft nicht viele Neuigkeiten zu diesem Thema.


Warum leiden junge Männer unter Impotenz?

Zusammenfassung: Oft wird festgestellt, dass junge Männer vornehmlich an seelisch bedingten Potenzstörungen leiden. Männer im höheren Alter haben es eher mit den Folgen von chronischen Erkrankungen zu tun. Doch warum genau leiden immer mehr junge Männer unter Impotenz? Wir möchten die möglichen Ursachen etwas genauer unter die Lupe nehmen.

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Psychologische Ursachen für Impotenz

Junge Männer gehen mit Sex vermeintlich locker um. So locker wie sie behaupten, sind die meisten jungen Männer aber nicht. Sie möchten gegenüber den Kumpels mit ihren Eroberungen prahlen. Sie möchten junge Frauen beeindrucken. Stress, Leistungsdruck, Komplexe, Hemmungen oder Versagensängste belasten die Psyche. Das sind genau die Faktoren, die zu einer Impotenz bei jungen Männern führen können.

Auch Liebespartner können zu belastenden Faktoren werden. Sie können die freie Entfaltung der Sexualität hemmen. Junge Frauen haben oft überhöhte Erwartungen an ihren aktuellen Freund. Sie sprechen mit ihren Freundinnen über Intimes. Dabei spotten sie nicht selten über verunglückte Bettgeschichten oder körperliche Merkmale. Für den Mann bedeutet das Stress pur.

Seelische Ursachen? Ich doch nicht!

Dass seelische Verursacher Grund für ihre Impotenz sein könnten, trifft junge Männer hart. Sie möchten sich nicht als Versager oder „Weichei“ sehen. Zudem löst Impotenz Schamgefühle und Ängste aus. Viele junge Männer kompensieren ihre Ängste mit Aufschneiderei oder sexuellen Anspielungen. Sie haben nie gelernt, dass die Seele ein wichtiger Faktor im Liebesleben ist. Aus der Sicht mancher junger Männer sind Frauen für seelische Angelegenheiten zuständig.

Die falsche Selbstsicht junger Männer begründet, warum es zu Leistungsdruck, Stress, Hemmungen, Komplexen, Versagensangst und falschen sexuellen Vorbildern kommt. Junge Männer orientieren sich oft an Typen, die „immer können“ oder „gut gebaut“ sind. Sie vergleichen ihren Körper und ihre sexuelle Performance damit. Keine gute Idee!

Stress ist der Vater vieler Potenzstörungen

Junge Männer schätzen häufig die Erwartungen und Bedürfnisse von Frauen falsch ein. Wenn sie sich vor einem Date mit Marihuana oder anderen Drogen locker machen, addieren sie weitere Ursachen einer Erektionsstörung hinzu.

Sie setzen sich schon vor den Sex unter Druck. Stress ist geeignet, alle Funktionen des Körpers auf diesen Alarmzustand einzustellen – und nicht auf den sexuellen Akt.

Tatsächlich liegt bei Lustmangel keine echte Impotenz vor, sondern stressbedingtes Versagen. Eine erektile Dysfunktion oder Potenzstörung wird erst dann angenommen, wenn jemand ein halbes Jahr lang keine ausreichende Erektion mehr hinbekommt. Dann sind Potenzmittel eine Hilfe. Vorher aber nicht. Ohne Lust funktionieren diese Medikamente nämlich nicht. Es ist also keine gute Idee, gelegentliche Potenzschwächen sofort mit Viagra zu beheben.

Vielmehr sollten Betroffene sich in ruhigen Stunden fragen, warum sie beim Sex gestresst sind. Indikatoren für Stress sind beispielsweise, ob jemand sich ängstlich und unter Leistungsdruck fühlt. In diesem Fall ist es ratsam, dem Stresspegel entgegenzuarbeiten. Das kann zum Beispiel mit Ausdauersport, meditativen Kampfsportarten oder anderen Hobbys erfolgen.

Versagensangst – eine unbewusste Hemmschwelle

Versagensangst basiert auf unbewusstem Leistungsdruck.

Sie entsteht oft aufgrund von Vergleichen mit anderen. Junge Männer sind sexuell noch unerfahren. Sie haben falsche Vorstellungen von ihrer sexuellen Leistungskraft. Oftmals haben sie trotz aller Prahlerei Ängste. Diese werden überspielt. Kindheits-Erfahrungen spielen bei Selbstwertproblemen genauso mit hinein, wie überzogene Erwartungen von Sexualpartnern.

Auch die Prahlereien von Freunden können hohen Erwartungsdruck aufbauen. Sie führen zu Versagensängsten. Nichts weckt hinderlichere Erwartungen, als Pornos anzusehen. Je mehr diese sich mit ungewöhnlichen Sexualpraktiken befassen, desto unsicherer werden die jungen Männer. Sie gehen nicht auf ihr Gegenüber ein. Stattdessen orientieren sie sich an dem, was sie gehört oder gesehen haben. Junge Männer müssen oft erst lernen, über Ängste und Erwartungen zu sprechen.

Komplexe, Depressionen und andere seelische Belastungen

Viele junge Männer haben Komplexe. Sie finden sich zu klein, zu dick oder zu dünn. Sie glauben, einen zu kleinen Penis zu haben. Trotz coolem Gehabe und angesagtem Haarschnitt empfinden sie sich nicht als gut aussehend.

Gefühlt sind es immer die anderen, die die tollen Bräute abschleppen. Mit solchen Sichtweisen blockiert man sich selbst. Am Ende fühlen solche Gedanken in die Depression. Hin und wieder depressiv zu sein, ist normal. Fühlt sich jemand aber dauerhaft niedergeschlagen oder antriebslos, sollte er einen Psychotherapeuten aufsuchen. Blockierende Denkweisen begünstigen den Alkohol-Rausch an Wochenende. Sie rechtfertigen den täglichen Nikotin- oder Drogenbrauch. All das sind aber Faktoren, die eine Impotenz bei jungen Männern auslösen können.

Ausgemachte Partyhengste sorgen eigenhändig dafür, dass sie früher oder später ihre sexuelle Potenz verlieren. Häufiger Marihuana-Konsum hat – bezogen auf Sex – kein besseres Ergebnis. Marihuana-Konsumenten fühlen sich zwar entspannt und locker. Sie stellen sich aber ihren seelischen Problemen nicht. Sobald das geschieht, werden auch die Potenzprobleme besser. Pornos sind keine Hilfe – im Gegenteil Viele junge Männer schauen sich Pornoheftchen und -filme an. Viele besuchen Bordelle. Der Reiz des Verbotenen führt zu einem falschen Menschenbild. Zwanghafter Porno-Konsum und ständiges Masturbieren haben kontraproduktive Wirkung. Wenn es darauf ankommt, klappt es nicht mehr. Das Masturbieren führt zwar zu einer Erektion und zum Erguss, nicht aber das Zusammensein mit einer Frau.

Fazit

Potenzstörungen sind ein komplexes Problemfeld – und die Seele spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Jede Überreizung durch falsche Impulse führt zu gesteigertem Desinteresse an echten Liebespartnerinnen. Zum Trost sei gesagt, dass es gegen jede seelische Ursache, auch passende Behandlungsmethoden gibt.


Was ist ein Penisbruch?

Zusammenfassung: Der Penisbruch ist eine schmerzhafte Verletzung des Penis, die beim Sex oder während des Schlafs passieren kann. Dabei wird der Penis abgeknickt und es kommt zu einer Verletzung der Schwellkörper. Erfahren Sie mehr über Symtome und Behandlung dieser Penisfraktur.

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Ursachen und Symptome

Der Penisbruch (andere Bezeichnungen: Penisfraktur, Penisruptur) wird durch stumpfe Gewalteinwirkung auf den erigierten Penis verursacht. Dabei kommt es beim Abknicken des Penis zu einem Riss in der Schwellkörperhaut (Tunica albuginea) und eventuell auch in einem oder beiden Schwellkörpern selbst. Das Reissen der Tunica albuginea wird oft als deutliches Knacken wahrgenommen. Da das Blut in den Schwellkörpern während der Erektion unter hohem Druck steht, kommt es bei einem schweren Penisbruch schnell zu einem großen Bluterguss verbunden mit einer Verkrümmung des Penis und einem sofortigen Nachlassen der Erektion.

Ein Penisbruch kann beim Geschlechtsverkehr passieren, wenn der Penis aus der Scheide rutscht und beim nächsten Stoß auf die Beckenknochen der Partnerin trifft. Besonders gefährlich sind in diesem Zusammenhang die Hündchen- und Reiterstellung. Auch heftige Selbstbefriedigung und selbst das Umdrehen im Bett während einer nächtlichen Erektion kann eine Penisfraktur zur Folge haben.

Neben der schweren Penisfraktur gibt es aber auch die weniger dramatisch verlaufende latente Penisfraktur. Meistens kommt es dabei zu einem Knacken und kurzem Schmerz. Wegen des unvollständigen oder kleinen Risses gibt es oft auch keinen Bluterguss.

Schmerzhafter Penisbruch

Behandlung der Penisfraktur

Ein schwerer Penisbruch ist ein urologischer Notfall. Nur durch eine Operation innerhalb der nächsten Stunden können mit großer Wahrscheinlichkeit dauerhafte Schäden wie eine Penisverkrümmung und Erektionsstörungen verhindert werden. Auch ein latenter Penisbruch sollte ärztlich behandelt werden. Unbehandelt entstehen Vernarbungen und Plaquebildung und nach einigen Wochen oft eine Peniskrümmung.

Erste Hilfe

Um einen großen Bluterguss zu vermeiden, sollte der Penis sofort zwischen den Händen für einige Zeit zusammen gepresst werden, bis er ganz schlaff ist. Danach sollte er durch geeignete Maßnahmen (z.B. feuchtes Tuch) gekühlt werden. Die Fahrt zur nächsten urologischen Klinik sollte sofort angetreten werde


Penis wird nicht richtig steif – Ursachen und Lösung

Zusammenfassung: Möchte der eigene Penis nicht so wie Mann will, ist das in jedem Alter eine große Belastung. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie individuell. Tritt die Erektionsstörung über einen längeren Zeitraum auf, sollten Sie der Sache jedoch nachgehen. Denn oft kann, wenn auch nicht immer, die Ursache behandelt werden.

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Psychische Ursachen Wenn die Psyche nicht mitspielt

Welcher Mann kennt es nicht? Sie freuen sich auf die gemeinsame intime Zweisamkeit. Nur Ihr kleiner Freund entscheidet sich, nicht richtig steif zu werden. Ihre Gedanken kreisen jetzt mehr als vielleicht vorher schon um genau diese eine Sache. Der Druck wächst und schließlich geht gar nichts mehr. Oder aber eine ganz andere Baustelle macht sich bemerkbar: Sie sind gedanklich noch beim Geschäftstermin, der nicht so verlief wie Sie es gerne gehabt hätten.

Auch Streit, Versagensängste oder eine Depression können Ursachen für das erschlaffte oder noch schlaffe Glied sein. Dies führt zu noch größerem Druck. Dieser Teufelskreis dreht sich im schlimmsten Fall so weit, dass sich die betroffenen Männer komplett aus dem eigenen Liebesleben zurückziehen oder sich gar Vorwürfe machen. Diese psychische Belastung muss nicht zwingend erst mit zunehmendem Alter passieren.

Ursachen von Erektionsstörungen

Psychische Ursachen Vor dem Sex ist nach dem Sex

Bereits das erste Mal oder auch das erste Mal mit einer neuen Partnerin kann sich negativ auf Ihre Potenz und/oder Ihr sexuelles Selbstvertrauen auswirken. Denn oft funktioniert der erste sexuelle Kontakt nicht so wie gewünscht. Falscher Ort, falsche Zeit und dann auch der Druck, alles so perfekt wie möglich zu machen. Zu allem Überfluss sind Sie dann auch zu früh gekommen. Diese Erfahrungen nagen oft jahrelang am eigenen Sex-Ego und verhindern ein erfülltes Sexleben.

In jüngeren Mannes-Jahren ist eine Erektionsstörung natürlich ein Schock. Eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, zunehmende sexuelle Erfahrungen oder auch die/der richtige Partner/in können in vielen Fällen rasch Abhilfe schaffen. Auch im fortgeschrittenen Alter sind Männer von plötzlichen Erektionsstörungen häufig sehr überrascht. Dabei ist die Abnahme der Potenz im höheren Alter ein natürlicher Vorgang (mehr dazu: Biologischer Ablauf einer Erektion). Die gedankliche Auseinandersetzung setzt Erektionsstörung mit verringerter „Leistung“ gleich, aber ist das wirklich so?

Psychische Ursachen Sexgott oder Versager

Männer sehen ihre „Aufgabe“ beim Sex leider noch allzuoft in der Befriedigung der Partnerin – die Musikband Ärzte singen dazu: „Ein Mann fühlt sich erst dann als Mann, wenn er es Dir besorgen kann“. Der Gedanke, wahre akrobatische Kunststückchen oder fulminante Zungenspiele veranstalten zu müssen, hindert den Kopf daran, sich auf das Liebesspiel einzulassen, sich fallenzulassen und die Zweisamkeit in vollen Zügen zu genießen.

Auch wenn Sie Angst vor der Intimität haben und dies eher als Belastung empfinden, kann sich diese Angst auf die Standfestigkeit auswirken. Denn der Druck, die Sie sich selbst machen, führt zwangsweise zu Problemen im Bett. Frustration, Streit und Distanz in der Partnerschaft drehen sich so immer weiter im Kreis.

Organische Ursachen Der eigene Körper sagt nein

Die Erektion ist ein komplexer Ablauf – wenn das Zusammenspiel von mehreren Faktoren in Ihrem Körper nicht reibungslos funktioniert, kann der Kopf noch so frei sein. Auch dann kommt es mitunter zu Erektionsproblemen. Einige Beispiele für organische Ursachen von Erektionsstörungen sind:

  • Hormon- oder auch Nervenstörungen
  • Operationen von Blase, Prostata oder auch Bandscheibenprobleme sowie Traumata mit Knochenfrakturen können zu einer weitläufigen Schädigung der Nerven führen
  • Diabetes beeinträchtigt die Bildung einer harten Erektion (Gefäß-, Nervenschädigungen, blutdrucksenkende Mittel)
  • Störungen bei der Blutzufuhr oder beim Blutabfluss

Am Beispiel einer Nevenschädigung wird deutlich wie anfällig und komplex das System einer männlichen Erektion ist: Die sexuellen Reize werden nicht mehr an die entsprechende Stelle weitergeleitet und die Blutzufuhr zum Penis findet nicht statt.

Weitere Risikofaktoren sind erhöhter Blutdruck, eine Verkalkung der Arterien oder zu hohe Cholesterinwerte. Selbst Ihr Gewicht kann Ihre Erektionsfähigkeit beeinflussen. Erektionsprobleme können zusätzlich auch als Nebenwirkung bei der Einnahme von Medikamenten (beispielsweise bei Finasterid gegen Haarausfall) auftauchen.

Die Erektion ist ein komplexer biologischer Vorgang, sowohl was die Entstehung als auch die Aufrechterhaltung einer Erektion anbelangt. Hierfür wirken viele einzelne Vorgänge ineinander.

Die eigenen Medikamente als Potenzkiller

Oft werden Medikamente außer Acht gelassen, wenn es um die Problemfindung bei Erektionsstörungen geht. Doch gerade blutdrucksenkende Mittel können die Bildung einer Erektion stark beeinflussen. Ein weiteres Beispiel sind Psychopharmaka, die einer Reizweiterleitung zum Glied verhindern. Mittel zur Stabilisierung der Blutfettwerte oder auch Magenschoner haben oftmals ebenfalls eine Erektionsstörung als unerwünschte Nebenwirkung.

Auf der Suche nach den Auslösern für Erektionsstörungen stehen Mittel, die den Testosteronspiegel beeinflussen, ebenso auf der Liste.

Meist genügt schon die Umstellung auf ein anderes Präparat, um dem Problem entgegenzuwirken. Ein ganz guter Indikator, ob es sich grundsätzlich um eine organische oder psychische Ursache handelt ist die Morgenlatte – bekommen Sie überhaupt keine Erektion, willkürlich oder unwillkürlich, dann lassen Sie sich auf jeden Fall gründlich untersuchen, denn Ihr Penis dient auch als Frühwarnsystem für andere Krankheiten.

Die Psyche gezielt in den Griff bekommen

Sind die organischen Ursachen abgeklärt und halten die Erektionsstörungen länger als sechs Monate an, können Sie über eine eine (sexual) Therapie in Kombination mit einem verschreibungspflichtigen Potenzmittel nachdenken.

Bewährt hat sich eine sogenannte Doppeltherapie. So wird nicht nur der bereits angesprochene gedankliche Teufelskreis durchbrochen, sondern bis zur endgültigen Bereinigung Ihrer psychischen Probleme durch eine geringe Dosis an Medikamenten unterstützt. Die einzigen wissenschaftlich geprüften wirksamen Medikamente sind sogenannte PDE-5-Hemmer, zu den Wirkstoffen gehören: Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis) und Vardenafil (Levitra). Da die verschiedenen Wirkstoffen bei jedem Mann unterschiedlich wirken, kann auch zuerst eine Probepackung in Betracht gezogen werden.

Potenzmittel einnehmen

Mit passenden Medikamenten unterstützen

Wie der Name der Wirkstoffgruppe PDE-5-Hemmer bereits vermuten lässt, verhindern die Wirkstoffe Avanafil, Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil die Freisetzung des Enzyms Phosphodiesterase 5 in Ihrem Körper.

So bleibt der sogenannte cGMP-Spiegel (cyclisches Guanosinmonophosphat) im Körper erhöht und die Erektion wird positiv durch eine Erweiterung der Blutgefäße (im Penis) beeinflusst. Die Blutzufuhr in Ihrem Penis nimmt zu, die Muskelzellen im Glied entspannen sich, die Erektion wird bei eintretender Wirkung hart. Wichtig: PDE-5-Hemmer wirken nur bei vorhandener sexueller Erregung – also wenn die Erregung soweit ausreicht, um sexuelle Reize vom Gehirn durch einen Impuls zum Penis weiterzuleiten.

Je nach Wirkstoff beträgt die Wirkungsdauer zwischen 4 und 36 Stunden. Der Wirkstoff Tadalafil kann in geringer Dosis (Stichwort: Cialis once a day) Täglich eingenommen werden. So wird ein Wirkstoffspiegel gebildet, der auch spontanen Sex zulässt. Bei der Einnahme von PDE-5-Hemmern gilt wie bei jedem Medikament: Wechsel- und Nebenwirkungen sollten mit dem Arzt abgesprochen und beachtet werden.

In Kombination mit einer Psychotherapie lassen sich durch die Einnahme oraler Präparate gute Erfolge erzielen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich Medikamente mittels Injektion (SKAT-Therapie) oder einem Applikator (MUSE-Therapie) direkt in das Glied zu verabreichen.

Beide Varianten sind nicht ungefährlich, denn es kann zu einer schmerzhaften Dauererektion durch falsche Dosierung kommen. Weniger Gefährlich ist eine Hormontherapie. Bei dieser stellt der Arzt mittels Blutbild fest, in wie weit eine Störung des Hormonhaushaltes vorliegt.

Mehr Stehvermögen durch Unterdruck, Injektion oder OP?

Eine weitere Möglichkeit, die bereits seit langer Zeit angewandt wird, ist eine Vakuumpumpe. Mittels dieser Pumpe wird ein Unterdruck erzeugt, der Blut in Ihr Glied fließen lässt. Um den Rückfluss zu vermeiden, wird ein Gummiring angelegt. Dieser klemmt die Venen ab und hält den Penis steif. Es bedarf einiger Überwindung und etwas Geschick, den Ring zu platzieren.

Fazit: Penis wird nicht richtig steif, welche Lösungen helfen weiter?

Auf den Punkt gebracht hilft bei psychisch bedingten Erektionsstörungen eine Doppelstrategie aus nachweislich wirksamen PDE-5-Hemmern und einer Sexualtherapie. Bei organischen Ursachen muss die individuelle Lösungsstrategie zusammen mit einem Urologen oder einem Facharzt der Andrologie entworfen werden.

Bei psychischen Ursachen geht vor allem eins verloren: die Natürlichkeit und Spontanität der Intimität. Hier können geringe tägliche Dosierungen von Cialis oder Cialis Generika mit demselben Wirkstoff (Tadalafil) als Taktik bis zur Normalisierung des Sexuallebens und Wiederherstellungen des eigenen Sex-Selbstvertrauens weiterhelfen.

Zusammen mit der entsprechenden Therapie können Sie die Ursachen langfristig angehen und so möglichst bald wieder ein erfülltes Sexualleben genießen.


Rauchen als Ursache von Impotenz

Zusammenfassung: Das Rauchen viele gesundheitsschädliche Folgen hat ist kein neuer Hut. Das es impotent macht, wissen jedoch die wenigsten Männer. Im folgenden Artikel geht es um Rauchen als Ursache von Impotenz und welche Auswirkungen ein Rauchstopp auf die Potenz hat.

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Entstehung von Erektionsstörungen

Rauchen fördert die Entstehung von Erektionsstörungen. Wer mit dem Rauchen aufhört, hat jedoch gute Chancen, dass sich die Störungen wieder bessern. Die erektile Dysfunktion (ED, Erektionsstörungen) zählt nach wie vor zu den am stärksten tabuisierten Erkrankungen und wird häufig ausschließlich mit dem Alter in Zusammenhang gebracht. Faktum ist aber, dass bereits etwa ein Drittel aller Männer unter 50 Jahren in unterschiedlichem Ausmaß die Erfahrung einer ED macht. Neben dem Alter gibt es zahlreiche weitere Risikofaktoren, die Erektionsstörungen begünstigen, wie z.B. Diabetes. Insbesondere besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen ED und Erkrankungen, die das kardiovaskuläre Risiko erhöhen. Auch die Bedeutung des Rauchens für die Entstehung einer ED ist anhand epidemiologischer Daten offensichtlich: 56 % der starken Raucher sind von Erektionsstörungen betroffen.

Ursachen von Impotenz

Spitze des Eisbergs

Die Entstehung einer ED ist vergesellschaftet mit einer endothelialen Dysfunktion. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass eine ED als erstes Warnzeichen für eine generalisierte Gefäßerkrankung zu werten ist. So haben z. B. Männer mit ED im Vergleich zu Männern mit normaler erektiler Funktion ein um 65 % erhöhtes Risiko für die Ausbildung einer KHK und ein um 43 % höheres Insultrisiko. Darüber hinaus ist auch in der Praxis häufig zu beobachten, dass eine ED als frühzeitiger Hinweis auf bis dahin unerkannten Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Störungen des Lipidstoffwechsels auftritt.

Rauchen wirkt zweifach schädlich

Tabakrauchen ist als Risikofaktor für die Entstehung zahlreicher Krankheiten gut bekannt. Dies gilt – u. a. aufgrund der Vergesellschaftung von Endothelfunktion und erektiler Funktion – auch für die ED.

Tatsächlich fördert das Rauchen die Entstehung von Erektionsproblemen auf zweifache Weise.

  • Einerseits wird die Versorgung des Penis über die Arterien analog zur KHK aufgrund der atherosklerotischen Wirkung (Ablagerungen in den Blutgefäßen) zahlreicher Rauchinhaltsstoffe beeinträchtigt.
  • Zusätzlich wird die Funktion der Schwellkörper beeinträchtigt, indem die Schwellkörper-Muskeln (vergleichbar mit den Muskeln der Arterienwand) an Elastizität verlieren. Somit wird die vollständige Erschlaffung der Schwellkörper erschwert, diese ist jedoch wiederum die Voraussetzung für einen ausreichenden Bluteinstrom in die Schwellkörper und in der Folge für die Erektion. Ein negativer Kreislauf entsteht zusätzlich, wenn längere Zeit keine Erektion stattgefunden hat: Durch die mangelhafte Versorgung mit Sauerstoff kommt es zur Bildung elastischer Fasern in der Schwellkörper-Muskulatur, wodurch ebenfalls die Fähigkeit zur Entspannung herabgesetzt wird.

Eine Studie konnte einen klaren Zusammenhang zwischen der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und der Ausprägung der ED belegen. Der Anteil der Männer mit einem täglichen Konsum von mehr als 20 Zigaretten und ED war deutlich höher als bei Rauchern mit einem Konsum von weniger als 20 Zigaretten täglich.

Rauchen als Ursache von erektiler Dysfunktion

Rauchstopp verbessert die erektile Funktion

Aufgrund der zahlreichen nikotinassoziierten Erkrankungen spielt die Rauchertherapie eine zentrale Rolle als Basistherapie in unterschiedlichen Indikationen. Patienten mit ED sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass die negativen Folgen des Rauchens durch Nikotinkarenz teilweise reversibel sind.

Untersuchungen konnten belegen, dass bei ehemaligen Rauchern durch die Tabakabstinenz eine Verbesserung der erektilen Funktion erzielt werden konnte: Bei 25 % der ehemaligen Raucher verbesserte sich die Erektionsfähigkeit innerhalb eines Jahres nach dem Rauchstopp. Zusätzlich war nach dem Verzicht auf das Rauchen eine verbesserte Strömungsmechanik des Blutes im Penis (penile Hämodynamik) festzustellen.

Das Arztgespräch

Da der Gesundheitsbegriff nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern auch das geistige und körperliche Wohlbefinden eines Menschen beinhaltet, ist ein erfülltes Sexualleben als Komponente der Gesundheit anzusehen. Allerdings ist dabei zu betonen, dass die Bedeutung der Sexualität individuell sehr unterschiedlich ist. Die Einschätzung des Sexuallebens sollte frei von Leistungsgedanken und ausschließlich anhand der eigenen Vorstellungen erfolgen.

Berücksichtigt man zudem das Potenzial für die Entstehung von Erkrankungen, die sich im Frühstadium in Form einer ED zeigen können, sollte die Frage nach der Sexualität und eventuellen Erektionsstörungen bei Männern zur ärztlichen Standardanamnese zählen. Dies gilt insbesondere für Patienten mit Diabetes, Hypertonie, Atherosklerose, KHK, Hormonstörungen, Tabak- und Alkoholabusus sowie für Patienten, die Medikamente einnehmen, zu deren Nebenwirkungen das Begünstigen einer ED zählt.

Trotzdem wird das Thema ED in der hausärztlichen Praxis eher zurückhaltend angesprochen. Eine Umfrage unter AllgemeinmedizinerInnen ergab, dass immerhin 64 % aller Patienten mit Erektionsstörungen ihr Problem selbst ansprechen, aber nur 13 % der befragten ÄrztInnen gehen auf das Thema ED im Rahmen der Standardanamnese ein.

Thema Rauchen ansprechen

Aufgrund der zahlreichen Gesundheitsrisiken, die vom Rauchen ausgehen, sollte jeder Arztkontakt dazu genutzt werden, das Rauchverhalten und die damit assoziierten Erkrankungen und Schädigungen anzusprechen.

Rauchen begünstigt auch Blasenkarzinome

Neben der ED begünstigt Rauchen mit dem Blasenkarzinom eine weitere urologische Erkrankung. Auffallend ist dabei, dass sich die Inzidenz des Blasenkarzinoms bei Frauen in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, hingegen hat sich jene des Zervixkarzinoms im selben Zeitraum halbiert. Die Ursache für die zunehmende Häufigkeit des Blasenkarzinoms bei Frauen wird in erster Linie deren verändertem Rauchverhalten und der Zunahme an Raucherinnen zugeschrieben.

Impotenz in Abhängigkeit vom Zigarettenkonsum

Hier ein kleiner Denkanstoss

Um noch einen kleinen Tipp in diesem Artikel zu geben und das eigentliche Thema dieses Artikels zu erklären bzw. zu definieren, wird auf eine Studie aus China zurückgegriffen. Die Zahlen beweisen ganz klar und unwiderruflich welche Folgen das Rauchen auf die Potenz des Mannes bewirkt.

  • Ein Mann, der am Tag 1-10 Zigaretten raucht, erhöht langfristig gesehen das Risiko impotent zu werden um 27 %!
  • Ein Mann, der am Tag 11-20 Zigaretten raucht, erhöht langfristig das Risiko impotent zu werden um 45 %!
  • Ein Mann, der am Tag eine Schachtel (20 und mehr) Zigaretten raucht, erhöht das Risiko impotent zu werden um 65 %!