So funktioniert eine Penispumpe

Zusammenfassung: Die Penispumpe kann quasi auf Knopfdruck eine Erektion zaubern – und das selbst bei Personen mit Erektionsstörungen oder Impotenz! Dabei wird der Penis durch einen Unterdruck steif und kann sogar in seinem Umfang vergrößert werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Penispumpe und wie funktioniert sie?

Bei der Penispumpe handelt es sich um eine Unterdruck- bzw. Vakuumpumpe, welche als Hilfsmittel bei Erektionsstörungen, Impotenz oder Penisverkrümmung eingesetzt wird. Diese mechanische Therapieoption kann dabei medikamentöse Potenzmittel ersetzen und die Erektionsfähigkeit von Männern mit erektilen Dysfunktionen für den Moment oder – durch regelmäßiges Training – langfristig verbessern.

Wie funktioniert eine Penispumpe?

Die Penispumpe wird vor dem Geschlechtsverkehr über den noch schlaffen Penis gestülpt. Durch das Pumpen kann motorisch oder manuell ein Unterdruck erzeugt werden, wodurch Blut in die Schwellkörper des Penis einströmt und eine Erektion entsteht. Ist der Penis steif (was je nach Gerätetyp nur einige Sekunden dauern kann), kann die Penispumpe entfernt und ein elastischer Penisring angebracht werden. Dieser sorgt dafür, dass das Blut, welches zu der Erektion führt, nicht wieder aus dem Penis abfließt. Diese Erektion kann von da an bis zu einer halben Stunde bestehen bleiben und man(n) kann wie gewohnt den Geschlechtsverkehr genießen.

Wann benötige ich eine Penispumpe?

Die Penispumpe eignet sich für jeden, der seine Erektionsfähigkeit verbessern will. Gründe für diesen Wunsch können Impotenz und Erektionsstörungen – also eine fehlende, schwache oder nicht anhaltende Erektion – sein. Auch Personen, die ihren Penis als zu klein empfinden oder deren Penis krumm gewachsen ist, greifen häufig zu der Penispumpe.

Wie hilft eine Penispumpe bei Erektionsproblemen und Impotenz?

Bei Impotenz, insbesondere bei der erektilen Dysfunktion, besteht die Unfähigkeit, eine ausreichende Erektion des Penis für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zu erlangen. Solche Erektionsstörungen können verschiedene Ursachen haben, dazu zählen Krankheiten – zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes oder Stoffwechselstörungen -, becken-chirurgische Eingriffe sowie durch psychische Probleme, Stress oder einen ungesunden Lebensstil verursacht werden. Viele Betroffene greifen zu Potenzmitteln, um der Erektionsstörung entgegenzuwirken. Das klappt jedoch nicht für Jeden: Bei einigen Männern können die Potenzpillen aufgrund von Wechselwirkungen mit Medikamenten, bestehender Erkrankungen oder fehlender Wirkung nicht eingenommen werden. Die Penispumpe bietet Männern mit Erektionsstörungen also eine angenehme und gleichzeitig nebenwirkungsarme und kostengünstige Alternative zu Potenzmitteln.

Um Männern mit erektiler Dysfunktion eine Erektion zu zaubern, wird kurz vor dem Geschlechtsverkehr der nicht- oder nur schwach erigierte Penis in den Zylinder eingeführt. Durch das Absaugen der Luft entsteht daraufhin ein Unterdruck, welcher zu einem verstärkten Blutfluss in die Schwellkörper und damit zu einer Erektion führt. Ist der Penis ausreichend erigiert, kann die Penispumpe wieder entfernt werden und das Anlegen eines Penisrings verhindert, dass das Blut wieder abfließt…und man(n) kann bis zu einer halben Stunde Geschlechtsverkehr haben.

Zusätzlich kann die sogenannte Unterdruck-Therapiemit der Penispumpe beim Wiederaufbau der Schwellkörper helfen, sodass wieder spontane und natürliche Erektionen aufgebaut werden können. Mit dem entsprechenden Durchhaltevermögen kann die Penispumpe also eine erektile Dysfunktion nachhaltig heilen!

Wie hilft eine Penispumpe bei einem krummen oder kleinen Penis?

Eine Penisverkrümmung kann angeboren oder erworben sein. Dabei ist der Penis zu einer Seite, nach oben oder nach unten gekrümmt und kann eine Erektion schmerzhaft stören. Meist wird mit Medikamenten versucht, das Fortschreiten der Penisverkrümmung zu stoppen – doch auch die Penispumpe kann Abhilfe schaffen.

Dafür zieht die Penispumpe bzw. der Penisstrecker entweder über spezielle Teleskopstangen oder über elastische Bänder am Penis. Gleichzeitig wird der bereits bekannte Unterdruck aufgebaut, welcher einen Zug auf den Peniskörper ausübt. Die Penispumpe sollte täglich 6 – 8 Stunden getragen werden. Ziel ist es, dass das gesunde Penisgewebe wachsen kann und eine Penisverkrümmung zumindest teilweise behoben wird.

Nach einigen Quellen kann dasselbe Prinzip auch angewandt werden, wenn man(n) seinen Penis als zu klein empfindet und ihn nachhaltig vergrößern möchte. Durch die tragbare Penispumpe soll der Penis dabei dauerhaft gestreckt und somit verlängert werden.

Welche Arten von Penispumpen gibt es?

Auch wenn das Prinzip aller Penispumpen ähnlich ist, können sie sich in der Art der Anwendung unterscheiden. Besonders ausschlaggebend ist die Art und Weise, wie der Unterdruck erzeugt wird, nämlich entweder handbetrieben bzw. manuell oder elektrisch. Die Penispumpe kann dabei mit Luft oder mit Wasser – zum Beispiel unter der Dusche – betrieben werden. Daneben gibt es außerdem Geräte, die mit gewissen Extras, z.B. mit Vibration, ausgestattet sind.

Zusätzlich zeigen einige Penispumpen anhand einer Skala an, wie stark der Unterdruck ist oder um wie viel das Glied schon angewachsen ist.

Handbetriebene im Vergleich zu elektrische Penispumpen

Handbetriebene Penispumpe Elektrische Penispumpe
Beschreibung Handbetriebene Penispumpen können individuell bedient werden. Das bedeutet, dass man(n) selbst bestimmt, wie stark der Unterdruck ist, den man aufbaut. Wie der Name schon sagt werden diese automatischen Penispumpen elektrisch betrieben. Das bedeutet, dass man im Gegensatz zu dem handbetriebenen Modell nur einmal auf einen Knopf drücken muss, um die Penispumpe in Gang zu setzen. Dadurch kann sich der Anwender entspannen und sich ganz auf das Vergnügen der Penispumpe konzentrieren – und hat beide Hände frei.
Eignung Aufgrund der Möglichkeit, die Intensität des Vakuums selbst einzustellen, eigenen sich handbetriebene Penispumpen besonders für Anfänger. Diese automatischen Penispumpen sind insbesondere für Personen geeignet, die schon etwas Erfahrung in die Handhabung mit Penispumpen bringen.

Medizinische Penispumpen

Medizinische Penispumpen zeichnen sich durch eine besonders hohe Qualität bzw. einen hohen Anspruch an die Materialien, Verarbeitung und Wirkung der Pumpen aus und unterscheiden sich somit von den Billigprodukten, die haufenweise im Internet zu finden sind. Im Gegensatz zu einfachen Penispumpen können medizinische eine stärkere und längere Erektion erzeugen und werden zum Großteil für einen funktionierenden Geschlechtsverkehr bei Erektionsstörungen eingesetzt. Als Sexspielzeug fungieren medizinische Penispumpen hingegen nur sehr selten.

Vibrierende Penispumpen

Unabhängig davon, ob die Penispumpe elektrisch oder handbetrieben wird, kann ein weiteres Modul den Anwender überzeugen: die Vibration der Penispumpe. Eine solche vibrierende Penispumpe eignet sich besonders für Männer, die eine starke Stimulation für die Entstehung einer Erektion benötigen. Doch auch gesunde Männer können die Vibration als eine spannende Abwechslung in ihrem Sexualleben nutzen.

Anwendung der Penispumpe: Dein Trainingsgerät für eine gute Erektion

Die Penispumpe wird nicht nur für eine temporäre Erektion für den Geschlechtsverkehr eingesetzt – ganz im Gegenteil. Das regelmäßige Training mit der Vakuumpumpe kann eine langfristig verbesserte, natürliche Erektionsfähigkeit bewirken. Denn durch das sogenannte Unterdruck-Training mit der Penispumpe kann die Infrastruktur des Penis wieder aufgebaut werden.

Die Penispumpe als Trainingsgerät: Kann ich meine Erektion trainieren?

Das Unterdruck-Training nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert als Baustein im therapeutischen Heilungs-Konzept von Impotenz ein. Das Training mit der Penispumpe ist dabei essentiell für den Wiederaufbau der Schwellkörper des Penis. Diese sind wichtig, damit natürliche und spontane Erektionen aufgebaut werden können. Eine solche Verbesserung der Erektionsfähigkeit zeigt sich zum Beispiel in zahlreichen Studien mit Männern, die durch beckenchirurgische Eingriffe impotent geworden sind.

Für positive Resultate gilt das Prinzip: Je früher das therapeutische Training begonnen wird, desto besser sind die Heilungschancen für das beste Stück des Mannes.

Das Unterdruck-Training für eine bessere Erektion: Eine Anleitung fürs Penispumpen

Die Anwendung einer Penispumpe ist einfach – ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung des jeweiligen Produktes genügt meist schon aus, um sie richtig benutzen zu können. Falls das nicht reicht, verraten wir Dir jetzt Schritt für Schritt, wie Du das Unterdruck-Training mit der Penispumpe richtig durchführst.

Unterdruck-Training mit der Penispumpe

  1. Bereite dich sorgsam auf die Anwendung der Penispumpe vor: Rasiere Deinen Genitalbereich, damit sich die Pumpe richtig festsaugen kann. Wärme deinen Penis mit warmem Wasser oder einer Massage auf.
  2. Gebe vorab eine Portion wasserlösliches Gleitgel auf den Eingang des Manschetteneingangs der Penispumpe.
  3. Schiebe den Zylinder der Penispumpe über den schlaffen Penis. Pass auf, dass Du die Haut deiner Hoden nicht einklemmst!
  4. Drücke den Kolben leicht gegen das Schambein und beginne je nach Gerät entweder manuell oder per Knopfdruck langsam(!) einen Unterdruck aufzubauen.
  5. Wenn Du eine Erektion aufgebaut hast, halte den maximalen Unterdruck für etwa 2 Minuten. Aber Vorsicht: Nicht die Schmerzgrenze überschreiten!
  6. Löse nun den Unterdruck und baue nach etwa 15 Sekunden erneut eine Erektion auf. Halte den Unterdruck wieder für etwa 2 Minuten.
  7. Wiederhole dieses Procedere circa 10 Mal. Das entspricht einem etwa 20-minütigen Training.
  8. Zum Schluss betätige den Druckablass der Pumpe und ziehe den Penis aus dem Zylinder. Massiere diesen kurz, um die Durchblutung wieder in Gang zu bringen. Zum Schluss solltest Du die genutzt Penispumpe gründlich reinigen.

Neben dem Training kannst Du mithilfe der Penispumpe auch eine temporäre Erektion aufbauen, die Du für den Geschlechtsverkehr nutzen kannst. Das einzige was Du dafür zusätzlich brauchst, ist ein Penisring, welcher die Erektion aufrecht erhält. Dies wird in der Regel in der Gebrauchsanweisung des jeweiligen Gerätes beschrieben und hat nichts mit dem Unterdruck-Training zu tun!

Wie lange und wie oft kann man eine Penispumpe verwenden?

Wie oft und wie lange Du die Penispumpe benutzt, solltest Du selbst herausfinden. Taste Dich dafür langsam an den Gebrauch heran und achte darauf, was Dir persönlich gut tut. Wichtig ist, dass Du nicht über Deine Schmerzgrenze gehst und Deinen Körper genau beobachtest. Wenn Du Schmerzen hast oder Deine Haut gereizt ist, solltest Du unbedingt eine Pause von der Penispumpe nehmen und sie erst wieder einsetzen, wenn sich Deine Haut und Dein Gewebe beruhigt hat. Doch auch regulär solltest Du dem Gewebe Deines Penis nach einem intensiven Training die Zeit geben, sich zu eholen.

Hat die Penispumpe Nebenwirkungen oder Kontraindikationen?

Penispumpen wirken rein mechanisch, daher treten bei sachgemäßer Anwendung keine klassischen Nebenwirkungen auf. Anders sieht das aus, wenn man(n) die Penispumpe falsch, zu lange oder zu häufig verwendet – dann kann es zu Schmerzen und Verletzungen kommen.

Risiken und Nebenwirkungen der Penispumpe: Kann die Nutzung einer Penispumpe schädlich sein?

Bei sachgemäßer Verwendung bereitet die Penispumpe Vergnügen und ist keinesfalls unangenehm. Bei falscher, zu langer oder zu häufiger Anwendung sieht das jedoch anders aus: Es kann zu zeitweiligen Blutblasen oder Blutergüssen, Verfärbungen und Schwellungen des Penis, Taubheit, Kältegefühl oder sogar Blutstaus kommen. Zudem kann der Samenerguss beeinträchtigt werden, sodass die Samenflüssigkeit in die Blase umgeleitet wird. Treten solche Nebenwirkungen und Verletzungen auf oder fühlt sich die Anwendung in irgendeiner Weise unangenehm an, sollte die Penispumpe unverzüglich entfernt werden. Von einer weiteren Anwendung sollte abgesehen werden, bis die Verletzungen vollkommen abgeheilt sind.

Kontraindikationen der Penispumpe: Ist die Penispumpe für jeden geeignet?

Die Penispumpe ist nicht jedermanns Sache. So sollten Männer, die Diabetes haben oder Gerinnungshemmer verwenden, bei der Penispumpe vorsichtig sein: Bei einem zu starkem Unterdruck kann es hier sehr schnell zu Blutergüssen kommen. Ebenfalls nicht empfehlenswert ist die Penispumpe für Personen mit:

  • Krankheiten, die das Risiko auf eine Dauererektion erhöhen (z.B. Leukämie)
  • Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System oder der Atmung
  • Krampfadern oder Implantaten am Penis
  • Verletzungen oder vergangen Operationen am Penis

Wenn Du Dich in einem dieser Kriterien wiederfindest, solltest Du Dich vor der Anwendung einer Penispumpe unbedingt mit einem Arzt austauschen.

Führt die Nutzung der Penispumpe zu einer Vergrößerung des Penis?

Kurz nach der Anwendung der Penispume ist der Penis dicker und allgemein voluminöser. Mithilfe eines Penisrings kann dieser Zustand einige Zeit gehalten werden, sodass man(n) den Geschlechtsverkehr genießen kann. Doch jetzt die große Frage: Ist diese Penisvergößerung nur ein kurzes Vergnügen oder macht die Penispumpe den Penis dauerhaft größer und dicker?

Einige Quellen berichten, dass durch regelmäßiges Training mit der Penispumpe der Penis tatsächlich vergrößert werden kann. Grund dafür soll der durch den Unterdruck angeregte Aufbau der Schwellkörper und das Wachstum von Gewebe im Penis sein. Das geschieht jedoch nicht über Nacht: Hier ist Durchhaltevermögen gefragt, da das Gewebe Zeit braucht, langfristig zu wachsen.

Andere Quellen berichten, dass der Penis ohne wachstumsbedingte Wirkstoffe oder chronischen Überdehnungen nicht langfristig vergrößert werden kann. Grund sei, dass der Penis ein Schwellkörper ist und seine Größe einzig und allein von der Durchblutungsmenge beeinflusst wird.

Welche Penispumpe sollte man wo kaufen?

Die Auswahl der auf dem Markt erhältlichen Penispumpen ist riesig und bewegt sich von billigen “Sexspielzeugen” bis hin zu sehr hochwertigen, medizinisch verifizierten Geräten. Entsprechend sollte man vor dem Kauf einige Punkte beachten, damit man eine hochwertige, sichere und langlebige Penispumpe erwischt.

Was muss man beim Kauf einer Penispumpe beachten?

Um in dem Pool der angebotenen Penispumpen die richtige auszuwählen, ist es wichtig, die angebotenen Produkte genau unter die Lupe zu nehmen und miteinander zu vergleichen. Dafür kann man sich zum Beispiel von seinem Arzt oder Apotheker beraten lassen oder im Internet Testergebnisse und Kundenrezensionen vergleichen.

Oberste Priorität sollte dabei sie Sicherheit des Gerätes haben. Doch auch eine einfache Handhabung und (besonders bei den hochwertigen Produkten) eine nachgewiesene Langlebigkeit spielen eine wichtige Rolle.

Auch die eigene Erfahrung ist bei dem Kauf einer Penispumpe nicht zu vernachlässigen. So sollten Anfänger eher zu handbetriebenen Penispumpen greifen, die mit Druckanzeige ausgestattet sind – so können die Neueinsteiger langsam und manuell den Unterdruck aufbauen und diesen kontrollieren. Erfahrene hingegen dürfen auch gerne zu elektrischen Penispumpen greifen.

Wo kann man eine Penispumpe kaufen?

Vielen Männern ist es unangenehm, in einen Sexshop zu gehen oder in der Apotheke offenkundig nach einer Penispumpe zu fragen. Grund dafür ist meist der Scham für die Ursache, also für die Erektionsstörung oder die Unzufriedenheit mit dem eigenen Penis. Aber auch die einfache Neugier an dem Gerät kann den Anwendern peinlich sein.

Entsprechend nehmen viele lieber den anonymen und unkomplizierten Weg über das Internet, wo ein riesiges Angebot an Penispumpen auf sie wartet. Doch Achtung: Im Internet kannst Du nur selten eine auf deine Bedürfnisse und Vorerkrankung angepasste individuelle Beratung durch einen Mediziner oder Apotheker erhalten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du beim eigenständigen Kauf auf die Seriosität der Webseite achtest und die unterschiedlichen Modelle genauestens vergleichst. Wenn Du das und die oben genannten Punkte beachtest, kannst Du Dir aber sicher sein, dass du ein hochwertiges Produkt erhältst – und das ganz ohne unangenehme Konfrontation.

Kannst man eine Penispumpe selber bauen?

Du kannst Dir Deine Penispumpe selber bauen, allerdings besteht mit dem Eigenbau ein erhöhtes Risiko für Fehler und somit für Verletzungen des Penis, zum Beispiel das Reißen eines Schwellkörpers. Es lohnt sich also, Geld in eine hochwertige Penispumpe zu investieren!

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Penispumpe?

Die Kosten für eine medizinische Penispumpe liegen bei 250 bis 450 Euro. Die Penispumpe ist jedoch ein medizinisch anerkanntes Hilfsmittel bei Erektionsstörungen und Impotenz. Deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen i.d.R die Kosten – sobald die Verwendung vom Arzt verordnet wurde. Privatversicherte sollten sich vorab mit der Krankenkasse über eine mögliche Kostenübernahme austauschen.


Was macht ein Urologe?

Zusammenfassung: Während für Frauen der Gang zum Gynäkologen ganz normal ist, zögern viele Männer den Besuch beim Urologen hinaus. Die Sorge, dass der Arzt etwas findet, schwingt dabei ebenso mit wie die Nervosität vor der intimen Untersuchung. Der berühmte "Finger im Po" sorgt bei vielen für Fluchtgedanken. Doch die Vorsorgeuntersuchung wichtig – und überhaupt nicht schlimm. Was Männer beim Urologen erwartet.

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Erektionsstörungen, und…?

Nicht nur bei Erektionsstörungen, Blasenentzündungen und Beschwerden, die im Zuge einer gutartig vergrößerten Prostata auftreten, ist der Urologe für Männer der richtige Ansprechpartner, sondern auch beim Thema Krebsfrüherkennung. Beim ersten Besuch liegt der Fokus vor allem auf dem Gespräch zwischen Arzt und Patient.

Was ist ein Urologe?

Urologen sind Ärzte, die sich auf das Fachgebiet der Urologie spezialisiert haben und häufig auch Experten für Männergesundheit (Andrologie) sind. Sie beschäftigen sich mit der Diagnose und der Therapie von Erkrankungen der Harnorgane und der Geschlechtsorgane befasst. Darüber hinaus behandelt der Urologe Krankheiten der Nieren, der Harnleiter, der Harnsblase, der Harnröhre, der Hoden und der Prostata.

Erstes Arztgespräch: Wie geht es dem Patienten?

Im Zuge der Anamnese erkundigt sich der Urologe nicht nur nach dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, sondern fragt auch nach Vorerkrankungen, familiären Belastungen, früheren Operationen sowie aktuellen Beschwerden, etwa Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Harnverlust, Harnwegsinfektionen oder Erektionsprobleme. Ein Urologe macht nicht nur die Krebsfrüherkennung. Er klärt immer auch ab, ob andere Erkrankungen vorliegen. Die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen sind allerdings einer der Hauptgründe, warum Männer die Scheu vor dem Urologen sowie die Angst vor der Tastuntersuchung überwinden sollten.

Arztgespräch beim Urologen

Tastuntersuchung: Nach etwa 30 Sekunden überstanden

Nach dem ersten Gespräch folgt die körperliche Untersuchung. Der Arzt tastet Bauch, Leisten, Penis und Hoden ab, um mögliche Veränderungen festzustellen. Der Patient liegt dabei meist auf einer Liege. Für die rektale Tastuntersuchung führt der Urologe vorsichtig seinen Zeigefinger in den Enddarm ein, um die Prostata fühlen zu können. Auffälligkeiten in Größe, Beschaffenheit und Form geben unter anderem Hinweise auf eine gutartige Prostatavergrößerung, eine mögliche Entzündung oder einen Tumor.

Die Untersuchung mag für viele Männer unangenehm sein, schmerzhaft ist sie in der Regel aber nicht und in weniger als einer Minute überstanden. Da der Mann bequem auf der Seite liegt, kann die Muskulatur gut entspannen. Etwas Gleitgel erleichtert das Einführen des Fingers zusätzlich.

Vorsorgeuntersuchung für Prostatakrebs: Früherkennung rettet Leben

Allerdings nehmen laut dem Experten nur etwa 14 Prozent der Männer die Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs wahr. Und das, obwohl Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland ist. Jedes Jahr erkranken etwa 68.000 Patienten neu an dem bösartigen Tumor, um die 13.000 sterben daran. Hat Prostatakrebs erst einmal gestreut, ist er nicht mehr heilbar. Je früher der Tumor erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen für den Patienten. Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen können Leben retten.

Die Tastuntersuchung steht jedem Mann ab dem 45. Lebensjahr zu. Bei Männern mit familiärer Vorbelastung wird sie bereits ab 40 Jahren empfohlen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Die Kosten für den PSA-Test hingegen müssen Männer selbst tragen, da dieser eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) ist. Sie liegen zwischen 15 bis 20 Euro. Manchmal berechnen die Ärzte noch eine zusätzliche Beratungsgebühr. Der Test ist laut dem unabhängigen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) umstritten, weil der Nutzen nach Einschätzung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nicht ausreichend nachgewiesen ist. Am besten lassen sich Patienten diesbezüglich von ihrem Urologen beraten.

Zum Abschluss: Besprechung der Untersuchungsergebnisse

Nach der körperlichen Untersuchung setzen sich Patient und Arzt noch einmal zusammen, um die Ergebnisse zu besprechen. Bei Auffälligkeiten werden weitere Untersuchungen veranlasst, beispielsweise eine Blut- oder Gewebeabnahme oder ein Urintest. Die Einnahme von Medikamenten, etwa bei Erektionsstörungen, wird besprochen und ein Behandlungsplan erstellt. Dann wird vereinbart, wann der nächste Kontrolltermin ansteht.

Nicht nur ab 45, sondern auch schon in jüngeren Jahren ist der Gang zum Urologen sinnvoll, sagt der Berufsverbandes Deutscher Urologen. Denn die Rate von bösartigen Hodentumoren ist im Alter von 18 bis etwa 35 am höchsten. Wer harte, höckrige Veränderungen am Hoden bemerkt, sollte daher sofort zum Urologen gehen.


Ist onmedikus.de legal & seriös?

Zusammenfassung: ein erster Testbericht zur neuen Online-Plattform für Männergesundheit: OnMedikus.de. Was bietet diese Online Apotheke, ist sie legal und wie läuft die Bestellung ab? Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt und antworten Ihnen.

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OnMedikus.de in Kürze

OnMedikus ist ein in Deutschland registriertes Startup, bei dem Patienten die Möglichkeit haben, sich verschreibungspflichtige Medikamente wie z. B. Viagra online verschreiben zu lassen. Warum die Nutzung von OnMedikus legal ist, liegt an der sogenannten EU-Patientenmobilitätsrichtlinie1. Diese besagt, dass sich jeder EU Bürger seinen Arzt, in der EU selbst aussuchen darf. Und da das Verschreiben von Potenzmitteln wie z. B. Viagra oder Cialis in Großbritannien online legal ist, dürfen auch deutsche Patienten den Dienst von OnMedikus in Anspruch nehmen. Mehr dazu finden Sie unter: www.onmedikus.de

Wer steckt hinter onmedikus.de?

OnMedikus wird von der OnMedikus Consulting AG geführt, einem schweizer Startup aus Luzern. Dahinter steht die Gründerin Melanie Freudiger. Sie hat langjährige Managementerfahrung in unterschiedlichen Branchen. Dank einiger weiterer Gesellschafter mit weitreichenden Erfahrungen konnten mehrere Millionen Euro Startkapital zur Gründung eingesammelt werden.

Das Angebot von OnMedikus beschränkt sich dabei zunächst ausschließlich auf den Bereich Männergesundheit mit den Gebieten Erektionsstörungen und vorzeitigen Samenerguss.

Medikamentenseite Viagra auf OnMedkus.de

Welche Medikamente werden bei OnMedikus verschrieben?

Zur Zeit fokussiert sich OnMedikus auf das Verschreiben von Potenzmittel wie Viagra & Cialis, sowie Medikamente gegen den vorzeitigen Samenerguss.

Wie läuft eine Bestellung auf onmedikus.de ab?

Um ein verschreibungspflichtiges Medikament, beispielsweise Viagra, über onmedikus.de verschrieben zu bekommen, müssen Sie sich als Patient im ersten Schritt en Profil auf der Plattform anlegen.

Es öffnet sich ein Online-Fragebogen, den Sie wahrheitsgemäß ausfüllen müssen. Nach Abschicken des Fragebogens können Sie aus der Liste der Medikamentenvorschläge Ihr Wunschmedikament auswählen.

Der Online-Fragebogen wird dann durch einen zugelassenen Arzt geprüft. Spricht medizinisch nichts gegen Ihr ausgesuchtes Medikament, erhalten Sie ein entsprechendes Online-Rezept. Das Rezept wird dann automatisch bei einer Versandapotheke eingelöst und Sie erhalten ihr Arzneimittel innerhalb von wenigen Tagen nach Hause zugeschickt.

  1. Ausfüllen des Online Fragebogens
  2. Ärztliche Überprüfung des Fragebogens
  3. Rezeptausstellung durch den Arzt Kostenfreie
  4. Zustellung durch die Apotheke

EU-Richtlinie macht’s möglich

Die ärztliche Fernbehandlung und das Versenden von verschreibungspflichtigen Medikamenten ist in Deutschland zurzeit in einer rechtlichen Situation, die noch nicht klar neu geordnet ist. Dennoch ist das Vorgehen von OnMedikus vollkommen legal.

Hintergrund ist die EU-Richtlinie zur Patientenmobilität. Diese erlaubt deutschen Patienten, beispielsweise die Dienste ausländischer Versandapotheken zu nutzen. Und da das Verschreiben von Potenzmitteln wie Viagra in England online erlaubt ist, dürfen auch deutsche Staatsbürger diesen Dienst nutzen.

Welche Kosten entstehen bei der Nutzung von onmedikus.de?

Die Kosten bei OnMedikus setzen sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen gibt es die Versandgebühr in Abhängigkeit vom Wohnort bzw. der Versandart. Hinzu kommen dann noch die Kosten des Medikaments. Die hängen natürlich von dem Präparat selbst ab. Bei Mitteln gegen Erektionsstörungen erhalten Sie beispielsweise Generika bereits für etwas über einem Euro die Tablette. Allgemein sind die Medikamente aber nicht teurer als in einer Apotheke vor Ort.

Gibt es bereits Erfahrungsberichte?

Da onmedikus.de noch recht neu am Markt ist, gibt es noch nicht sehr viele Erfahrungsberichte. Auf Tristpilot sind bisher mehr als 40 Bewertungen zu OnMedikus gelistet. Diese sind überwiegend sehr positiv. Vor allem der Prozess von der Bestellung, der Abwicklung und Lieferung wird positiv hervorgehoben.

Gibt es Alternativen?

Bei den Online-Praxen und medizinischen Online-Plattformen gibt es einige Alternativen. Vor allem die Online-Praxen mit Sitz in England sind lange am Markt etabliert und werden von vielen deutschen Patienten geschätzt. Dazu zählen Anbieter wie 121doc und EuroClinix. Der Ablauf dort ist sehr ähnlich zu dem auf onmedikus.de und wie bei OnMedkus werden bei 121doc und EuroClinix selbstverständlich nur in der EU zugelassene Medikamente verschrieben und versendet. Im Gegensatz zu OnMedikus ist das Angebot bei 121doc und EuroClinix aber deutlich breiter und nicht nur auf die Männergesundheit beschränkt.

Fazit

Mit onmedikus.de gibt es nun eine deutsche Online-Plattform als Alternative zu den bereits etablierten Online-Praxen. Der Ablauf ist denkbar einfach gestaltet, die Internetseite übersichtlich und die Abwicklung sehr schnell. Ob sich OnMedikus als Startup auf dem hart umkämpften Markt der Männergesundheit in Deutschland behaupten wird bleibt abzuwarten.


Führt Corona zu Erektionsstörungen?

Zusammenfassung: Als wenn Covid-19 nicht schon schlimm genug ist, verdichten sich die Anzeichen, dass Corona auch zu Erektionsstörungen führen kann. Was an dieser Behauptung dran ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Erektionsstörungen als Nachwirkung?

Jetzt auch noch Erektionsprobleme? Da drängt sich die Vermutung auf, dass es sich hier vielleicht doch eher um Panikmache handelt. Allerdings berichten verschiedene deutsche Medien von dem Phänomen. Demnach berichten einige Wissenschaftler aus Deutschland und den USA von Corona-Patienten, die über Erektionsprobleme klagten.

Coronavirus: US-Forscherin macht Entdeckung zu Potenzproblemen und Covid-19

Allen voran die anerkannte US-amerikanische Ärztin und Forscherin Dr. Dena Grayson. In einem Interview mit dem Nachrichtensender NBC erklärte sie, dass eine Covid-19-Erkrankung in einigen Fällen eine „erektile Dysfunktion“ verursachte.

Dr. Dena Grayson

Potenzprobleme durch COVID-19 – auch deutsche Mediziner mit derartigen Patientenberichten

Der Begriff „erektile Dysfunktion“ bedeutet dabei nichts anderes als Potenzprobleme. Tatsächlich kennen auch deutsche Mediziner solche Patientenbeschwerden. So beispielsweise Prof. Dr. Gernot Rohde von der Post-Covid-Ambulanz am Uniklinikum in Frankfurt am Main. Er erklärt: „Das Thema Potenzstörungen“ sei etwas, das „ein durchaus relevanter Anteil der Patienten geschildert hat“.

Professor Dr. Rohde forscht in der Post-Covid-Ambulanz am sogenannten Long COVID, also Beschwerden, die auch 28 Tage nach der Infektion noch auftreten. Auch wenn man Potenzstörungen „zunächst nicht vermuten würde“, da es sich bei COVID-19 primär um eine Atemwegsinfektion handelt, klagten einige seiner Patienten darüber. Auch Dr. Sandra Ciesek, die zusammen mit Virologe Christian Drosten arbeitet, verweist auf untypische Beschwerden. So sei Corona keine reine Lungenkrankheit, sondern eine multisystemische Erkrankung.

Typische Corona-Symptome – was viele Patienten beklagen

Allerdings berichten bislang nur wenige Wissenschaftler von Erektionsstörungen. Zu den häufigsten Corona-Beschwerden zählen bis dato unter anderen:

  • Husten, Atemwegsbeschwerden
  • Fieber
  • Schnupfen
  • neurologische Beeinträchtigungen wie Taubheitsgefühle oder Nervenschmerzen
  • geminderter Geruchs- und Geschmacksinn
  • Kopf- oder auch Muskelschmerzen
  • starke Müdigkeit kardiologische Beschwerden

Dr. Grayson aus den USA geht davon aus, dass Potenzstörungen auf die kardiologischen Beschwerden zurückzuführen sind: „Wir wissen ja bereits, dass das Virus Probleme mit den Blutgefäßen bereitet. Dies ist etwas, das wirklich Anlass zur Sorge gibt.“ Laut der Medizinerin könne es als lebenslange Langzeitfolge zu Einschränkungen der Potenz kommen.

Potenzstörung durch Corona – das sind für Mediziner mögliche Gründe

So weit gehen deutsche Forsche aber derzeit noch nicht. Tatsächlich führt Corona zwar bei einem Drittel der in Kliniken behandeln Patienten zu Blutgerinnseln, wie die Internisten im Netz darlegen.

Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor des Hygienezentrums Bioscientia stellt klar: Die Erektionsprobleme könnten ebenso auch durch die allgemeine Erschöpfung infolge einer Corona-Erkrankung verursacht werden. So berichten auch junge Patienten oftmals noch Wochen nach Corona von einem schlechten Allgemeinzustand. Darüber hinaus seien auch neurologische Ursachen denkbar.

Impotenz durch Corona – weitere auswertbare Daten nötig

Macht Corona nun impotent oder nicht? Fakt ist: Einige Mediziner erzählen von dementsprechenden Patientenbeschwerden. Noch ist aber kein direkter Zusammenhang belegt. Laut Professor Dr. Rohde ist es daher besonders wichtig, dass man „systematisch diese Daten erhebt und versucht, relativ umfassend und genau die einzelnen Fälle im Verlauf zu beurteilen.“

Gerade Potenzstörungen seien etwas, dass man vielleicht „nicht bei der ersten Visite benennen“ würde. Daher sei es von Bedeutung, dass Ärzte hier gezielt nachfragten. Erst durch eine größere Anzahl auswertbarer Daten könnten dann weitere Schlüsse gezogen werden.


So trainierst du deinen Penis

Zusammenfassung: Wer wünscht sich nicht, dass sein Prachtstück parallel zum stählernen Körper ein Muskelpaket wird? Im Internet finden sich unendlich viele Artikel mit Fitnessprogrammen, die den Penis angeblich nachweislich verlängern und vergrößern. Wer jetzt schon eifrig in Google eintippt, sollte sich noch einen Moment gedulden: Ärztlich geraten wird zu solchen künstlichen Erweiterungsmethoden nämlich absolut gar nicht. Allerdings gibt es medizinisch anerkannte Fitnessübungen, welche die Potenz steigern.

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Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht!

Wie schon bemerkt: Von Geräten aus dem Schmuddelmarkt zum Penis Strecken sollte man lieber mal alle Finger und Lümmel lassen. Wenn man sich wirklich größer machen möchte, als man ist (was man zumindest von Frau zu Mann wirklich nicht braucht), könnte man mal „Jelqing“ probieren, zu Deutsch: „melken“. Wer die Dehn-Massage konsequent eine halbe Stunde täglich durchzieht, soll angeblich nach etwa einem Jahr erste Ergebnisse erkennen. Die sind aber praktisch auch nur Mythos: Der Penis wächst davon nicht, man leiert lediglich das Gewebe aus. Also – lieber lernen, sich und seinen Körper so zu lieben, wie er ist, und sich darauf konzentrieren, dass man standfest bleibt. Stichwort Potenz.

Impotenz Hilfe für besseren Sex

Greifzangentraining für Zuhause

2015 wagt Vice-Journalist Justin Caffier einen Selbstversuch, als er auf die „Fitness“ Marke Private Gym aufmerksam wird: Angeblich sollen Kegel Übungen für Männer dabei helfen, die Potenz zu steigern. Er bestellt das Starterset, ein Penisring, der aussieht wie eine Greifzange, und übt einen Monat lang täglich das An- und Entspannen mit umgebundenem Ring. Ergebnisse kann er trotz konsequentem Training keine erkennen, auch das Feedback seiner Sexpartnerinnen bleibt ernüchternd.

Ist nun was dran an den Kegeln oder nicht? Private Gym argumentiert, dass bereits Dr. Kegel, der, wie auch sonst, die Kegel-Übungen für Frauen bereits 1940 erfunden hat, auch schon festgestellt hatte, dass dieselben Übungen auch Männern ähnliche Ergebnisse bringen würden. Allerdings sei die amerikanische Greifzangenfirma die erste und einzige, die das Potenzial männlicher Kegel erkannt hätte. Ich habe da mal weitergeforscht.

Potenzsteigerung deluxe

Erektionsstörungen sorgen dafür, dass einem die Lust auf Sex ziemlich schnell vergeht. Weniger Sex führt allerdings dazu, dass sich Muskelzellen langsam abbauen — was eine Erektion zusätzlich erschwert. Kein Sex ist also auch keine Lösung, und Viagra sicherlich nicht der Lieblingsausweg. Aber auch wenn man sich sehr hohen lusthaften Fähigkeiten erfreut: Impotenz kann jeden treffen und wird besonders mit zunehmendem Alter zum Problem. Ähnlich wie beim Training der Beckenbodenmuskulatur der Frau kann mit gezielten Übungen diesen körperlichen und dann auch psychischen Dilemmas vorgebeugt werden. Es geht also nicht in erster Linie um die Verwandlung zum Sexgott, sondern auch allen voran um gesundheitliche Vorteile, welche man durch Potenzübungen erreicht.

Dass man den Penis direkt trainieren könnte, ist so nicht ganz richtig. Allerdings wird er von Schwellkörpern umschlossen, welche mit der Beckenbodenmuskulatur verbunden sind — diese wiederum erfreut sich an speziellen Übungen. Erektionen werden stärker, auch ohne Potenzschwierigkeiten.

How To: Potenz Training

Eine der einfachsten Übungen lässt sich laut Dr. Sommer (übrigens nicht der aus der Bravo sondern Hamburger Urologe und Universitätsprofessor für Männergesundheit) wie folgt erklären: „Man muss sich vorstellen, die Penisspitze nach innen zu saugen und zu halten.“ Das wiederholt man täglich einige Minuten lang.

Der Doktor schlägt auch vor, es mal mit „Potenz-Gymnastik“ zu versuchen: Mit ihnen stärkt man die Beckenbodenmuskulatur und sorgt so für mehr, bessere und härtere Standhaftigkeit. Super Übungen findet man auch im Yoga, diese beiden zum Beispiel:

  • Verkehrter Plank Auf dem Rücken liegend auf die Ellbogen stützen, dann den Hintern hochheben. Die Beine bleiben dabei gestreckt, nur die Füße berühren den Boden. Die ganz Wilden können noch abwechselnd ein Bein anheben.
  • Beckenheben Auf den Rücken legen, die Knie aufstellen und die Hüften nach oben schieben. Dabei den Unterkörper anspannen, die Pobacken zusammenzwicken und einige Sekunden lang halten, dann wiederholen.

Alltagstipps für jeden Tag

Wer kein Fan von Gymnastik ist, sollte es aber trotzdem mal mit Sport versuchen. Bereits 30 Minuten Sport jeglicher Art pro Tag steigern die Potenz um fast 40 Prozent. Mit regelmäßiger Bewegung wirkt man nämlich Arterienverkalkung entgegen. Zusätzlich nicht zu unterschätzen ist natürlich die höhere Ausschüttung von Testosteron durch Sport, was einen zusätzlichen hormonellen Booster beschert.

Auch beim Masturbieren kann man Potenzübungen unterbringen: Einfach immer dann, wenn es kurz vor knapp ist, bewusst Pausen einlegen. Das trainiert die Funktion der Blutgefäße und verstärkt dadurch auf Dauer die Erektion. Im Idealfall bringt man sich hin und wieder sogar gar nicht bis zum Orgasmus, sondern hört davor komplett auf.

Diese Technik funktioniert auch super mit der Partnerin oder dem Partner: Einfach während dem Sex immer wieder abbremsen und pausieren, wenn man kurz vorm Orgasmus ist. In der Zwischenzeit kann man sich genüsslich ganz dem Gegenüber widmen und dieses mal richtig verwöhnen. Die Glücklichen werden es einem danken.


Erektionsprobleme erkennen durch die Zwei-Drittel-Regel

Zusammenfassung: Beim Liebesspiel kappt nicht immer alles wie geplant. Das kennt wohl jeder Mann. Wenn es mal mit der Erektion nicht funktionieren will, ist das erstmal kein Grund zur Besorgnis. Aber wann steckt ein ernsthaftes Problem dahinter? Die Zwei-Drittel-Regel gibt Aufschluss. Wir erklären, wie das funktioniert.

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Wann spricht man von Impotenz?

Fast jeder Mann wird das kennen: Beim Sex klappt es mit der Erektion nicht, so wie beide Partner es gern hätten. Dafür können mehrere Faktoren ein Auslöser sein. Aber wann steckt ein ernsthaftes Problem dahinter? Ärzte unterscheiden zwei Formen von Impotenz.

Eine Form ist die sogenannte Impotentia coeundi. Sie beschreibt die Unfähigkeit zur Durchführung des Geschlechtaktes. Sie wird im allgemeinen Sprachgebrauch unter Impotenz verstanden. Die zweite Form ist die Impotentia generandi und ist weniger bekannt als die erste Form. Bei dieser wird der Penis steif und es kann zum Geschlechtsverkehr kommen, aber der Mann ist unfähig, sich fortzupflanzen.

Wenn Männer Erektionsprobleme haben

Impotenz: Ärzte unterscheiden zwei Arten 

Die Qualität und Quantität des Samens genügt in diesem Fall nicht, um Kinder zu zeugen. Es kann sogar sein, dass es trotz Orgasmus zu keiner Ejakulation (Anejakulation) kommt. Das kommt daher, dass die Kontraktion der Geschlechtsorgane trotz vorhandenem Orgasmus nicht stattfindet.

Bei häufigen Erektionsstörungen sollte sich der Betroffene an einen Urologen wenden, um die genaue Ursache und die entsprechende Behandlung einzuleiten. Es gibt aber häufig auch andere Gründe für Erektionsstörungen, die anders zu beheben sind:

Psyche

Gerade bei jungen Männern sind es selten organische Erkrankungen, die eine Erektionsstörung auslösen. Denn wie bei vielen Prozessen im Körper spielt auch dabei die Psyche eine große Rolle. Dafür kann es verschiedene Blockaden geben. Zum einen ist es möglich, dass sie ihren Sexualpartner oder ihre Sexualpartnerin nicht mehr so attraktiv finden wie zuvor, dass sie unter Depressionen leiden oder allgemein unter (zu) viel Druck stehen. Außerdem können sexueller Leistungsdruck, die Angst zu versagen oder Übermüdung entscheidende Faktoren sein.

Lebensstil

Die Manneskraft kann auch durch den Lebensstil nachlassen. Der Konsum von Alkohol, Zigaretten, fettigem Essen und Bewegungsmangel können sich negativ auf die Potenz auswirken. Hinter der Erektionsschwäche stecken zudem manchmal organische Ursachen. Dazu zählen unter anderem Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck oder zu hohe Cholesterinwerte. Auch Nervenerkrankungen, wie Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall und Hormonstörungen können die Erektion des Mannes beeinflussen.

Krankheiten

Besonders Männer über 50 sollten bei Erektionsstörungen genauer hinsehen. Bei ihnen kann dies ein Warnhinweis auf einen drohenden Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. In dem Fall würde die erektile Dysfunktion auf eine Verkalkung der Blutgefäße hinweisen, weil dann der Penis nicht mit genügend Blut versorgt werden kann und man dies bei weiteren Gefäßen Richtung Gehirn und Herz ebenfalls vermuten kann.

Medikamente

Einige Medikamente können eine Erektion beeinflussen. Das sind Betablocker, entwässernde Medikamente, Medikamente gegen Depressionen und Lipidsenker.

Ursachen von Impotenz: Video

Die Zwei-Drittel-Regel – die richtige Behandlung

Ärzte sprechen erst von einer erektilen Dysfunktion, wenn es in zwei Dritteln der Fälle innerhalb eines halben Jahres nicht möglich ist, eine für den Geschlechtsverkehr hinreichende Erektion zu bekommen und diese aufrechtzuerhalten. Wenn es ab und zu mal nicht klappt, muss man sich noch keine ernsthaften Sorgen machen.

Eine ernsthafte Erektionsstörung lässt sich aber auch gut behandeln. Viele Männer scheuen sich vor einem Gespräch beim Hausarzt oder einem Termin beim Urologen, doch das ist sehr wichtig um das belastende Problem aus der Welt zu schaffen. Eine Möglichkeit ist die Behandlung mit der verschreibungspflichtigen PDE-5-Hemmern wie Viagra oder Cialis.

Diese Potenzmittel sorgen vor allem dafür, dass mehr von dem Botenstoff, der für die Erektion verantwortlich ist, übrig bleibt. die Wirkung kann sich nur dann entfalten, wenn der Mann bereits sexuell erregt ist.

Was außerdem helfen kann, sind bestimmte Lebensmittel, die als Aphrodisiaka genutzt werden können. Ein bekanntes Aphrodisiakum ist beispielsweise die spanische Fliege, Aus ihr wird ein Pulver hergestellt, welches die sexuelle Erregung anregt. Zudem zählen zu den Lebensmitteln Ingwer, Pfeffer oder Yohimbim.

Ein weiteres natürliches Potenzmittel stellt L-Arginin dar. Es zählt zu den zwanzig Aminosäuren, aus denen sich menschliches Eiweiß bildet. Laut Studien trägt der Stoff zur Verbesserung des gesamten Gefäßsystems im Körper bei, was auch eine Verbesserung der Gefäße im Penis bewirkt.

Hochdosiertes L-Arginin gibt es rezeptfrei in Apotheken in Form von Kapseln oder Pulver zu kaufen. Die Aminosäure ist zudem in Nüssen (besonders in Walnüssen), Pinienkernen, Hülsenfrüchten und Kürbis vorhanden. Auch in Milchprodukten, rohem Lachs und Hühnerfleisch ist ebenfalls viel vorhanden.

Wie kann der Sexualpartner helfen?

Männer, die unter einer Erektionsstörung leiden, fühlen sich ihrem Gegenüber oft verunsichert. Der Sexualpartner oder die Sexualpartnerin sollte vor allem motivieren einen Arzt für das Problem aufzusuchen und sollte durch Verständnis das Selbstwertgefühl des Partners stärken.

Lesetipp: In diesem interessanten Artikel erhalten Sie mehr Informationen darüber, wie der Partner bei Erektionsproblemen helfen kann.


Erektionsstörungen durch häufigen Pornokonsum?

Zusammenfassung: Männer, die häufig Pornos schauen, leiden häufiger an erektiler Dysfunktion – also an Erektionsstörungen. Zu diesem Ergebnis kamen belgische Forscher bei einer Studie, bei der 3267 Teilnehmer befragt wurden.

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Studie: Risiko für Erektionsstörungen steigt mit hohem Pornokonsum

Das Forscherteam der belgischen Universität Antwerpen stellte den Männern aus Dänemark und Belgien 118 Fragen zu ihrem Pornokonsum, zur Selbstbefriedigung und ihrem Sexleben. Im Anschluss wurden ihre "Porno-Gewohnheiten" mit ihren sexuellen Gewohnheiten verglichen. Die Ergebnisse stellten die Wissenschaftler Mitte Juli 2020 auf einem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Urologie vor.

"Männer schauen ziemlich viel Pornos, im Durchschnitt etwa 70 Minuten pro Woche, normalerweise für fünf bis 15 Minuten", so Studienleiter Gunter de Win von der belgischen Universität Antwerpen. Dabei lag der Spitzenwert bei etwa 26 Stunden pro Woche. Doch erst im Zusammenhang mit den Antworten zu Erektionsstörungen ergaben die Fakten ein Gesamtbild. Denn 23 Prozent der befragten Männer unter 35 Jahren berichteten über Potenzstörungen beim Sex mit ihren Partnern.

Tipp: Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Partner mit Erektionsstörungen umgehen sollten.

Pornokomsum macht impotent

Erektionsstörungen durch Pornos: Männer werden desensibilisiert

Das verdeutliche einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Dauer des Pornokonsums und Problemen beim Sex, so die Forscher. Wissenschaftler de Win ist sich daher sicher: "Es besteht kein Zweifel, dass Pornos die Art und Weise beeinflussen, wie wir Sex sehen." Schuld daran sei unter anderem der leichte Zugang zu Pornografie im Internet, die Männer für den wahren Sexakt desensibilisiert und somit schwerer erregbar macht.

Dazu passen die Antworten vieler Männer, dass sie aktuell extremere Pornos schauen, um überhaupt noch in einen angemessenen Erregungszustand zu kommen. 90 Prozent der Probanden würden auch regelmäßig vorspulen, um die sexuell aufregendsten Szenen möglichst schnell sehen zu können. Die Forscher raten Ärzten daher, die Patienten mit Erektionsstörungen behandeln, unbedingt nach deren Pornokonsum zu fragen. So könne man die Ursachen der Potenzprobleme besser und schneller behandeln. Ob umgekehrt auch Erektionsstörungen dazu führen, dass Männer häufiger Pornos ansehen, wurde in der Studie nicht untersucht.


Cannabis, Erektionsprobleme und die Leisung im Bett

Zusammenfassung: Die Beziehung zwischen Weed, Erektionstörungen und sexueller Leistung ist ein heiß diskutiertes Thema unter Cannabisnutzern. Sowohl Männer als auch Frauen haben bemerkt, dass Cannabis einen Einfluss auf ihre Fähigkeit hat, Sex zu haben und diesen zu genießen. Für manche ist Gras ein großartiges sexuelles Stimulans. Für andere ist es ein totaler Spaßverderber. Wie genau beeinflusst Weed die sexuelle Leistungsfähigkeit?

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Wie beeinflusst Cannabis die Leistung im Bett?

Die Antwort auf diese Frage ist bei weitem noch nicht geklärt. Frage mehrere Cannabiskonsumenten, wie Weed ihre Leistung im Bett beeinflusst, und Sie werden komplett unterschiedliche Antworten erhalten: Manche werden Ihnen erzählen, dass das Rauchen von Weed ihnen bei ihrer sexuellen Performance hilft, nicht nur weil es ihre Lust steigert, sondern auch, weil sie dann "länger können". Andere werden Ihnen vielleicht sagen, dass der Sex sich "besser anfühlt", wenn sie high sind, während wieder andere Ihnen sagen, dass Weed ihre sexuelle Leistung sogar hemmt, besonders ihre Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder beizubehalten, den Höhepunkt zu erreichen oder überhaupt "voll dabei zu sein".

Cannabis und Erektionsprobleme

Leider existiert nur eine sehr limitierte Anzahl an Beweismaterialien, die die Beziehung von Cannabiskonsum und sexueller Leistungsfähigkeit untersucht hat und die existierenden Studien und Umfragen zu diesem Thema bringen leider nicht viel Licht ins Dunkle.

Eine wissenschaftliche Abhandlung, die im Journal of Psychoactive Drugs im Jahr 2012 erschien, zeigte, dass die meisten Männer Cannabis eine sexuelle Wirkung zuschreiben und es ihre Lust auf Sex steigert. Allerdings brachte der gleiche Artikel Nachweise hervor, die nahe legen, dass der Konsum von Cannabis Potenzprobleme, eine geringere Spermienanzahl und einen niedrigeren Testosteronspiegel (welcher meistens mit Erektionsstörungen in Verbindung steht) hervorrufen kann.

In einer anderen Abhandlung, die im Jahr 2010 im Journal of Sexual Medicine veröffentlicht wurde, ist dargelegt worden, dass Tier- und in vitro-Studien ähnliche Bedenken aufgeworfen haben. Die Autoren des Berichts (Forscher der University of Ottawa, Queen's University und der Universität Kairo) stellten fest, dass einige Stoffe im Cannabis nachteilige Effekte auf Rezeptoren des Schwellkörpers im Penis haben und möglicherweise zu Erektionsstörungen führen können.

Auch wenn die Ergebnisse dieser Berichte sehr interessant sind, kann man daraus noch keine eindeutigen Schlüsse ziehen, inwiefern Cannabis die sexuelle Leistung beeinflusst.

Welchen Einfluss hat Cannabis auf die sexuelle Leitung von Frauen?

Vergessen wir nicht, dass Männer nicht die einzigen sind, die Probleme mit ihrer sexuellen Leistung haben. Auch wenn Frauen offensichtlich keine Erektionsstörungen haben, können sie unter vielen verschiedenen Problemen leiden, die das Vergnügen am Sex einschränken.

Wie gesagt haben sich bisher nur wenige Forscher mit diesem Problem beschäftigt (eigentlich fast gar keine). Allerdings interviewte die Vice-Reporterin Sophie Saint Thomas die Psychologin Dr. Judie Holland, Autorin von “Moody Bitches: The Truth About the Drugs You're Taking, the Sleep You're Missing, the Sex You're Not Having and What's Really Making You Crazy” und fragte sie, wie Cannabis Frauen im Schlafzimmer beeinflusst.[1]

Genauer gesagt fokussierte sich der Artikel auf vaginale Trockenheit und Dr. Holland erklärte, dass Cannabis nicht nur die Schleimmembranen im Mund beeinflusst, die für einen trockenen Mund sorgen, sondern auch die Schleimmembranen in der Vagina, was letztlich die Fähigkeit der Selbstbefeuchtung hemmt.

"Nicht jedes Gras sorgt für einen trockenen Mund, aber hast Du eine Sorte, die für einen trockenen Mund sorgt, macht sie Dich auch (dort unten) trockener", sagte Dr. Holland.

Wie viel Weed ist schäflich?

Andere Variablen die Einfluss nehmen

Es ist wichtig, eine gewisse Anzahl an Variablen zu beachten, wenn wir an Cannabis denken und daran, wie es die sexuelle Leistung beeinflusst.

Zum Beispiel ist die Dosierung sehr wichtig. Denke an Alkohol: In kleinen Dosen kann Alkohol dabei helfen, Hemmschwellen zu senken und das Lustverlangen zu steigern, was letztlich auch dabei helfen kann, in Stimmung für Sex zu kommen.

In großen Dosen kann Alkohol allerdings die Koordination beeinflussen und zu Problemen wie Erektionsstörungen, Schwierigkeiten, den Höhepunkt zu erreichen oder anderen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen führen, die ebenfalls die Fähigkeit einschränken, Sex zu haben und genießen zu können.

Neben der Dosierung ist es auch wichtig zu bedenken, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Rauschmittel wie Cannabis oder Alkohol reagiert.

Wir alle kennen jemanden, der nach nur ein oder zwei Drinks bereits eine tickende Zeitbombe ist. Andererseits kennen wir auch alle jemanden, der unabhängig von der getrunkenen Menge immer ruhig und gefasst wirkt.

Das Gleiche gilt für Cannabis: Während Weed manche Leute ruhig, fröhlich und erregt macht, löst es bei anderen Gefühle wie Übelkeit, Angst und Paranoia aus. Das hängt von der individuellen Reaktion der Person auf Cannabis ab, sowie der Sorte, die konsumiert wurde.

"Es gibt einige Cannabissorten, die dabei helfen, den Körper bewusster zu werden, doch manch andere Sorten verleiten dazu, Dich mehr in Deine Gedanken zu vertiefen und kritischer zu sein. Du musst ein wenig experimentieren, um herauszufinden, was für Dich funktioniert", führte Dr. Holland aus.

Wann gibt es mehr Erkenntnisse vom Zusammenspiel Cannabis und Sex?

In ihrem Interview mit Vice machte Dr. Holland klar, dass voraussichtlich nur wenige wissenschaftliche Forschungen die Beziehung zwischen Cannabis und sexueller Leistung untersuchen werden.

"Bedenke, was die Forschung antreibt. Arzneimittelhersteller zahlen für Forschung, damit sie neue Medikamente entwickeln können und die Regierung zahlt für die Forschung, wenn etwas gefährlich ist. Dies ist eine Situation, in der niemand Nachforschungen anstellen wird. Es gibt keine Notwendigkeit und man kann kein Geld damit machen", sagte sie.

Dies ist die unglückliche Realität in der medizinischen Forschungsindustrie. Während Leser wie Sie eventuell Interesse an der Beziehung zwischen Gras und sexueller Leistung haben, hat diese Forschung keine hohe Priorität für Arzneimittelhersteller und staatliche Forscher, also erwarten Sie in Zukunft nicht viele Neuigkeiten zu diesem Thema.


Warum leiden junge Männer unter Impotenz?

Zusammenfassung: Oft wird festgestellt, dass junge Männer vornehmlich an seelisch bedingten Potenzstörungen leiden. Männer im höheren Alter haben es eher mit den Folgen von chronischen Erkrankungen zu tun. Doch warum genau leiden immer mehr junge Männer unter Impotenz? Wir möchten die möglichen Ursachen etwas genauer unter die Lupe nehmen.

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Psychologische Ursachen für Impotenz

Junge Männer gehen mit Sex vermeintlich locker um. So locker wie sie behaupten, sind die meisten jungen Männer aber nicht. Sie möchten gegenüber den Kumpels mit ihren Eroberungen prahlen. Sie möchten junge Frauen beeindrucken. Stress, Leistungsdruck, Komplexe, Hemmungen oder Versagensängste belasten die Psyche. Das sind genau die Faktoren, die zu einer Impotenz bei jungen Männern führen können.

Auch Liebespartner können zu belastenden Faktoren werden. Sie können die freie Entfaltung der Sexualität hemmen. Junge Frauen haben oft überhöhte Erwartungen an ihren aktuellen Freund. Sie sprechen mit ihren Freundinnen über Intimes. Dabei spotten sie nicht selten über verunglückte Bettgeschichten oder körperliche Merkmale. Für den Mann bedeutet das Stress pur.

Seelische Ursachen? Ich doch nicht!

Dass seelische Verursacher Grund für ihre Impotenz sein könnten, trifft junge Männer hart. Sie möchten sich nicht als Versager oder „Weichei“ sehen. Zudem löst Impotenz Schamgefühle und Ängste aus. Viele junge Männer kompensieren ihre Ängste mit Aufschneiderei oder sexuellen Anspielungen. Sie haben nie gelernt, dass die Seele ein wichtiger Faktor im Liebesleben ist. Aus der Sicht mancher junger Männer sind Frauen für seelische Angelegenheiten zuständig.

Die falsche Selbstsicht junger Männer begründet, warum es zu Leistungsdruck, Stress, Hemmungen, Komplexen, Versagensangst und falschen sexuellen Vorbildern kommt. Junge Männer orientieren sich oft an Typen, die „immer können“ oder „gut gebaut“ sind. Sie vergleichen ihren Körper und ihre sexuelle Performance damit. Keine gute Idee!

Stress ist der Vater vieler Potenzstörungen

Junge Männer schätzen häufig die Erwartungen und Bedürfnisse von Frauen falsch ein. Wenn sie sich vor einem Date mit Marihuana oder anderen Drogen locker machen, addieren sie weitere Ursachen einer Erektionsstörung hinzu.

Sie setzen sich schon vor den Sex unter Druck. Stress ist geeignet, alle Funktionen des Körpers auf diesen Alarmzustand einzustellen – und nicht auf den sexuellen Akt.

Tatsächlich liegt bei Lustmangel keine echte Impotenz vor, sondern stressbedingtes Versagen. Eine erektile Dysfunktion oder Potenzstörung wird erst dann angenommen, wenn jemand ein halbes Jahr lang keine ausreichende Erektion mehr hinbekommt. Dann sind Potenzmittel eine Hilfe. Vorher aber nicht. Ohne Lust funktionieren diese Medikamente nämlich nicht. Es ist also keine gute Idee, gelegentliche Potenzschwächen sofort mit Viagra zu beheben.

Vielmehr sollten Betroffene sich in ruhigen Stunden fragen, warum sie beim Sex gestresst sind. Indikatoren für Stress sind beispielsweise, ob jemand sich ängstlich und unter Leistungsdruck fühlt. In diesem Fall ist es ratsam, dem Stresspegel entgegenzuarbeiten. Das kann zum Beispiel mit Ausdauersport, meditativen Kampfsportarten oder anderen Hobbys erfolgen.

Versagensangst – eine unbewusste Hemmschwelle

Versagensangst basiert auf unbewusstem Leistungsdruck.

Sie entsteht oft aufgrund von Vergleichen mit anderen. Junge Männer sind sexuell noch unerfahren. Sie haben falsche Vorstellungen von ihrer sexuellen Leistungskraft. Oftmals haben sie trotz aller Prahlerei Ängste. Diese werden überspielt. Kindheits-Erfahrungen spielen bei Selbstwertproblemen genauso mit hinein, wie überzogene Erwartungen von Sexualpartnern.

Auch die Prahlereien von Freunden können hohen Erwartungsdruck aufbauen. Sie führen zu Versagensängsten. Nichts weckt hinderlichere Erwartungen, als Pornos anzusehen. Je mehr diese sich mit ungewöhnlichen Sexualpraktiken befassen, desto unsicherer werden die jungen Männer. Sie gehen nicht auf ihr Gegenüber ein. Stattdessen orientieren sie sich an dem, was sie gehört oder gesehen haben. Junge Männer müssen oft erst lernen, über Ängste und Erwartungen zu sprechen.

Komplexe, Depressionen und andere seelische Belastungen

Viele junge Männer haben Komplexe. Sie finden sich zu klein, zu dick oder zu dünn. Sie glauben, einen zu kleinen Penis zu haben. Trotz coolem Gehabe und angesagtem Haarschnitt empfinden sie sich nicht als gut aussehend.

Gefühlt sind es immer die anderen, die die tollen Bräute abschleppen. Mit solchen Sichtweisen blockiert man sich selbst. Am Ende fühlen solche Gedanken in die Depression. Hin und wieder depressiv zu sein, ist normal. Fühlt sich jemand aber dauerhaft niedergeschlagen oder antriebslos, sollte er einen Psychotherapeuten aufsuchen. Blockierende Denkweisen begünstigen den Alkohol-Rausch an Wochenende. Sie rechtfertigen den täglichen Nikotin- oder Drogenbrauch. All das sind aber Faktoren, die eine Impotenz bei jungen Männern auslösen können.

Ausgemachte Partyhengste sorgen eigenhändig dafür, dass sie früher oder später ihre sexuelle Potenz verlieren. Häufiger Marihuana-Konsum hat – bezogen auf Sex – kein besseres Ergebnis. Marihuana-Konsumenten fühlen sich zwar entspannt und locker. Sie stellen sich aber ihren seelischen Problemen nicht. Sobald das geschieht, werden auch die Potenzprobleme besser. Pornos sind keine Hilfe – im Gegenteil Viele junge Männer schauen sich Pornoheftchen und -filme an. Viele besuchen Bordelle. Der Reiz des Verbotenen führt zu einem falschen Menschenbild. Zwanghafter Porno-Konsum und ständiges Masturbieren haben kontraproduktive Wirkung. Wenn es darauf ankommt, klappt es nicht mehr. Das Masturbieren führt zwar zu einer Erektion und zum Erguss, nicht aber das Zusammensein mit einer Frau.

Fazit

Potenzstörungen sind ein komplexes Problemfeld – und die Seele spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Jede Überreizung durch falsche Impulse führt zu gesteigertem Desinteresse an echten Liebespartnerinnen. Zum Trost sei gesagt, dass es gegen jede seelische Ursache, auch passende Behandlungsmethoden gibt.


Was ist ein Penisbruch?

Zusammenfassung: Der Penisbruch ist eine schmerzhafte Verletzung des Penis, die beim Sex oder während des Schlafs passieren kann. Dabei wird der Penis abgeknickt und es kommt zu einer Verletzung der Schwellkörper. Erfahren Sie mehr über Symtome und Behandlung dieser Penisfraktur.

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Ursachen und Symptome

Der Penisbruch (andere Bezeichnungen: Penisfraktur, Penisruptur) wird durch stumpfe Gewalteinwirkung auf den erigierten Penis verursacht. Dabei kommt es beim Abknicken des Penis zu einem Riss in der Schwellkörperhaut (Tunica albuginea) und eventuell auch in einem oder beiden Schwellkörpern selbst. Das Reissen der Tunica albuginea wird oft als deutliches Knacken wahrgenommen. Da das Blut in den Schwellkörpern während der Erektion unter hohem Druck steht, kommt es bei einem schweren Penisbruch schnell zu einem großen Bluterguss verbunden mit einer Verkrümmung des Penis und einem sofortigen Nachlassen der Erektion.

Ein Penisbruch kann beim Geschlechtsverkehr passieren, wenn der Penis aus der Scheide rutscht und beim nächsten Stoß auf die Beckenknochen der Partnerin trifft. Besonders gefährlich sind in diesem Zusammenhang die Hündchen- und Reiterstellung. Auch heftige Selbstbefriedigung und selbst das Umdrehen im Bett während einer nächtlichen Erektion kann eine Penisfraktur zur Folge haben.

Neben der schweren Penisfraktur gibt es aber auch die weniger dramatisch verlaufende latente Penisfraktur. Meistens kommt es dabei zu einem Knacken und kurzem Schmerz. Wegen des unvollständigen oder kleinen Risses gibt es oft auch keinen Bluterguss.

Schmerzhafter Penisbruch

Behandlung der Penisfraktur

Ein schwerer Penisbruch ist ein urologischer Notfall. Nur durch eine Operation innerhalb der nächsten Stunden können mit großer Wahrscheinlichkeit dauerhafte Schäden wie eine Penisverkrümmung und Erektionsstörungen verhindert werden. Auch ein latenter Penisbruch sollte ärztlich behandelt werden. Unbehandelt entstehen Vernarbungen und Plaquebildung und nach einigen Wochen oft eine Peniskrümmung.

Erste Hilfe

Um einen großen Bluterguss zu vermeiden, sollte der Penis sofort zwischen den Händen für einige Zeit zusammen gepresst werden, bis er ganz schlaff ist. Danach sollte er durch geeignete Maßnahmen (z.B. feuchtes Tuch) gekühlt werden. Die Fahrt zur nächsten urologischen Klinik sollte sofort angetreten werde