Penisimplantat: Erfahrungsbericht nach einer OP

Zusammenfassung: Impotenz ist ein weit verbreitetes, aber oft tabuisiertes Problem. Nicht immer helfen Medikamente, doch mittlerweile gibt es operative Möglichkeiten. In Düsseldorf etwa implantiert ein Arzt Penisprothesen.

Als Martin G. nach seiner Operation zum ersten Mal mit seiner Freundin intim wurde, war das für ihn ein äußerst emotionaler Moment: „Ich habe nur noch geheult.“ 15 Jahre lang war ihm aufgrund seiner Impotenz kein normales Sexualleben möglich.

Für den heute 48 Jahre alten Mann eine schwere Zeit, geprägt von psychischen Problemen und einer Reihe wirkungsloser Behandlungsversuchen. Abhilfe schaffte am Ende eine Prothese, die ihm der Androloge – das Pendant zum Gynäkologen – Jörg Fröhlich an der Paracelsus-Klinik in Golzheim operativ einsetzte.

2003 bemerkte Martin G. Potenzprobleme. Zunächst machte seine Hausärztin ein blutdrucksenkendes Medikament dafür verantwortlich, das häufig Erektionsstörungen verursacht. Doch die Probleme wurden nach dem Wechsel des Mittels nicht besser. Für die Beziehung von G. und seiner damaligen Ehefrau eine große Belastung, geprägt durch Selbstzweifel. Auf seiner Seite, weil sein Körper plötzlich nicht mehr so wollte wie er. Auf ihrer Seite, weil Zweifel aufkamen, ob er sie vielleicht nicht mehr richtig liebte.

Da auch potenzsteigernde Medikamente keine Wirkung zeigten, ließ er sich genauer untersuchen. Dabei wurde als Ursache seiner Probleme ein venöses Leck an seinen Schwellkörpern diagnostiziert, wodurch sich das Blut dort nicht mehr stauen konnte und der Penis deshalb keine Erektion bekam. Versuche, dieses Leck zu beseitigen, blieben erfolglos.

Zu den körperlichen Leiden kamen mit den Jahren auch psychische Leiden hinzu. Seine Ehe scheiterte – wenn auch nicht allein wegen seiner Impotenz. Danach zog sich G. zurück, traute sich kaum mehr, Frauen anzusprechen. „Ich hatte Angst, abgewiesen zu werden“, erzählt er. Darüber hinaus war die Sorge da, in seinem Umfeld stigmatisiert zu werden. „Das ist ein typisches Verhalten von Betroffenen“, berichtet Jörg Fröhlich, „in unserer Gesellschaft dürfen Männer keine Schwächen zeigen, insbesondere Impotenz gilt als Verlust der Männlichkeit.“

Über einen Patienten seines Hausarztes mit ähnlichen Problemen kam Martin G. schließlich zu Jörg Fröhlich in die Paracelsus Klinik. Nach intensiven Vorgesprächen probierte er zunächst noch, seine Erektionsstörung mit einer Pumpe in den Griff zu bekommen, um einen Eingriff zu vermeiden. Zum einen, weil für den Andrologen eine Prothese die letzte Lösungsmöglichkeit ist, wenn nichts anderes funktioniert; zum anderen, weil sich Martin G. vor der Operation fürchtete: „Ich hatte große Angst.“ Nachdem auch die Pumpe nicht half, entschied er sich letztlich bestärkt durch die Unterstützung seiner neuen Freundin doch für den Eingriff. In einer knapp 45-minütigen Operation setzte ihm Jörg Fröhlich über einen Schnitt an der Peniswurzel eine hydraulische Prothese in die Schwellkörper. Gesteuert wird diese über eine Pumpe, die im Hodensack platziert ist und Kochsalzlösung aus einem Reservoir, das in Nähe der Blase sitzt, in die Prothese leitet, wodurch der Penis in knapp zehn Sekunden steif wird und solange wie gewünscht auch so bleibt. Durch ein Ventil über der Pumpe wird die Kochsalzlösung anschließend aus der Prothese wieder in das Reservoir zurückgeleitet und der Penis erschlafft.

Schmerzen hatte Martin G. zwar während des Abheilens in den ersten Wochen nach der Operation, doch der Einsatz der Prothese ist für ihn beschwerdefrei. Doch nicht nur das: Sein Hilfsmittel ermöglicht ihm, nun wieder ganz normal mit seiner neuen Freundin zu schlafen, dabei Orgasmen zu empfinden, und auch seine Zeugungsfähigkeit bleibt bestehen.

Komplikationen treten bei dem Eingriff kaum auf. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist nach Angaben von Jörg Fröhlich mit rund fünf Prozent äußerst gering. Die Kosten für den Eingriff werden von den Krankenkassen übernommen Einziger Wermutstropfen: Nach circa 16 Jahren muss die Prothese aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden. Doch daran denkt Martin G. aktuell nicht. Stattdessen freut er sich, endlich wieder ein normales Sexualleben führen zu können. „Ich bin überglücklich“, erzählt er.


Viagra Alternativen

Zusammenfassung: Viagra ist das bekannteste Potenzmittel der Welt, doch es gibt auch Alternativen zur blauen Wunderpille. Im Folgenden erhalten Sie weitere Informationen welche Alternativen Sie zu Viagra haben.

Inhaltsverzeichnis

Alternativen zu Viagra

Mit zunehmendem Alter steigt bei Männern das Risiko einer Erektionsstörung. Eine solche liegt dann vor, wenn der Penis in mehr als zwei Drittel der Fälle nicht hart genug wird oder bleibt, um aktiv Geschlechtsverkehr ausüben zu können. Bestehen diese Probleme über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger, sprechen Mediziner von einer erektilen Dysfunktion (Impotenz, Potenzstörung).

Die Ursachen einer erektilen Dysfunktion können körperlicher und / oder psychischer Natur sein. In den meisten Fällen lässt sich die Potenzstörung auf verschiedenen Wegen therapieren. Vor allem die medikamentöse Behandlung hat sich für viele Betroffene als effektive Behandlungsmethode erwiesen. Am berühmtesten dabei ist zweifelsohne das Potenzmittel Viagra. Jedoch konnten sich auch andere Mittel bewähren. Wir haben eine Übersicht über die besten Alternativen zu Viagra zusammengestellt.

Viagra-Ersatz: Übersicht zu medikamentösen Therapien einer Impotenz

Die folgenden Medikamente können einer körperlich bedingten Impotenz entgegenwirken und so eine Alternative zum populären Potenzmittel Viagra (Wirkstoff: Sildenafil) darstellen:

  • Cialis – Die Wirkung des aktiven Wirkstoffs Tadalafil hält mit bis zu 36 Stunden sehr lange an. Cialis ist auch zur täglichen Einnahme erhältlich.
  • Tadalafil-Generika – Seit Patentverlust des Cialis-Herstellers Lilly sind Cialis-Generika anderer Hersteller erhältlich, die den gleichen aktiven Wirkstoff enthalten und somit in ihrer Wirkung identisch sind.
  • Levitra – Levitra enthält den PDE-5-Hemmer Vardenafil, der auch in geringerer Dosierung eine dem Präparat Viagra ähnliche Wirkung erzielt.
  • Sildenafil-Generika – Auch Sildenafil, auf dessen Wirkung Viagra basiert, ist nicht mehr patentgeschützt, sodass verschiedene Generika von mehreren Herstellern erhältlich sind (einschließlich des Viagra-Herstellers Pfizer).
  • SKAT – Die Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie (SKAT) wird lokal angewendet, indem der Wirkstoff Alprostadil direkt in den Schwellkörper injiziert wird.
  • MUSE – Ebenfalls zur lokalen Anwendung wird das Medicated Urethral System for Erection (MUSE) in Form einer kleinen Tablette, die in die Harnröhre eingeführt wird, verabreicht.
  • Hormontherapie – Wird die erektile Dysfunktion durch einen Hormonmangel verursacht, kann eine Testosterontherapie die Beschwerden lindern.
  • Homöopathische Therapie – Verschiedene natürliche oder pflanzliche Potenzmittel (z.B. Ginseng, Gingko, Maca) sollen eine potenzfördernde Wirkung haben. Dies ist jedoch selten wissenschaftlich bestätigt und kann die Effektivität eines PDE-5-Hemmers nicht erreichen.

Welches Potenzmittel ist am besten?

Geht es darum, die Potenz zu steigern, denken die meisten Betroffenen meist zuerst an die berühmte blaue Pille. Diese ist jedoch nicht für jeden Patienten die beste Option, da Viagra Nebenwirkungen auslösen kann, die eventuell bei einem anderen Wirkstoff ausbleiben oder schwächer ausfallen.

Unter einer Reihe von Alternativmedikamenten zur Behandlung der erektilen Dysfunktion gibt es Medikamente mit unterschiedlicher Wirkungsdauer & Anwendung, die es dem Patienten ermöglich die gewählte Therapie genau auf die privaten Bedürfnisse anzupassen.

Insbesondere die PDE-5-Hemmer spielen als gefäßerweiternde Substanzen eine große Rolle bei der Behandlung erektiler Dysfunktionen. Sie verbessern die Stärke und die Dauer einer Erektion, rufen sie jedoch nicht selbst hervor. Damit die Medikamente wirken, bedarf es einer sexuellen Stimulation.

Welche Art von Medikament jedoch am besten für die persönlichen Bedürfnisse des Patienten geeignet ist, sollte dieser mit seinem behandelnden Arzt besprechen. Liegt eine körperliche Ursache den Potenzstörungen zu Grunde, wird wahrscheinlich die PDE-5-Hemmer Therapie empfohlen. Dabei gilt es für den Patienten selbst zu bestimmen, welches Medikament am verträglichsten bzw. am besten geeignet ist. Dies ist beispielsweise über eine Potenzmittel-Testpackung möglich.

Cialis überzeugt dank seiner langen Wirkungsdauer

Vier Jahre nach der Markteinführung von Viagra brachte der Pharmakonzern Lilly das Medikament Cialis auf den Markt. Es enthält den Wirkstoff Tadalafil, der ebenfalls zur Gruppe der PDE-5-Hemmer gehört. Bis sich die volle Wirkung von Cialis entfaltet, dauert es etwa 2 Stunden.

Das ist etwas länger als bei Viagra (etwa 1 Stunde), dafür hält die Wirkung von Cialis länger an. Hier ist von einer Wirkdauer von bis zu 36 Stunden die Rede (zum Vergleich: 4 bis 6 Stunden bei Viagra). Im Volksmund gilt Cialis deshalb als "Wochenendpille" und gehört neben Viagra zu den beliebtesten Potenzmitteln. Cialis ist in 5 mg, 10 mg und 20 mg Dosen erhältlich.

Levitra wirkt schneller als Viagra

2003 kam Levitra von Bayer und GlaxoSmithKline auf den Markt. Die Wirkung des Potenzmittels basiert auf dem PDE-5-Hemmer Vardenafil, der als aktiver Wirkstoff agiert. Vardenafil wirkt bereits nach 40 Minuten und ist damit deutlich schneller wirksam als Viagra.

Die maximale Wirkkraft wird nach etwa 1 Stunde erreicht und hält mit einer Dauer von 5 bis 12 Stunden lange an. Levitra gibt es in der Dosierung von 5 mg, 10 mg und 20 mg. Bei der Anwendung ist zu beachten, dass die Wirkung nach einer sehr fetthaltigen Mahlzeit vermindert ist.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten: Lokal- & Hormontherapie

Neben der gängigen Behandlung mit PDE-5-Hemmern ist es außerdem möglich, eine erektile Dysfunktion mit Medikamenten zu behandeln, die lokal angewendet werden. Dadurch kann meist ein besonders schneller Wirkungseintritt erreicht werden. Allerdings sind derartige Behandlungen auch mit Risiken verbunden.

SKAT zur lokalen Anwendung

Alternativ besteht die Möglichkeit, entsprechende Wirkstoffe lokal zu applizieren. Bei der SKAT-Methode ("Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie"), die seit den 1980er Jahren zur Anwendung kommt, wird meist Alprostadil als Wirkstoff mit einer sehr dünnen Nadel in die Schwellkörper gespritzt.

Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die Wirkung unabhängig davon ist, ob die für eine Erektion zuständigen Nervenbahnen intakt oder, beispielsweise durch eine Operation, beschädigt sind. Bis zum Eintritt der Wirkung vergehen bei richtiger Dosierung nur 10 Minuten. Die Wirkdauer beträgt maximal 2 Stunden.

SKAT ist auf dem Markt zum Beispiel unter den Handelsnamen Caverject (Pharmacia GmbH) und Viridal (UCB Pharma GmbH) in verschiedenen Dosierungen von 10 bis 40 µg erhältlich. Die Höhe der Dosierung sollte ein Facharzt für jeden Einzelfall individuell bestimmen. Zwischen zwei Anwendungen solle ein Zeitraum von mindestens 24 Stunden liegen. Experten empfehlen, SKAT nicht mehr als 3 Mal in einer Woche anzuwenden.

Von einer Anwendung ist grundsätzlich abzusehen, wenn der Betroffene:

  • ein Penisimplantat besitzt
  • an einer Penisverkrümmung leidet
  • an einer Erkrankung leidet, die anhaltende Erektionen begünstigt wie zum Beispiel Leukämie oder Sichelzellenanämie
  • innerhalb des letzten Jahres einen Herzinfarkt hatte

MUSE für einen schnellen Wirkungseintritt

Einen sehr schnellen Wirkungseintritt hat das Medicated Urethral System for Erection (MUSE) von der MEDA Pharma GmbH & Co. KG. Hierbei handelt es sich um eine winzige Tablette mit dem Wirkstoff Alprostadil, der ebenfalls lokal angewendet wird. Anders als bei SKAT gibt es hier keine Spritzen, stattdessen wird der Wirkstoff mithilfe eines Applikators direkt in die Harnröhre eingeführt.

Schon nach 5 bis 10 Minuten tritt die Wirkung ein, wobei die Erfolgsaussichten hierbei insgesamt niedriger sind als bei SKAT. Andererseits zeigte eine Studie, dass 58 % der Männer, deren erektile Dysfunktion durch SKAT nicht verbessert wurde, einen Erfolg mit MUSE verbuchen konnten. Die erzielte Erektion hält in der Regel für 30 bis 60 Minuten an.

Achtung: Beim Geschlechtsverkehr mit einer schwangeren Frau sollte ein Kondom genutzt werden, um zu verhindern, dass der Wirkstoff vorzeitige Wehen auslöst. Von einer Anwendung ist zudem abzuraten, wenn der Patient früher einmal folgende Erkrankungen hatte:

  • Entzündung der Harnröhre
  • lang anhaltende Erektion (Priapismus)
  • Blutgerinnungsstörung

Hormontherapie

Ist die erektile Dysfunktion auf einen Testosteronmangel zurückzuführen, kann eine Hormontherapie eventuell Abhilfe schaffen. Hierbei wird dem Körper zusätzliches Testosteron zugeführt. Das Hormon kann über eine Tabletteneinnahme, eine Spritze, ein Pflaster oder Gel in den Körper gelangen.

Homöopathische Behandlung der Impotenz

In Einzelfällen finden pflanzliche Wirkstoffe Anwendung bei erektiler Dysfunktion. Ein Beispiel hierfür ist der – heutzutage allerdings nur noch selten eingesetzte – Wirkstoff Yohimbin. Der aus den Blättern und der Rinde des Yohimbe-Baums (Westafrika) gewonnene Wirkstoff fördert die Durchblutung und hat so einen positiven Effekt auf die Erektionsstörung.

Anders als bei PDE-5-Hemmern sollte die Einnahme von Yohimbin regelmäßig erfolgen. Darüber hinaus findet sich auf dem Markt eine nahezu unüberschaubare Vielzahl an weiteren pflanzlichen Mitteln, die sich – laut Hersteller – zur Behandlung von erektiler Dysfunktion eignen. Zu den bekanntesten "natürlichen" Mitteln, die teilweise schon seit Jahrhunderten als Arzneimittel eingesetzt werden, gehören:

  • Bischofsmütze (auch Elfenblume genannt)
  • Ginseng
  • Ginkgo Biloba
  • Maca-Pflanze
  • Damiana
  • Sägepalme
  • Erd-Burzeldorn
  • Ptychopetalum olacoides

Pflanzliche Therapien sind zwar meist sehr nebenwirkungsarm, versprechen aber in der Regel nicht die gleichen Erfolgsergebnisse einer medikamentösen Therapie. Ausgeschlossen sind psychisch bedingte Erektionsstörungen, da die Pflanzenpräparate hier eine Placebo-Wirkung erzielen können. Grundsätzlich gilt, dass jeder Mann selbst das richtige Mittel für sich finden muss, um einer Impotenz anhaltend vorzubeugen.


Mangelndes sexuelles Verlangen (mangelnde Libido, Libidoverlust)

Zusammenfassung: An einem Libidoverlust können körperliche oder psychische Faktoren schuld sein. Immer mehr Frauen und Männer klagen über fehlende Lust auf Sex. Wie sich die Lust wieder entfachen lässt, lesen Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Libidoverlust?

Beim sexuellen Verlangen (Libido, sexuelle Appetenz) gibt es sowohl bei Männern wie auch bei Frauen eine große Bandbreite. Manche haben täglich Appetit auf Sex, anderen reicht einmal in der Woche oder einmal im Monat. Schließlich gibt es auch Menschen, die keinerlei Bedürfnisse nach sexuellen Kontakten haben und dabei nichts vermissen. Natürlicherweise lassen auch mit dem Alter die sexuellen Bedürfnisse nach. Das alles kann vollständig "normal" sein.

Wenn die Lust auf Sex fehlt

Eine ganz andere Situation liegt vor, wenn bei einem vorher sexuell aktiven Menschen das sexuelle Bedürfnis in kurzer Zeit stark nachlässt oder komplett verschwindet und der Partner darunter leidet. Da die Sexualität für viele Menschen die intimste und intensivste Form ist, Nähe, Zuneigung und Verbundenheit auszudrücken, wird umgekehrt nachlassendes sexuelles Verlangen (Libidoverlust, Appetenzverlust) oft zu einer großen Belastung für eine Beziehung. Das sollte man nicht einfach hinnehmen. Ein Libidoverlust kann ein Warnsignal des Körpers oder der Seele sein, das ein Problem anzeigt, dem nachzugehen sich lohnt.

Grundsätzlich unterscheidet man einen lebenslang bestehenden Libidomangel und einen erworbenen (erst im Laufe des Lebens aufgetretenen) Libidomangel. Wir beschäftigen uns im Folgenden hauptsächlich mit dem erworbenen Libidomangel und benutzen dafür den Begriff Libidoverlust.

Libidoverlust: Ursachen

Ein Libidoverlust kann viele Ursachen haben. Die folgende Aufstellung enthält einige davon:

Körperliche Ursachen

  • Hormonstörungen. Die wichtigsten für einen Libidoverlust verantwortlichen Hormonstörungen sind: Testosteronmangel (Hypogonadismus), Erhöhter Prolaktinwert (Hyperprolaktinämie), Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Nebenwirkung von Medikamenten.
  • verschiedene chronische Krankheiten wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenversagen, HIV

Psychische Ursachen

  • Depression, Schizophrenie
  • Angststörungen
  • Stress
  • Minderwertigkeitsgefühle
  • Angst vor Sex (z.B. auf Grund einer sexualfeindlichen Erziehung oder eines traumatischen Erlebnisses)

Oft führen auch andere sexuelle Störungen zu einem nachlassenden sexuellem Verlangen. Bei Männern mit Erektionsstörungen kann z.B. das mangelnde sexuelle Verlangen eine Art Selbstschutz sein, der den Mann davor bewahrt, in eine Situation zu geraten, die er als extrem peinlich und erniedrigend empfindet.

Soziale Ursachen

  • Partnerschaftskonflikte
  • Existenzangst

Zu mangelnder sexueller Lust können auch Probleme führen, die sich im Laufe einer Beziehung entwickeln und den Partnern oft unbewusst sind. Dazu können z.B. mangelnde Nähe oder Zeit füreinander, fehlende oder negative Kommunikation, unzureichender Austausch der Wünsche und Bedürfnisse oder nachlassende Zuneigung gehören. Auch eine unbewusste Ablehnung des Partners kann eine Ursache des Libidomangels sein.

Sexuelles Verlangen steigern

Libidoverlust: Diagnose

Bei der Diagnose spielt die Erhebung der Krankheitsgeschichte (Anamnese) eine entscheidende Rolle. Der Arzt bzw. Therapeut wird dabei u.a. folgende Fragen ansprechen:

  • Bestand die sexuelle Unlust schon immer?
  • Wann ist sie aufgetreten? Wie hat sich die Siutuation geändert? Wie hat sich die Häufigkeit des Verkehrs geändert?
  • Bezieht sich die Unlust nur auf den Sex mit dem Partner oder auf alle sexuelle Aktivitäten?
  • Gab es einschneidende Lebensereignisse zum Zeitpunkt des Eintretens der Unlust?
  • Welche Krankheiten und andere sexuelle Störungen liegen vor?
  • Welche Medikamente nimmt der Patient?

Wenn die Anamnese nicht eindeutig auf eine psychische Ursache hinweist, dann wird auch eine Blutuntersuchung durchgeführt.

Therapie

Beim Vorliegen von körperlichen Ursachen wird der Arzt versuchen, die Ursachen entweder zu beseitigen (z.B. durch Austausch von Medikamenten) oder die Symptome zu lindern (z.B. durch eine Testosteronsubstitution).

Bei vorwiegend psychischen Ursachen ist eine Sexualberatung oder -therapie erforderlich. Geeignete Beratungsstellen finden Sie auf unserer Seite Sexual- und Paarberatungsstellen.

Vorbereitung des Arztbesuchs

Tritt die sexuelle Unlust innerhalb einer festen Partnerschaft auf, so ist hilfreich, wenn das Paar Antworten auf die obenstehenden Fragen zusammenträgt. Darüberhinaus kann es aufschlussreich sein, gemeinsam über folgende Fragen nachzudenken:

  • Worauf hat jeder der Partner Lust (ganz allgemein, nicht auf Sex bezogen)?
  • Was möchte jeder gerne mit dem anderen erleben (was aber zur Zeit zu kurz kommt)?
  • Was erlebt jeder als belastend in der Beziehung, was würde jeder gerne ändern?
  • Was beschäftigt jeden einzelnen? Was verhindert, dass er/sie abschalten kann?
  • Was beschwert ihn/sie? Was macht ihn/sie glücklich?

Solche Gespräche sind nicht einfach. In unserer Seite Erektionsstörungen – Anregungen für Partnerinnen finden Sie Anregungen und Tipps für Gespräche. Wenn diese Gespräche unbefriedigend verlaufen, dann kann eine Paarberatung weiterhelfen.


Was sind Potenzmittel Testpackungen?

Zusammenfassung: Die Potenzmittel Testpackung enthält drei verschiedene Medikamente zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion: Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis) und Vardenafil (Levitra). Durch die Potenzmittel-Testpackung können die einzelnen Medikamente miteinander verglichen werden. So kann jeder Anwender entscheiden, welches Potenzmittel am besten zu ihm passt. Wählen Sie zwichen den Markenpräparaten oder deren Generika.

Inhatltsverzeichnis

Was ist die Potenzmittel-Testpackung?

Obwohl die Wirkstoffe von Viagra, Cialis & Levitra einander ähneln, weisen die drei weltweit meistverkauften Medikamente gegen Potenz- und Erektionsstörungen (Impotenz) Unterschiede bezüglich der Wirkgeschwindigkeit und der Wirkungsdauer auf.

Die persönliche Anwendungserfahrung durch eine Potenzmittel-Testpackung ist am ehesten geeignet, um ermessen zu können, welches Präparat sich im individuellen Fall als das wirkungsvollste und verträglichste herausstellt.

Viagra, Cialis und Levitra bzw. die darin jeweils enthaltenen Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil, gelten als die weltweit am häufigsten verwendeten Mittel zur wirkungsvollen medikamentösen Behandlung erektiler Dysfunktionen.

Um die Medikamente bezüglich ihrer persönlichen Wirkung aussagekräftig miteinander vergleichen zu können, empfiehlt es sich, die jeweils einander entsprechenden Dosierungsgrade zu wählen.

Aufregender Sex mit Viagra

Cialis wird in zwei, Viagra und Levitra in jeweils drei Dosierungsformen dargeboten. Wenn zum Beispiel bei Viagra eine mittlere Dosierungsstufe von 50mg gewählt wird, können analog dazu die 10 mg-Dosierung von Levitra und die 10 – oder 20mg-Version von Cialis einen aufschlussreichen Testvergleich ermöglichen.

Die Gemeinsamkeit der Hauptwirkstoffe in den drei Präparaten besteht darin, dass sie als sogenannte "PDE-5-Hemmer" direkten Einfluss auf körpereigene Enzyme nehmen, welchen den Blutzufluss in den Penis regeln.

Unterschiede in der Wirkungsgeschwindigkeit und -dauer

Die Unterschiede zwischen den drei Präparaten werden am deutlichsten durch ihre jeweiligen therapeutischen Versprechen bezüglich Wirkungseintritt und Wirkungszeit, innerhalb der sich bei sexueller Stimulation eine Erektion ergeben kann.

Empfundene Unterschiede in der Anwendung können sich individuell auch bezüglich der Wirkungsintensität und der Verträglichkeit gegenüber den Wirk- und Inhaltsstoffkombinationen der drei Präparate ergeben.

Sollte den drei Medikamenten eine jeweils einprägsame Anwendungsformel zugeordnet werden müssen, so würde sich für Viagra die "spontane", für Levitra die "tagesaktuell geplante" und für Cialis die "möglicherweise absehbare" Anwendungssituation ergeben.

Unterschiedliche Anwendungssituationen

Am deutlichsten werden die Unterschiede im direkten Vergleich der beiden marktführenden Präparate Viagra und Cialis: Die Wirkung von Viagra setzt schon nach ca. 30 Minuten ein. Nach circa 4 Stunden setzt die sogenannte Halbwertszeit der Wirkung ein und der Wirkstoffspiegel lässt nach.

Cialis benötigt ab dem Zeitpunkt der Einnahme ca. 1 bis 2 Stunden, um seine Wirkung aufzubauen und hält sie dann im günstigsten Falle bis zu 36 Stunden vor. Levitra bildet einen Kompromiss zwischen Viagra und Cialis: Es baut seine Wirkung etwas langsamer als Viagra auf, wirkt dann allerdings auch bis zu 2 Stunden länger.

Einfluss der Dosierung auf die Wirkung

Die Dosierung hat weder Einfluss auf die Wirkgeschwindigkeit noch auf die Wirkdauer. Wirkstoffe treten grundsätzlich immer in Konkurrenz zu bereits bestehenden, eben auch unerwünschten biochemischen Vorgängen im Körper.

Die Dosierung eines Medikaments spielt insofern eine Rolle, als dass manchmal ein größeres Quantum an Wirkstoffen notwendig ist, um den "Umkehrpunkt" zu erreichen, ab dem die körpereigenen unerwünschten Prozesse in einen Heilungsprozess übergehen.

Toller Sex mit Potenzmitteln

Wer bereits bei niedriger Dosierung das Therapieziel, also im Falle der Anwendung von Potenzmitteln eine zufriedenstellend ausgeprägte Erektion erreicht, sollte sich dann auch zukünftig an der niedrigeren Dosierung orientieren, um dadurch auch das Risiko von Nebenwirkungen zu mindern.

  • Viagra (Sildenafil) Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 25mg Maximaldosis: 100mg täglich
  • Cialis (Tadalafil) Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 5mg Maximaldosis: 20mg täglich
  • Levitra (Vardenafil): Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 5mg Maximaldosis: 10mg täglich

Umgekehrt könnten Patienten, die zum Beispiel durch Diabetes Mellitus oder andere, mit Durchblutungsstörungen einhergehenden Krankheitsbildern belastet sind, möglicherweise erst mit der hoch dosierten Darreichungsform von einem Potenzmittel profitieren.

Auch Männer mit allgemein gutem Gesundheitszustand können die Erfahrung machen, dass sie ggf. eine stärkere Dosierungsform von Viagra, Cialis oder Levitra benötigen, um günstigen Einfluss auf ihre Potenz zu nehmen. Sprechen Sie eine Dosiserhöhung gegebenenfalls mit Ihrem Arzt ab.

Sollten während der Einnahme vermehrt Nebenwirkungen auftreten, wird ein Behandlungsabbruch empfohlen, bis die Ursachen dieser durch einen Arzt geklärt werden konnte.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Wie bei fast allen Medikamenten, ergibt sich auch bei Potenzmitteln eine Wirkungsbeeinträchtigung durch den Genuss von Alkohol, da dieser die Erektionsfähigkeit beeinflussen und weiter verschlechtern kann.

Es ist grundsätzlich nicht bedenklich, wenn während des Wirkungszeitraums Alkohol in Maßen genossen wird. Es ist dann jedoch eine verzögerte Wirkung zusätzlich in die Anwendung einzukalkulieren.

Generell werden bei der Behandlung mit den Potenzmitteln Viagra, Cialis und Levitra am häufigsten folgende Begleiterscheinungen berichtet:

  • Kopfschmerzen
  • Magenschmerzen
  • schnupfende oder verstopfte Nase
  • Hautrötungen

Weitere mögliche Nebenwirkungen, zu denen auch Sodbrennen und Sehstörungen zählen, sind in den Packungsbeilagen ebenso detailliert aufgeführt wie Hinweise zu Wechselwirkungen bei der Einnahme anderer Medikamente.

Naturgemäß besteht bei Potenzmitteln der Reflex, bei nicht erhoffter Wirkung eine Zusatzdosierung vorzunehmen, die dann zu einer Überdosierung führen kann. In solchen Fällen ist damit zu rechnen, dass unerwünschte Nebenwirkungen sich deutlich verstärken können bzw. überhaupt erst eintreten. Daher sollte eine Dosiserhöhung nie ohne vorherige Absprache mit dem Arzt vorgenommen werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Zu den bekannten Gegenanzeigen der rezeptpflichtigen Potenzmittel gehören:

  • Erkrankungen des Auges
  • Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen
  • kürzlich zurückliegende Herzinfarkte
  • kürzlich zurückliegende Schlaganfälle
  • Angina Pectoris
  • Hypotonie (zu niedriger Blutdruck) oder Hypertonie (Bluthochdruck)

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Viagra, Cialis und Levitra nicht einnehmen. Auch, wenn Frauen ohnehin nicht zur Einnahme von Viagra, Cialis und Levitra indiziert sind, muss für Schwangere und stillende Mütter betont werden, dass die Einnahme dieser Potenzmittel streng kontraindiziert ist.

Besondere Vorsicht bei der Verwendung der drei Präparate ist geboten, wenn einem Patienten die generelle ärztliche Empfehlung vorliegt, von sexueller Aktivität möglichst Abstand zu nehmen, da diese eine physische Belastung darstellt.

Gerade bei Patienten mit diagnostizierten Herz- und Kreislaufkrankheiten kann sowohl der Wirkmechanismus selbst (Durchblutungsförderung) als auch die dadurch ermöglichte sexuelle Aktivität gefährliche gesundheitliche Risiken bergen. Im Zweifelsfall ist eine gesonderte Rücksprache mit einem behandelnden Arzt zu treffen.

Bei keinem der drei Medikamente ist zu befürchten, dass sich ungewünschte Erektionen einstellen. Denn ohne entsprechende sexuelle Erregung wird sich auch keine ungewollte bzw. situativ "unpassende" Wirkung entfalten.


Schlaffer Penis

Zusammenfassung: Viele Männer haben schon einmal die Situation erlebt, dass ihr Penis vor dem Sex nicht steif genug wurde. Etwa 19 Prozent aller Männer in Deutschland leiden sogar dauerhaft unter Erektionsstörungen. Hilfe-Impotenz.com erklärt, wann ein schlaffer Penis krankhaft ist und was man dagegen tun kann.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein schlaffer Penis?

Wird der Penis beim Sex nicht steif, sondern bleibt schlaff, muss dies noch nicht krankhaft sein. Viele Männer haben diese Situation schon einmal erlebt. Dies kann beispielsweise im Rahmen einer belastenden oder stressigen Lebensphase auftreten oder auch bei einer neuen Partnerin. In einzelnen Fällen kann sich dahinter jedoch auch eine Erkrankung verbergen, die sogenannte „erektile Dysfunktion“.

Hierbei gelingt es dem Betroffenen über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten in 70 Prozent der Fälle nicht, eine Erektion aufzubauen oder so zu halten, dass ein befriedigender Geschlechtsverkehr möglich ist. Der Begriff der „Dysfunktion“ zeigt hier, dass der Penis aufgrund von physischen oder psychischen Ursachen seine Rolle innerhalb der Sexualität nicht mehr ausführen kann, was oftmals große Frustration hervorruft.

Davon abzugrenzen ist der sogenannte Libidoverlust. Bei der erektilen Dysfunktion hat der Mann zunächst noch Lust, mit seiner Partnerin zu schlafen, auch wenn dies im weiteren Verlauf aufgrund der Frustration über einen zu schlaffen Penis weniger werden kann. Lustempfinden und Erektion hängen nicht mehr zusammen. Bei einem Libidoverlust dagegen wird aufgrund mangelnder sexueller Lust keine Erektion aufgebaut. Ist der Grund für einen schlaffen Penis durch einen Libidoverlust ausgelöst, kann der Penis theoretisch wieder ausreichend steif werden, wenn wieder mehr Lust verspürt wird.

Anatomie des Penis

Was kann man ohne Medikamente gegen einen zu schlaffen Penis machen?

Einen dauerhaft schlaffen Penis sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, da er Vorbote von schwerwiegenden Erkrankungen sein kann. Dazu zählen beispielsweise Herzinfarkt und Schlaganfall. Dies hängt damit zusammen, dass der Penis auf funktionstüchtige Gefäße angewiesen ist, um steif zu werden. Der Körper muss für eine Erektion Blut in den Penis pumpen. Falls eine Gefäßerkrankung vorliegt, die auch Herz und Gehirn betreffen kann, kann sich dies also zunächst in Form eines schlaffen Penis‘ zeigen.

Ein über einen längeren Zeitraum bei sexueller Erregung schlaffer Penis sollte daher ärztlich abgeklärt werden, um der Ursache zu klären. Ist dies erfolgt, kann man zur Unterstützung einer festen Erektion folgende Punkte beachten:

  • Ausdauersport ist effektiv für die Vorbeugung von erektiler Dysfunktion: Der Grund wird darin vermutet, dass Sport auch die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System trainiert.
  • Radsport kann sich jedoch durch die Kompression von Penisgefäßen eher negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken: Wer mehr als 3 Stunden pro Woche Rad fährt, hat ein 1,7-fach erhöhtes Risiko, eine erektile Dysfunktion zu entwickeln.
  • Neben dem Sport kann es von Vorteil sein, mit dem Rauchen aufzuhören. In der Alternativmedizin werden häufig sogenannte „Potenzmittel“ oder Kräuter als „natürliches Viagra“ beworben. Dass diese Mittel wirken, ist jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen und kann daher höchstens individuell als Behandlung helfen.
  • Falls der Arzt feststellt, dass der erektilen Dysfunktion psychische Ursachen zugrunde liegen, kann eine Psychotherapie hilfreich sein. Hier hilft es auch, generell mehr entspannende Elemente im Alltag einzubauen und die persönlichen Stressoren zu erkennen und zu beseitigen.
  • Eventuell kann das Schauen von Pornos den persönlichen Leistungsdruck verstärken oder auch die sexuellen Erwartungen an die Partnerin oder den Akt so sehr erhöhen, dass keine ausreichende Erregung für eine Erektion aufgebaut werden kann. Versuchsweise könnte daher der längerdauernde Verzicht auf pornografische Inhalte hilfreich bei einem schlaffen Penis sein.
  • In einigen Fällen kann auch das Weglassen bestimmter Medikamente erfolgsversprechend sein, da bestimmte Arzneimittel wie z.B. Antidepressiva Erektionsstörungen als Nebenwirkung aufweisen. Dies sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

Erektile Dysfunktion- Ursachen, Symptome und Behandlung

Könnte der schlaffe Penis mit der persönlichen Anatomie zusammenhängen?

In Einzelfällen kann ein schlaffer Penis durch einen Leistenbruch verursacht werden. Etwa 23 Prozent aller Männer mit einer Leistenhernie geben an, dass sie Probleme mit einem schlaffen Penis haben. Wird diese Leistenhernie operativ beseitigt, so kann sich die Funktion des Penis wieder erholen.

Die Anatomie kann auch durch Operationen verändert sein, z.B. durch Operationen an der Prostata oder Darm. Hierbei kann es sein, dass Gefäße oder Nerven verletzt werden, was eine Erektion unmöglich macht. In diesem Fall kann ein schlaffer Penis nicht medikamentös behandelt werden (Potenzmittel kaufen), sondern bedarf auf Wunsch des Patienten eines Implantats oder die Erektion kann mich Hilfe einer Penispumpe unterstützt werden.

Was kann man tun, wenn die Partnerin über den Penis Witze macht?

Wenn die Partnerin über den schlaffen Penis Witze macht, kann dies eine traumatische Wirkung auf den Betroffenen haben. Nicht selten stehen die männliche Potenz und damit das männliche Ego auf dem Spiel. Wird dieses durch witzelnde Bemerkungen verletzt, so kann sich schnell ein Teufelskreis entwickeln, bei dem der Betroffene durch eine hohe Erwartungshaltung erst recht in einen Stresszustand versetzt wird, welcher es ihm unmöglich macht, eine Erektion aufzubauen. Diese Situation wird abgespeichert und fortan sind sexuelle Handlungen negativ besetzt. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, könnten folgende Dinge hilfreich sein:

  • Zum einen kann man versuchen, die Situation gemeinsam mit Humor zu nehmen. Dass ein Penis nicht steif wird, kann ab und zu passieren und kann vielfältige Ursachen haben. Es muss nicht bedeuten, dass der Mann seine Partnerin nicht anziehend findet oder keine Lust hat. Entscheidend ist, dass dies vom Mann kommuniziert wird.
  • Zum anderen kann es sinnvoll sein, wenn man mit der Partnerin ein klärendes Gespräch außerhalb der Situation führt, damit auch sie helfen kann, einen Teufelskreis zu vermeiden. In der Situation selbst kann auch der Mann humorvoll reagieren, indem er den schlaffen Penis auf seine Nervosität angesichts seiner überaus attraktiven Freundin schiebt.

Für den Fall, das tatsächlich eine dauerhafte Erektionsstörung vorliegt, ist es umso wichtiger, dass dies mit der Partnerin besprochen wird, sodass sie sich auf das Krankheitsbild einstellen kann. Auch hier sollte kommuniziert werden, wie sich beide Partner den Umgang mit der Erkrankung wünschen. Nimmt der Betroffene eine Psychotherapie wahr, kann eine Einbeziehung der Partnerin sinnvoll sein.


Cialis gegen Impotenz schützt auch das Herz

Zusammenfassung: Das Cialis eines der erfolgreichsten und besten Potenzmittel ist, schätzen Millionen Männer auf der ganzen Welt. Doch Forscher haben herausgefundenh, dass Cialis auch vor schweren Herzerkrankungen schützt. Erfahren Sie mehr im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Schutz vor Herzerkrankung durch Cialis?

Forschende fanden jetzt heraus, dass ein Mittel gegen Impotenz anscheinend auch vor der Entstehung einer gefährlichen Herzinsuffizienz schützen kann. Wird es in Zukunft eine Therapie geben, welche auf der Verwendung eines solchen Medikaments basiert?

Bei einer aktuellen Untersuchung der University of Manchester konnte festgestellt werden, dass ein bestimmtes Potenzmittel vor Herzversagen zu schützen scheint. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem englischsprachigen Fachblatt „Scientific Reports“ publiziert.

Tadalafil schützt Schafe vor Herzversagen

Die britischen Forschenden waren über die Ergebnisse erfreut, nachdem sie die Wirkung des als Cialis verkauften Arzneimittels Tadalafil bei Schafen festgestellt haben. Tadalafil wirkt wie Viagra, wird aber von vielen Männern wegen seiner länger anhaltenden Wirkung bevorzugt. Es ist durchaus möglich, dass einige Männer, die wegen Impotenz behandelt werden, bereits von dem Schutz durch das Mittel profitieren. Die Schafe wurden bei der Studie so manipuliert, dass sich bei ihnen ein Herzversagen entwickelte. Wurde den Tieren das Mittel verabreicht, entwickelten sie jedoch kein Herzversagen und bei Tieren mit bereits bestehender Krankheit verbesserten sich die Symptome. Bei der Studie wurden Schafe verwendet, weil diese ähnliche Herzen wie Menschen haben. Es gebe auch begrenzte Beweise aus Humanstudien und epidemiologischen Untersuchungen, welche zeigen, dass Tadalafil wirksam bei der Behandlung von Herzinsuffizienz sein kann, berichten die Forschenden. Die aktuelle Untersuchung erklärt, warum das Mittel so effektiv wirkt und zeigt auf, dass es als mögliche Therapie eingesetzt werden kann.

Was ist Herzinsuffizienz?

Eine Herzinsuffizienz tritt auf, wenn das Herz zu schwach ist, um ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen. Die Erkrankung kann auf einen Herzinfarkt folgen oder durch eine genetische Anomalie verursacht werden. Menschen, die an Herzversagen leiden, sind schnell erschöpft und leiden unter Atemnot und Schwellungen, die durch Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge verursacht werden. Wenn sich der Zustand verschlechtert, kann dies sogar lebensbedrohliche Folgen haben. Die 5-Jahres-Überlebensrate bei Herzinsuffizienz ist niedriger als bei den meisten Krebserkrankungen.

Wodurch wurde die Schutzwirkung ausgelöst?

Cialis kehrte die biologische Ursache für Atemnot bei Schafen mit Herzinsuffizienz (die Unfähigkeit des Herzens auf Adrenalin zu reagieren), fast vollständig um. Außerdem erhöhte das Mittel die Fähigkeit des Herzens, bei härterer Beanspruchung Blut durch den Körper zu pumpen. Menschen sollten sich jetzt aber wegen der möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder negative Folgen bei anderen Erkrankungen keinesfalls selbst behandeln, mahnen die Forschenden.


Selbsterfahrung: Mehr Ausdauer im Bett

Zusammenfassung: Wenn man sich die Foren und Kommentare zu dem Thema länger ansieht, merkt man schnell, dass viele Männer ein Problem mit der Ausdaue rim Bett haben. Der Vorteil des Internets ist ganz klar, dass man dort anonym recherchieren und Fragen zum Thema stellen kann. Denn mal ehrlich: Wer möchte über dieses Problem von Angesicht zu Angesicht sprechen?

Inhaltsverzeichnis

Aber erst einmal zu mir und meiner Geschichte

Es passiert ganz häufig, dass ich von der Arbeit komme und meine Freundin schon sehnsüchtig auf mich wartet. Auch wenn ich oft recht erschöpft bin, können wir beide es kaum erwarten am Abend gemeinsam ins Bett zu gehen. Dabei testen wir immer wieder verschiedenen Stellungen oder auch gerne einmal andere Ort als das Bett. Das ganz dauert dann in der Regel so 15 Minuten, leider inklusive Vorspiel. Denn ohne dieses, wäre die ganze Sache bereits nach zwei Minuten erledigt. Ich habe bereits viele Dinge getestet, die ich Euch später aufzeigen werde. Das eine funktioniert, dass andere überhaupt nicht, bei anderen Versuchen ist mir die Lust auf Sex komplett vergangen. Dazu später mehr.

Unsere Beziehung baut zwar nicht ausschließlich auf Sex, dieser gehört aber zu unserem Leben. Durch meinen vorzeitigen Samenerguss droht diese sonst tolle und liebvolle Beziehung aber zu scheitern, also muss ich länger können. Weniger durch meine Freundin als durch mich. Ich schäme mich, ich ärgere mich und verspüren aus diesen Gründen keine richtige Lust mehr mit ihr ins Bett zu gehen.

Wie amerikanische Wissenschaftler herausfanden, dauert der perfekt Sex zwischen sieben und dreizehn Minuten. Wohlgemerkt, nur der reine Akt. Wenn man so etwas liest wird man nur noch deprimierter, denn da ich davon noch weit entfernt bin.

Längerer Sex durch mehr Ausdauer im Bett

Zu meiner Geschichte

Bereits in meiner Jugend schaute ich mir regelmäßig Pornos an oder masturbierte nach Pornoheften. Und das so oft wie möglich. Dabei musste ich, um nicht von meiner Mutter erwischt zu werden, mich immer ziemlich beeilen. Denn was kann es peinlicheres geben, als von der eigenen Mutter beim masturbieren erwischt zu werden. In zahlreichen Internetforen konnte ich lesen, dass dies eine Ursache für meinen heutigen vorzeitigen Erguss sein könnte. Vorab sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich vollkommen gesund bin und das diese kein Grund für mein Debakel ist. Ich konnte weiterhin lesen, dass gut 30 Prozent aller Männer an diesem Problem leiden. Das hilft mir zwar jetzt nicht viel, zeigt mir aber, dass ich nicht allein auf der Welt mit diesem Problem bin.

Als ich noch alleine wohnte, war mir diese eigentlich egal, bzw. merkte ich nicht wirklich, dass ich das Problem mit dem länger können hatte. Ich hatte zwar die eine oder andere Beziehung oder einige One-Night-Stands, wurde jedoch hier immer befriedigt, was für mich ja ausreichte. Warum sollte ich mir da Gedanken über den jeweiligen anderen machen, wenn ich mein Vergnügen doch hatte. Dann kam vor einem Jahr der Zeitpunkt, an dem ich meine jetzige Freundin Claudia kennenlernte. Ich verliebte mich sofort und bereits nach kurzer Zeit zogen wir in einen gemeinsamen Haushalt. In den Anfängen der Beziehung spielten wir das Problem einfach runter und wir versuchten andere Methoden, damit sie auch in den Genuss von einem Orgasmus kam. Meist befriedigte ich sie vorher mit der Hand und drang erst kurz vor ihrem Orgasmus in sie ein. Nach einer Minute war das “Spielchen” dann auch schon wieder vorbei. Es gab auch Tage, da ging es noch schneller und meine Claudia blieb unbefriedigt zurück.

Dauerhaft war dies allerdings für uns beide keine Lösung und wir wünschten uns nichts mehr, als gemeinsam Spaß zu haben und zu einem gemeinsamen Orgasmus zu kommen, eben dass ich länger können wollte. Auch wenn meine Freundin nicht zugab, dass dies für sie ein doch recht großes Problem war, merkte man es ihr an. Immer wenn das Thema zur Sprache kam, wurde sie gereizt oder versuchte auszuweichen. Immer öfter kam mir der Gedanke, dass sie die Beziehung aus diesem Grund auf kurz oder lange beenden wird. Die Anzeichen waren da, auch wenn ich sie erst sehr spät bemerkt habe oder nicht bemerken wollte. Sie zog sich immer mehr zurück und wir hatten deutlich weniger Sex als vorher. Oft bemerkte ich nach dem Sex den enttäuschten Blick von ihr, auch wenn sie versuchte dies zu verstecken. Das tut wirklich weh.

Im Internet konnte ich in zahlreichen Foren darüber lesen, dass Frauen sich von ihrem Partner getrennt hatten, weil dieser nicht standhaft genug war. Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich richtig besorgt war, da ich sie wirklich von ganzem Herzen liebe. Also musste ich mir schnell was einfallen lassen. Ich sprach mit Claudia darüber, dass ich alles versuchen möchte, damit es zu einem besseren Sex für uns beide kommt. Und auch wenn dies bedeutet, dass wir vielleicht die eine oder andere Praktik testen müssen, war sie begeistert von der Idee und wollte mich unterstützen.

Also recherchierte ich noch intensiver über länger können und testete die verschiedensten Dinge. In vielen Foren konnte ich zahlreiche Ideen aufgreifen, die wir auch gemeinsam reihenweise testeten, damit ich länger können konnte. Viele Ideen waren einfach nur fürchterlich, andere konnten tatsächlich helfen, den Orgasmus hinaus zu zögern. Oft bestanden die Ratschläge nur aus Halbwahrheiten oder waren einfach nur falsch. Vorab möchte ich noch mal erwähnen, dass die Ergebnisse der gestesteten Praktiken auf meinen Erfahrungen beruhen. Es ist natürlich durchaus möglich, dass sie bei anderen Männern mit dem Wunsch länger können helfen.

Länger können durch Ablenkung

Oft konnte ich lesen, dass man beim Sex, an etwas vollkommen anderes oder sogar ekeliges denken soll, damit man länger können kann. Damit sollte der Druck reduziert werden und man denkt nicht nur daran, dass man länger können möchte. Mal ganz ehrlich: Beim Sex mit meinem geliebten Partner kann ich an nichts anderes denken. Wenn ich ihren wundervollen Körper vor mir sehe, habe ich eben nur Sex im Kopf und in diesem Augenblick ist mir länger können fast egal. Wenn ich dann versucht habe an was Negatives oder Ekelhaftes zu denken, ist mir die Lust oft komplett vergangen. Damit war dann das Problem länger können zwar vom Tisch, dafür hatten wir ein ganz anderes. Denn bei dieser Methode entstand das neue Problem, überhaupt noch zu können. Mal ehrlich, wenn man sich etwas besonders ekeliges vorstellt, welcher Mann hat dann überhaupt noch Lust auf Sex. Natürlich bemerkte auch Claudia, dass ich mit meinen Gedanken dann woanders war und der Gedanke gefiel ihr überhaupt nicht. Dadurch hatten wir beiden dann keinen Spaß mehr am Sex und es war niemandem geholfen. Also länger können durch negative Gedanken funktioniert nicht.

Länger können durch Selbstbefriedigung

Dies probierte ich auch das eine oder andere Mal, damit ich länger können konnte. Bevor es zum eigentlichen Geschlechtsverkehr kommt, masturbierte ich und konnte dadurch den ersten Druck aufbauen. Dadurch entstand dann ein anderes Problem. Wohl kein Mann kann abschätzen, wann er nach einem Orgasmus wieder bereit ist und “seinen Mann stehen kann”. Dadurch kam es öfter vor, dass wir beide im Bett lagen und ich einfach noch nicht bereit war oder nicht mehr konnte, da ich ja schon befriedigt war. Mit dieser Methode ist dann spontaner Sex sowieso gestrichen. Denn damit ich länger können kann, muss ich mich ja zuerst selbst befriedigen. Allerdings, wenn es dann noch einmal zum Akt kam, funktionierte es wirklich und ich konnte die Ejakulation doch eine ganze Weile hinaus zögern.

Damit sollte aber noch nicht ende sein und ich recherchierte weiter im Internet und durchforstete weiter Foren und Fachmagazine, die sich mit dem Thema länger können beschäftigten. Denn ich wollte unbedingt etwas gegen meinen vorzeitigen Erguss machen.

Länger können durch Stellungswechsel

Länger können durch einen Positionswechsel konnte wirklich manchmal helfen. Wir versuchten die unterschiedlichsten Stellungen und fanden die eine oder andere Position, die mir beim länger können in der Tat behilflich war. Dies muss allerdings jeder selbst testen, denn wie ich lesen konnte, sind Stellungen die beim länger können helfen, ganz individuell. Was mir bei länger können sehr geholfen hat, ist eine abwechselnde Stimulation durch oralen Sex. Wenn wir uns abwechseln oral befriedigten, war länger können wirklich möglich. Vor allen Dingen kann man dies ganz einfach in das Sexgeschehen einfließen lassen.

Länger können durch Training der Beckenbodenmuskulatur

Auch das hilft beim länger können. Allerdings benötigt diese einige Zeit und geht nicht von heute auf morgen. Wenn man regelmäßig seinen Beckenbodenmuskel trainiert, ist dies hilfreich beim länger können, denn dadurch kann man eine Erektion besser unter Kontrolle halten. Der Beckenbodenmuskel steuert zwar eigentlich den Urinstrahl, allerdings kann jeder mit etwas Übung auch das Problem der vorzeitigen Ejakulation in den Griff bekommen und dadurch länger können. Dazu setzt man sich einfach gerade auf einen Hocker oder Stuhl und schaut nach vorne. Nun muss man die Muskulatur anspannen und die eigene Körperöffnung verschließen. Quasi sollte man sich vorstellen, diese in sich hinein zu saugen. Diese Position dann zwischen fünf und zehn Sekunden halten und ebenfalls fünf bis zehn Mal wiederholen. Die anderen Muskeln des Körpers sollten dabei locker und entspannt bleiben. Trotz intensiver Übungen konnte mit das bei meinem Problem “länger können” leider nicht helfen.

So können Männer länger Sex haben

Länger können – das Alter ist schuld

Häufig war zu lesen, dass besonders ältere Männer länger können. Denn ein Großteil der Männer die zu früh kommen, sind junge Männer. Auch wenn mir dies im Moment noch nicht weiter helfen kann, lässt es mich zumindest zuversichtig in die Zukunft blicken. Wenn ältere Männer wirklich länger können, dann kommt dies irgendwann automatisch auf mich zu. Leider ist es aber oft so, dass ältere Männer zwar länger können, aber nicht mehr so oft. Mal abwarten.

Länger können durch einen Penisring

Eine Sache fanden wir beide besonders interessant. Länger können durch einen Penisring. Zugegeben war mir die Idee zuerst etwas suspekt, nach einiger Übung und verschiedener Modelle fand ich es dann nicht mehr ganz so schlimm. Durch den Penisring wird der Penis stärker durchblutet und sorgt somit dafür, dass man länger können kann. Zudem gibt es Modelle mit einem eingebauten Vibrator, der dann meine Freundin zusätzlich stimulieren konnte. Anfangs war das Überziehen etwas gewöhnungsbedürftig, da der Penisring natürlich ganz eng anliegen muss. Als ich diesen die ersten male überzog, hatte ich Angst mich zu verletzen. Das war natürlich völlig unbegründet. Dieser half mir aber tatsächlich beim länger können.

Länger können durch verbesserte Selbstkontrolle

Die nächste Methode verspricht, dass ein länger können damit erlernt werden kann. Allerdings benötigt dies wirklich ein gehöriges Maß an Selbstkontrolle. Hiermit trainiert man die eigene Erektion und verschafft sich damit die Möglichkeit des länger können. In vielen Foren wird diese Art der Übung auch als Start-Stopp Technik bezeichnet. Man befriedigt sich hierbei selbst und kurz bevor man kommt stoppt man “einfach”. Dann folgt eine Paus von 30 bis 60 Sekunden und man startet wieder von vorne. Diesen Vorgang wiederholt man dann mehrfach und erlernt dadurch die Ejakulation länger hinaus zu zögern. Länger können ist nach ein wenig Übung dann kein Problem mehr (sagt man). Für mich waren diese Übungen aber alles andere als leicht. Das eine oder andere Mal konnte ich es sogar schaffen, allerdings muss ich zu meiner Schande zugeben, dass ich mich selten soweit im Griff hatte, die Befriedigung immer und immer wieder abzubrechen. Ob dies also beim länger können wirklich hilfreich ist kann ich leider nicht sagen. Diese Technik kann natürlich auch deine Freundin oder Frau vornehmen oder du kannst dies mit ihr üben. Allerdings erfordert dies meiner Meinung nach noch mehr Selbstkontrolle für das länger können im Bett.

Länger können wenn man die Erwartungshaltung korrigiert

Ein weiters Problem warum viele Männer nicht länger können kommt einfach vom Kopf. Und dies kann ich wieder aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Angst meine Freundin nicht richtig befriedigen zu können, bereitet mir schon dann Probleme, wenn wir noch gar nicht im Bett liegen. Solche Gedanken muss man einfach aus dem Kopf bekommen. Denn diese hemmen einen später nicht nur komplett, so dass man selbst gar keine Lust mehr verspürt, sondern verstärken noch dass Problem mit dem länger können. Wenn man beim Sex immer nur daran denken muss: Ich muss länger können, kann das nur in die Hose gehen. Sich von diesem Gedanken zu verabschieden fällt mir allerdings immer noch sehr schwer. Auch die Erwartungshaltung der Partnerin kann korrigiert werden Besonders bei einer jungen und unerfahrenen Freundin kann es dazu kommen, dass diese eine vollkommen falsche Erwartung hat und dadurch der Meinung ist, Männer müssen länger können. Diese Erwartungen werden durch die Medien oder auch durch Pornofilme verstärkt, wodurch die Frauen teils eine vollkommen falsche Sicht auf die Dinge bekommen. Sucht man solch ein Gespräch nicht, wird die eigene Blockade nur noch größer. Auf Dauer wird es nicht nur noch schwieriger mit dem länger können, es geht auch ordentlich auf die Psyche des Mannes.

Lesetipp: In diesem interessanten Artikel erfahren Sie mehr wie die Partnerin mit Erektionsstörungen umgehen kann.

Nun war dies bei meiner Freundin ja nicht so. Sie war nicht mehr ganz so jung und unerfahren auch nicht. Als Tipp für andere Männer, deren junge Freundinnen meinen, der Mann muss länger können: einfach bei den ersten Anzeichen das Gespräch suchen und diese dann aufklären, dass es nicht immer so einfach ist, wie es gerne im Film dargestellt wird. Besonders interessant fand ich dabei eine Untersuchung die besagt, dass die meisten Frauen stundenlangen Sex überhaupt nicht mögen. Es wird einem zwar immer vorgegaukelt, in der Realität sieht dies aber meist anders aus. Zugegeben, meine zwei Minuten sind allerdings für fast jede Frau zu kurz und ich würde schon gern etwas länger können.

Länger können durch Entspannung

Es klingt in den Foren immer ganz einfach wenn dort immer wieder Männer beschreiben, dass sie länger können, indem sie sich einfach entspannen. Bei aller Liebe, wie soll ich mich mit meinem Problem vor dem Sex einfach so entspannen? Liest man dann aber einmal weiter, dann findet man immer öfter auch den Tipp, dass länger können durch die Einnahme von Präparaten erleichtert wird. Mal davon abgesehen, dass ich an frei verkäufliche, pflanzliche Präperate nicht richtig glauben kann, kann dies nicht die Lösung für mein Problem sein. Ich möchte nicht länger können, wenn ich vorher erst einmal ein Paar Pillen nehmen muss. Langzeitstudien gibt es hierzu sowieso nicht und die Werbung verspricht ja schon mal gerne etwas, was sie im Endeffekt nicht halten kann. Das beste Versprechen einer Werbung war für mich: Nach dem Sexspiel wird dich deine Geliebte mit liebevollen Augen ansehen und sich bei dir für die tolle Nacht bedanken. Du wirst stolz auf dich sein und diesen Moment nie mehr vergessen. Du wirst nach der Einnahme länger können und für die Frau unvergessen bleiben. Das einzige was mir bei dieser Werbung bleibt ist ein leichtes Schmunzeln.

Länger können durch kontrollierte Atmung

Die richtige Atmung soll ein Wundermittel sein und damit ist ein länger können durchaus möglich. Allerdings muss man, wenn man dadurch länger können will auch ordentlich trainieren. Mit der richtigen Atmung kann man sich von negativen Gedanken verabschieden und kann dadurch das eigentliche Problem auch ganz vergessen. Denn oft ist dies auch ein unterbewusstes Problem, was dadurch abgeschafft werden kann und länger können geht dann wirklich. Schon nach wenigen Wochen mit der richtigen Atemtechnik ist es zu schaffen, die Ausdauerkraft zu steigern und dadurch das langersehnte länger können zu realisieren. Atme dazu immer ganz tief ein. Eine flache und kurze Atmung erhöht nämlich die Herzfrequenz und verhindert das länger können.

Länger können durch rotieren

Klingt jetzt unspektakulär aber hilft beim länger können wirklich. Statt immer nur rein und raus habe ich einmal versucht mit meinem Becken zu kreisen. Dadurch entsteht für mich weniger Reibung, die einem vorzeitigem Erguss wirklich zu gute kommt. Durch das rotierende Becken wird meine Freundin trotzdem sexuell stimuliert und bei mir klappt es wirklich mit dem länger können. Diese einfache aber wirkungsvolle Methode kann ich jedem, der das gleiche Problem hat, wirklich nur empfehlen. Kostet nichts, erfordert kein aufwändiges Training und funktioniert. Länger können kann auch einfach sein mit der richtigen Technik. Allerdings sollte man sich davon keine Wunder versprechen und auch ein stundenlanges Liebesspiel hoffen. Wie ich oben schon geschrieben hatte, ist die optimale Länge für einen gemeinsamen sexuellen Akt circa 10 Minuten. Ich konnte dadurch zumindest zwischen sechs und zehn Minuten länger. Und das war schon eine ganze Menge.

Länger können durch die Squeeze-Technik

Länger können mittels Squeeze-Technik funktioniert zwar, bedarf allerdings einiges an Selbstkontrolle. Ähnlich wie bei der “Länger können durch Start und Stopp” funktioniert auch die Squeeze-Technik. Allerdings mit dem Unterschied, dass du dies zusammen mit deiner Partnerin praktizierst, damit ein länger können möglich wird. Kurz bevor du zu deinem Orgasmus kommst, gibst du deiner Freundin ein Signal. Diese nimmt dann deine Penis fest in die Hand und drückt mit dem Daumen unterhalb der Eichel dann für 15 Sekunden zu. Dadurch wird der Drang zu kommen geschwächt und man kann weiter machen. Das geht auch beliebig oft, wobei ich sagen muss, je öfter meine Freundin das machte, desto schwerer fiel es mir ihr ein Zeichen zu geben und einfach zu kommen. Länger können geht auch so, allerdings musst du dabei schon ganz schön taff sein. Kommt der Egoismus durch hast dur auch schon verloren. Denn hierbei können Sekunden über ein länger können entscheiden.

Länger können nach einem Arztbesuch

Bei meinen ausgiebigen Recherchen zum Thema länger können konnte ich aber auch feststellen, dass es nicht immer eine psychische Ursache ist, sondern auch eine körperliche Ursache haben kann, wenn man zu einem vorzeitigem Erguss neigt. Nicht länger können kann beispielsweise an einer Eichelentzündung liegen oder auch an einer Schilddrüsenüberfunktionen. In solchen Situationen kann man ein länger können trainieren wie man möchte und nur ein Arztbesuch kann hier helfen. Wie ich lesen konnte war eine länger können für keinen Mann mehr ein Problem nach dem Beheben der körperlichen Ursache.

Fazit – länger können im Bett

Abschließend möchte ich dazu sagen, dass ich sehr viel über die Problematik länger können im Internet und den Foren gelesen habe. Viele Tipps empfand ich einfach als unsinnig, andere waren für mich nicht möglich, aber einige konnten mir und meiner Freundin wirklich helfen. Länger können kann wirklich trainiert werden. Länger können ist mit dem Einsatz von Hilfsmitteln ebenfalls möglich und kann für die Partnerin noch anregender sein.


Sexuelle Mythen

Zusammenfassung: Unser Sexualtrieb ist angeboren, wie wir unsere Sexualität leben, das ist erlernt. Allerdings waren unsere Lehrmeister auf diesem Gebiet oft nicht kompetent und schöpften ihr Wissen aus zweifelhaften Quellen. Als Folge davon schleppen wir allzuoft falsche und unrealistische Vorstellungen mit uns herum, die unsere Sexualität sehr negativ beeinflussen können.

Inhaltsverzeichnis

Ein richtiger Mann kann und will immer

Für viele Männer ist Männlichkeit gleichbedeutend mit Potenz. Bei dieser Einstellung werden natürlich Potenzstörungen zur Katastrophe. Ein Mann mit einer Potenzstörung ist dann kein richtiger Mann mehr, sondern schlicht und einfach ein Schlappschwanz! Kein Wunder, dass Männer mit Erektionsstörungen sich zurückziehen und nicht mal mit ihrer Partnerin oder einem Arzt darüber reden können. Es tut einfach zu weh, an diese Wunde zu rühren.

Je größer (und härter) der Penis, desto befriedigter die Partnerin

Eigentlich ist es doch jedem klar: Nicht die Größe des Penis ist entscheidend, sondern das, was man damit macht. Trotzdem lebt dieser Mythos weiter. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass eine Suche mit Google nach "Penisverlängerung" und "Penisvergrößerung" viele Tausende Treffer ergibt?

Ein Mann muss seine Partnerin ein Erdbeben erleben lassen

Viele Männer stehen beim Sex unter großem Stress, weil sie meinen, dass der Sex nur dann für die Partnerin befriedigend war, wenn er furios endet. Ist das nicht der Fall, dann ist etwas schief gelaufen und sie fühlen sich verantwortich für dieses "Versagen".

Beide Partner müssen (gleichzeitig) zum Höhepunkt kommen

Ganze Generationen haben ihre Aufklärung aus dem Buch "Die vollkommene Ehe" von van der Velde bezogen (erschienen 1923, aber bis in die sechziger Jahre ein Bestseller). Dort wird der gleichzeitige Orgasmus als höchstes Ziel propagiert. Nur: dieses Ziel zu erreichen kostet ziemlich viel Konzentration und ist daher sicher nicht lustfördernd. Aber auch wenn man die Forderung "gleichzeitig" streicht, legt man sich einen unnötigen Zwang auf. Erst wenn dieser Mythos in einer Partnerschaft keine Bedeutung mehr hat, ist es auch möglich, gut mit den unterschiedlich starken Bedürfnissen nach Sex umzugehen.

Nur Geschlechtsverkehr ist richtiger Sex

Seit vielen Jahren kann man in jedem Sex-Ratgeber und in vielen Illustrierten-Artikeln nachlesen, dass die meisten Frauen allein durch einen Gechlechtsverkehr (Eindringen des Penis in die Scheide, Koitus) nicht zum Orgasmus kommen. Trotzdem scheint für viele Paare der Geschlechtsverkehr unverzichtbarer Bestandteil des Sex zu sein. Andere Spielarten der Sexualität werden höchstens als Vorspiel akzeptiert. Diese Einstellung schränkt schon unter normalen Umständen die Sexualität ein (oder möchten Sie zu jedem Essen Ihre Lieblingsspeise?). Ist ein Gechlechtsverkehr nicht mehr ohne weiteres möglich, dann führt diese Einstellung häufig zum vollständigen Verzicht auf alle sexuellen Aktivitäten.

Impotenz ist im Alter unvermeidlich

Natürlich lässt in der Regel im Alter die Potenz nach. Aber es gibt auch viele Männer, die bis ins hohe Alter sehr potent waren. Auch im Alter rechtfertigen Potenzstörungen, die einen Leidensdruck erzeugen, den Gang zum Arzt! Auch nach der Gesundheitsreform sind in diesem Fall Beratung, Diagnostik und Behandlung Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Selbst bezahlen muss man lediglich die Medikamente.

Sex ist nichts mehr für ältere Menschen

Sexualität ist eine wunderbare Quelle von Lebensfreude! Gott sei Dank gibt es viele alte Paare, die ihre Sexualität geniesen.

Ohne Erektion und Ejakulation gibt es keinen Orgasmus

Diese Vorstellung ist einfach falsch. Viele Männer, die auf Grund einer Nervenschädigung (beispielsweise durch einen Unfall oder eine Operation) keine Gliedversteifung (Erektion) mehr auf natürlichem Weg bekommen können, sind trotzdem orgasmusfähig. Das liegt daran, dass die für die Erektion verantwortlichen Nerven anders verlaufen als die Nerven, die Reize am Penis transportieren. Auch wenn kein Samenerguss (Ejakulation) mehr möglich ist, weil beispielsweise die Prostata entfernt wurde, ist in der Regel trotzdem ein Orgasmus möglich.

Fazit

Bei genauerem Hinsehen erweisen sich alle diese Aussagen als Vorurteile, die einer Überprüfung durch die Realität nicht standhalten. Trotzdem leben sie weiter, werden auf vielerlei Weise verbreitet und entfalten ihre lust- und lebensfeindliche Wirkung.


Fragen zu Tadalafil – 2.Teil

Zusammenfassung: Im ersten Teil der Reihe zum Potenzmittel-Wirkstoff Tadalafil ging es um Wirkung und EInnahme. Im zweiten Teil geht es um Fragen zum Kauf und der Lieferung von Tadalafil zur Einnahme gegen Erektionsstörungen beim Mann.

Inhaltsverzeichnis

Warum is Tadalafil verschreibungspflichtig in Deutschland?

Das Potenzmittel Tadalafil unterliegt in Deutschland wie auch andere PDE-5-Hemmer einer Verschreibungspflicht. Die Rezeptpflicht ist im Arzneimittelgesetz festgehalten und stellt sicher, dass die mit einer Behandlung mit einem bestimmten Medikament verbundenen Risiken für den Patienten durch einen Arzt abgeklärt werden.

Kann ich Tadalafil ohne Rezept online kaufen?

Da es sich bei Tadalafil um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt, kann das Medikament nur gegen Vorlage eines gültigen Rezepts erworben werden. Natürlich gibt es die Möglichkeit Tadalafil als Potenzmittel Cialis online zu kaufen. Entgegen der häufig gehörten Meinung, können Sie auch online Cialis als Original kaufen – in Top-Qualität. es gehört zur Wahrheit, dass immer mehr Männer Potenzmittel im Internet kaufen, auch wenn dies rechtlich nicht erlaubt ist. Doch die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Online Potenzmittel sind günstiger als in einer normalen Apotheke
  • Anonymer Kauf und Lieferung
  • Bestellung rund um die Uhr
  • Kaufen ohne Rezept

Wieso kann ich das rezeptpflichtige Potenzmittel Tadalafil trotzdem online bestellen?

Rechtlich bewegen sich Online Apotheken in einer Grauzone. In einigen Ländern der EU (auch noch in Großbritannien), in denen Potenzmittel wie Cialis oder Viagra rezeptfrei gekauft werden können. Ebenso dürfen innerhalb der EU Medikamente versandt werden. Von daher bieten viele Online Apotheken Potenzmittel auch ohne Rezept an. In Deutschland ist dies nicht erlaubt – in der gängigen Praxis jedoch bevorzugen die meisten Männer Online Apotheken um Geld zu sparen und um Potenzmittel anonym zu kaufen.

Lesetipp: Mehr zum Thema erfahren Sie in diesem interessanten Artikel "Viagra rezeptfrei kaufen".

So werden Potenzmittel geliefert

Wie wird Tadalafil von Online Apotheken geliefert? 

Alle Medikamente werden vor Auslieferung nochmals durch Mitarbeiter der Online Apotheke kontrolliert. Das Arzneimittel wird in eine diskrete, unbedruckte Box verpackt, um Ihre Privatsphäre zu sichern. Sobald das Paket versandt wurde, wird es vom örtluchen Versandanbieter an Ihre Wunschadresse zugestellt.


Die wichtigsten Fragen zu Tadalafil

Zusammenfassung: Tadalafil ist der Wirkstoff des erfolgreichen Potenzmittels Cialis. Im Folgenden beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen zum PDE-5-Hemmer, zu Wirkung und Nebenwirkungen, zur Einnahme und Dosierung. Sichere und schnelle Hilfe bei Impotenz.

Inhaltsverzeichnis

Worum handelt es sich bei Tadalafil?

Tadalafil ist ein Wirkstoff der zu der Klasse der Phosphodiesterase-5 (PDE-5) Hemmer) zählt. Eingesetzt wird die Substanz hauptsächlich zur Behandlung von erektiler Dysfunktion (Impotenz, Erektionsstörung).

Medikamente, die Tadalafil enthalten, sind verschreibungspflichtig und können nur nach ärztlicher Verordnung erstanden und eingenommen werden. Wird der Wirkstoff rezeptfrei angeboten, handelt es sich hierbei um eine möglicherweise gesundheitsschädigende Fälschung.

Bekannt wurde der Wirkstoff durch das Medikament Cialis rezeptfrei vom Hersteller Lilly Pharma, das im Jahr 2002 auf den Markt kam. Seit Ende des Jahres 2017 ist das Cialis-Patent jedoch ausgelaufen und seitdem sind auch Tadalafil-Generika erhältlich.

Was ist der Unterschied zwischen Cialis und einem Tadalafil-Generikum?

Cialis ist ein Markenprodukt des Pharmaherstellers Lilly Pharma mit dem aktiven Wirkstoff Tadalafil. Da auch Generika Produkte anderer Hersteller genau diesen Wirkstoff nutzen, sollten sich ein Generikum in seiner Wirkungsweise nicht vom originalen Markenprodukt unterscheiden.

Kleinere Unterschiede sind durch abweichende Zusatzstoffe möglich, auf die jeder Mensch anders reagiert. Sollte der Körper auf ein bestimmtes Tadalafil-Produkt anders reagieren, als von einem Alternativprodukt gewöhnt, liegt dies höchstwahrscheinlich an einer Unverträglichkeit gegenüber einem der enthaltenen Wirkstoffe.

Derartige Unverträglichkeiten sind jedoch selten, da sich die verschiedenen Produkt nicht grundlegend unterscheiden. Ebenso kann es sein, dass ein Generikum besser vertragen wird als das Original.

Da Generika-Hersteller wesentlich geringere Kosten haben, als forschende Pharmaunternehmen, wird ein Generikum oft zu einem wesentlich geringeren Preis angeboten. Das liegt vor allem daran, dass sämtliche Forschungskosten der Wirkstoffentwicklung komplett wegfallen, die einen Großteil der Kosten für ein Arzneimittel ausmachen.

Nichtsdestotrotz muss die Wirksamkeit eines Generikums vor der Markteinführung von jedem Hersteller im Rahmen einer klinischen Studie bewiesen werden. Somit kann garantiert werden, dass ein neues Medikament dem Originalpräparat entspricht und keine unbekannten Neben- oder Wechselwirkungen auftreten.

Wie wirkt Tadalafil?

Tadalafil ist eine Substanz, die eine Hemmung des Enzyms Phosphosiesterase-5 herbei führt. Dieser Wirkungsmechanismus erweist sich bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion, benigen Prostatasyndrom und pulmonaler arterieller Hypertonie als zielführend.

So wirkt Tadalafil

Wie wirken PDE-5 Hemmer?

Bei sexueller Stimulation wird, vom Gehirn ausgehend, ein Signal über das Rückenmark gesendet, das in den Schwellkörpern des Penis Stickstoffmonoxid (NO) aussetzt.

Folgend wird das Enzym Guanylatcyclase aktiviert, das die Bildung Guanosinmonophosphat (cGMP) bewirkt. Dank cGMP erschlaffen die glatten Muskeln im Schwellkörper, wodurch vermehrt Blut in den Penis einfließt und eine Erektion zustande kommt.

Phosphodiesterase 5 baut cGMP wieder ab, wodurch es zu einer Erschlaffung des Penis kommt. Leidet ein Mann an Impotenz, tritt dieser Abbau vorzeitig ein und verhindert eine, für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichend andauernde Erektion.

PDE-5 Hemmer, wie Tadalafil, Viagra oder Levitra, verhindern somit den zu raschen Abbau von cGMP, so dass die Gliedversteifung länger erhalten bleibt. Solange sich der jeweilige Wirkstoff im Blut befindet, können bei sexueller Stimulation weitere Erektionen aufgebaut werden.

PDE-5-Hemmer sind keine Aphrodisiaka, sondern sorgen nur für eine ausreichende Blutzufuhr in den Penis. Sind psychische Probleme Auslöser von Impotenz zeigen selbst Potenzmittel keine Wirkung.

Wirkungsdauer von Tadalafil

Tadalafil unterscheidet sich von den anderen PDE-5-Hemmern Sildenafil und Vardenafil vor allem aufgrund der langen Wirkungedauer. Nach Einnahme der Substanz hält die Wirkung bis zu 36 Stunden an. Während andere Potenzmittel zeitnah dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden müssen, kann Tadalafil bereits am Vortag verabreicht werden. Die lange Wirkungsdauer ermöglicht somit spontaneren Sex.

Cialis wurde aufgrund dieser besonders langen Halbwertszeit des Wirkstoffe Tadalafil auch als "Wochenendpille" bekannt. Die durchblutungsfördernde Wirkung tritt nach ca. 30 Minuten nach Einnahme ein.

Wie erfolgt die Dosierung und Einnahme?

Tadalafil ist in verschiedenen Dosierungsformen erhältlich. Verkauft werden Tabletten mit jeweils 5mg, 10mg oder 20mg Tadalafil pro Einheit. 20mg stellen die Höchstdosis dar und sollten unter keinen Umständen überschritten werden.

Erweist sich die Wirkung der verschriebenen Dosis nicht als wirkungsvoll, kann nach Rücksprache mit dem Arzt eine Erhöhung der Gabe veranlasst werden.

Tadalafil ist in einer Minimaldosis von 5mg pro Tablette erhältlich, die sich für den täglichen Gebrauch eignet. Es ist derzeit das einzige Potenzmittel auf dem Markt, das jeden Tag eingenommen werden kann. In dieser Form wird Tadalafil zur Behandlung von Impotenz, benigen Prostatasyndrom und pulmonaler arteriellen Hypertonie verwendet.

Zu beachten gilt zudem, dass die gemeinsame Einnahme von Tadalafil mit Grapefruitsaft, Alkohol oder fettreichen Ernährung die Wirksamkeit der Substanz beeinflussen kann.

Welche Nebenwirkungen hat Tadalafil?

Sehr häufig kommt es bei der Einnahme von Tadalafil zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, leichtem Durchfall, Schwindel, Hitzegefühl und verstopfter Nase.

Gelegentlich treten Augenschmerzen, Störungen des Farbsehens, Bindehautentzündungen, Herzklopfen, Blutdruckabfall oder –anstieg, Nasenbluten, Hautausschlag, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen und Schläfrigkeit auf.

Selten wurde von Tinnitus, Steigerung des Augeninnendrucks, Angina Pectoris, Störungen des Blutzuckerspiegels, Blutbildungsstörungen und Muskelsteifigkeit berichtet.

Welche Wechselwirkungen hat Tadalafil?

Wird Tadalafil mit gefäßerweiternden Mitteln auf Nitro-Basis oder Alpha-Sympatholytika kommt es zu einer Wirkungsverstärkung, die Störungen der Blutgerinnung und Erhöhung der Herzfrequenz auslösen können.

Werden bereits Medikamente, die den Leberstoffwechsel beeinflussen, eingenommen, sollte von der Behandlung mit Tadalafil abgesehen werden, da es zu häufiger auftretenden Nebenwirkungen kommen kann.

Grapefruitsaft hemmt den Abbau des Cialis-Wirkstoffs und führt möglicherweise zu verstärkten Nebenwirkungen. Grundsätzlich ist es ratsam, Arzneimittel immer mit Wasser einzunehmen, da hierbei die Gefahr von Wechselwirkungen wegfällt.

Wann darf Tadalafil nicht eingenommen werden?

Besteht eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber des Wirkstoffs darf dieser nicht eingenommen werden. Der Arzt kann hierbei eventuell Medikamente mit anderen Wirkstoffen, aber mit gleicher Wirkungsweise verschreiben.

Leidet der Patient an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z.B. Angina Pectoris oder Herzrhythmusstörungen, oder kam es in den letzten sechs Monaten zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, wird von der Einnahme von Tadalafil dringend abgeraten.

Nicht verwendet werden darf der Wirkstoff zudem wenn schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, niedriger Blutdruck oder Erkrankungen der Netzhaut vorliegen.