Behandlungsmethoden der Impotenz

Impotenz ist weitaus verbreiteter als allgemein gedacht. Im Laufe ihres Lebens sind etwa 70% der Männer zumindest einmal davon betroffen. Vor allem mit zunehmenden Alter vergrößert sich die Gefahr unter Impotenz zu leiden beträchtlich. Es gibt jedoch einige Behandlungsmethoden, die zum Erfolg führen können. 

1. Potenzpillen

Die bekanntesten Potenzmittel zur Behandlung einer Impotenz sind Viagra, Cialis und Levitra. Diese Potenzpillen wirken, indem sie bestimmte Enzyme hemmen welche das Blut aus dem Penis strömen lassen. Das bekannteste Potenzmittel ist ohne Frage Viagra, welche seit 1998 schon zahllosen Männern geholfen hat. Die Potenzpillen zur Impotenz-Behandlung helfen jährlich Millionen Männern wieder ein normales Sexualleben zu haben.

2. Injektionen

Vor der Einführung der Potenzmittel wurden Erektionsstörungen in einigen Fällen auch mit Injektionen behandelt. Diese Behandlungsform kann auch heute noch angewandt werden, z.B. wenn die Pillen nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Bei den Injektionen werden dieselben Wirkstoffe die auch in den Pillen enthalten sind direkt in den Penis injiziert. Allerdings ist diese Behandlungsform nicht für jeden geeignet, da es durchaus mit Risiken verbunden ist eine Injektion in den Penis zu setzen.

3. Zäpfchen

Für Männer die sich weder einer Injektion aussetzen wollen, noch Tabletten nehmen wollen, besteht die Möglichkeit die Wirkstoffe mittels Zäpfchen einzunehmen. Bei dieser Behandlungsmethode wird ein dünn beschichtetes Zäpfchen in die Harnröhre eingeführt. Der Vorteil im Vergleich zur Injektion oder den Pillen liegt darin, dass das Zäpfchen während der sexuellen Aktivität verwendet werden kann und diese Methode auch äußerst schnell seine Wirkung entfaltet. Die anderen beiden Methoden bedürfen immer einer bestimmten Vorlaufzeit um wirken zu können, was die Spontanität beeinträchtigen kann.

4. Erektionspumpen

Auch wenn Erektionspumpen einen zweifelhaften Ruf haben, sind sie doch sehr effektiv. Auch diese Methode sorgt dafür, dass mehr Blut in den Penis gelangt, wodurch eine bessere Erektion entsteht. Um nach der Anwendung der Pumpe die Erektion aufrecht halten zu können, ist es empfehlenswert nach der Anwendung einen Penisring zu verwenden. Dieser hat zur Folge, dass weniger Blut aus dem Penis strömt. Wenn der Penis allerdings schmerzt oder sich kalt anfühlt muss der Ring sofort entfernt werden.

5. Implantate

Die moderne Medizin hat inzwischen hilfreiche und effektive Penisimplantate auf den Markt gebracht. So gibt es Implantate die mit Hilfe einer Penispumpe bedient werden, welche im Hodensack eingesetzt wird. Die Implantate werden jedoch nur dann in Erwägung gezogen, wenn die vorher genannten Methoden keinen Erfolg gebracht haben.

6. Operation am Penis

In manchen Fällen wird bei Erektionsstörungen eine Operation an den Blutgefäßen im Penis durchgeführt. Diese Methode ist eine äußerst selten angewandte Option bei Erektionsproblemen. Die meisten Chirurgen werden jedoch von einer solchen Operation abraten, da die Erfolgsaussichten bei unter 1 % liegen.

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